In einer Fernsehansprache am 1. April 2026 erklärte US-Präsident Donald Trump, dass die strategischen Ziele im Iran fast erreicht seien. Trotz der Aussicht auf ein Ende der Kämpfe kündigte er für die kommenden zwei bis drei Wochen eine drastische Ausweitung der Bombardierungen an. Es war seine erste direkte Rede an die Nation seit Beginn der Offensive am 28. Februar.
Intensivierung der Angriffe
Trump kündigt für die nächsten zwei bis drei Wochen massive Schläge an, um den Iran militärisch entscheidend zu schwächen.
Wirtschaftliche Auswirkungen
Die Ölpreise stiegen nach der Rede auf über 100 Dollar pro Barrel, während die asiatischen Märkte negativ reagierten.
Diplomatische Spannungen
Während Trump von Verhandlungswünschen Teherans spricht, dementiert die iranische Führung jegliche Gespräche.
Kritik an Verbündeten
Der US-Präsident kritisierte die NATO scharf und forderte mehr Eigeninitiative bei der Sicherung der Straße von Hormus.
US-Präsident Donald Trump wandte sich am Mittwoch, dem 1. April 2026, in einer etwa 20-minütigen Fernsehansprache an die Nation. Er erklärte, die amerikanischen Streitkräfte würden den Einsatz im Iran zu Ende führen, da die „zentralen strategischen Ziele nahezu erreicht“ seien. Gleichzeitig warnte er vor einer Intensivierung der Luftangriffe in den nächsten zwei bis drei Wochen. Die zur Hauptsendezeit ausgestrahlte Rede war Trumps erste direkte Ansprache an die amerikanische Öffentlichkeit seit Beginn der gemeinsamen US-israelischen Offensive gegen den Iran – Operation Epic Fury – vor mehr als einem Monat. Statt ein Ende des Konflikts oder den Sieg zu verkünden, verteidigte Trump die Kriegsanstrengungen und signalisierte weitere Schläge.
„Wir werden sie in den nächsten zwei oder drei Wochen extrem hart treffen. Wir werden sie zurück in die Steinzeit schicken, wo sie hingehören.” — Donald Trump via AP News
Die Ansprache konnte die Finanzmärkte nicht beruhigen. Die Ölpreise stiegen um mehr als 4 Prozent, während die asiatischen Aktienmärkte im Anschluss an Trumps Äußerungen nachgaben. Laut Berichten von LaSexta kletterte der Preis für ein Barrel Brent-Öl auf 104 Dollar. Trump räumte den Anstieg der Ölpreise und die Volatilität der Märkte ein, betonte jedoch, dass diese Effekte vorübergehend seien. Er machte die iranische Blockade der Straße von Hormus für die Energiekrise verantwortlich. Er erklärte, dass die Vereinigten Staaten die Meerenge nicht benötigten, da sie fast kein Öl darüber bezögen, und forderte verbündete Nationen auf, die Verantwortung für die Sicherung des Wasserwegs selbst zu übernehmen.
„Die Länder der Welt, die Öl durch die Straße von Hormus erhalten, müssen sich selbst um diese Passage kümmern. Nehmen Sie sie einfach ein, schützen Sie sie, nutzen Sie sie für sich selbst.” — Donald Trump via Deutsche Welle
Die US-israelische Offensive gegen den Iran begann am 28. Februar 2026. Zu den prominenten iranischen Persönlichkeiten, die während des Konflikts getötet wurden, gehören laut Berichten von El Periódico der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei, Ali Larijani – Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates – sowie der Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh und Geheimdienstminister Esmaeil Khatib. Trotz dieser Todesfälle blieben die institutionellen Strukturen des Iran funktionsfähig; die Revolutionsgarden und andere Offizielle dementierten öffentlich jegliche Verhandlungen mit Washington.
Trump bestätigt Tod von 13 US-Soldaten Trump bestätigte während der Ansprache den Tod von 13 (Soldaten) — US-Militärangehörigen, die im Iran-Feldzug fielen. Er stellte ihr Opfer als Grund dar, die Offensive fortzusetzen, statt sich zurückzuziehen. Er gab an, Familien gefallener Soldaten hätten ihn angefleht, den Einsatz „zu Ende zu bringen“, und versprach, dies „sehr schnell“ zu tun. Der Präsident führte eine Chronologie vergangener US-Militäreinsätze an – darunter der Erste und Zweite Weltkrieg, Korea, Vietnam und der Irak – und wies darauf hin, dass der Iran-Feldzug erst 32 Tage andauere, was offenbar als Appell an die Geduld der Öffentlichkeit gedacht war. Trump behauptete, die USA hätten die iranische Marine, die Luftwaffe, das Raketenprogramm und die nukleare Infrastruktur zerstört. Das Land sei dabei, die Fähigkeit des Regimes zu demontieren, Amerika zu bedrohen oder Macht über die eigenen Grenzen hinaus zu projizieren. Eine mögliche Entsendung von US-Bodentruppen sprach er ebenso wenig an wie das zuvor gesetzte Ultimatum zum 6. April, bis zu dem Teheran die Straße von Hormus wieder öffnen sollte. Auch auf laufende Verhandlungen mit dem Iran ging Trump nicht ein, obwohl er noch am selben Mittwoch behauptet hatte, der Iran habe um einen Waffenstillstand gebeten – eine Behauptung, die Teheran umgehend zurückwies.
Iran dementiert Gespräche über Waffenstillstand; Peseschkian veröffentlicht offenen Brief Die iranische Führung, die derzeit unter einem Übergangsrat unter Beteiligung von Präsident Masoud Peseschkian agiert, wies Trumps Darstellung zurück, wonach ein „neues Regime“ in Teheran eine Einigung anstrebe. Stunden vor Trumps Rede veröffentlichte Peseschkian einen offenen Brief in englischer und persischer Sprache an die amerikanische Öffentlichkeit, in dem er die Beweggründe für den Krieg hinterfragte.
„Gehört 'America First' heute noch zu den Prioritäten der US-Regierung? Ich lade Sie ein, hinter die Maschinerie der Desinformation zu blicken.” — Masoud Pezeshkian via eldiario.es
Ein namentlich nicht genannter iranischer Beamter signalisierte laut eldiario.es dennoch eine gewisse Gesprächsbereitschaft und erklärte, dass die „Fortsetzung des Konfrontationskurses sinnloser und kostspieliger denn je“ sei. Trump ging in seiner Rede weder auf Peseschkians Brief noch auf die wiederholten Dementis iranischer Offizieller bezüglich Waffenstillstandsgesprächen ein. Laut Publico verzichtete Trump in der Ansprache auf die explizite Nennung eines Regimewechsels als Kriegsziel und behauptete, dies sei „nie ein Ziel gewesen“, obwohl er dies im Vormonat mehrfach öffentlich erklärt hatte. Der Iran verfügt laut US-Geheimdiensten über mehr als 400 (Kilogramm) — hoch angereichertes Uran, wobei amerikanische Behörden laut Publico einschätzen, dass Teheran nicht unmittelbar vor der Herstellung einer Atomwaffe stehe.
Kritik an NATO-Verbündeten; Trump lobt Golf-Partner Trump übte deutliche Kritik an den NATO-Verbündeten, da diese sich nicht an der Sicherung der Straße von Hormus beteiligten. Er forderte sie auf, den „Mut aufzubringen“, zu handeln, betonte jedoch gleichzeitig, dass die USA ihre Hilfe nicht benötigten. Namentlich dankte er Israel, Saudi-Arabien, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Bahrain für ihre Unterstützung. Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie Außenminister und amtierender Nationaler Sicherheitsberater Marco Rubio gelten neben Trump als die Schlüsselfiguren der Kriegsführung. Die Rede stieß bei Analysten, die von El Confidencial zitiert wurden, auf Kritik. Diese merkten an, dass die iranische Marine und Luftwaffe nie als Kern der militärischen Macht des Landes galten und die ursprünglichen Ziele – ein Regimewechsel und die vollständige Neutralisierung des Atomprogramms – nicht erreicht seien. Der Experte Vali Nasr von der Johns Hopkins University bezeichnete laut El Confidencial die Sicht der iranischen Theokratie auf den Konflikt als „Endschlacht“, auf die man sich seit Jahrzehnten vorbereitet habe. Nur Stunden vor Trumps Rede schlugen laut France 24 iranische Raketen in Dubai und Israel ein.
Wichtige Ereignisse im US-Iran-Konflikt: — ; — ; — ; —
Mentioned People
- Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
- Masoud Pezeshkian — dziewiąty prezydent Iranu, urzędujący od 2024 roku
- Marco Rubio — 72. sekretarz stanu USA i pełniący obowiązki doradcy ds. bezpieczeństwa narodowego
- Pete Hegseth — 29. sekretarz obrony Stanów Zjednoczonych
- Ali Larijani — sekretarz Najwyższej Rady Bezpieczeństwa Narodowego Iranu
Sources: 15 articles
- Un discurso para ganar tiempo en casa, pero que no aclara el rumbo de la guerra (ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL)
- Trump insiste en que la guerra de Irán se terminará "muy pronto": "Las próximas semanas les golpearemos muy duro" (eldiario.es)
- Trump tells US that Iran war victory near, but vows big strikes (TheJournal.ie)
- Guerra en Irán, última hora en directo | Trump dice que EEUU está 'a punto' de lograr sus metas en Irán y anuncia más ataques en las próximas semanas (El Periódico)
- Trump dice que el ejército de EEUU "terminará el trabajo" pronto en Irán (AP NEWS)
- Cuando Trump habla, el petróleo sube: el presidente se dirige a la nación en un discurso si certezas en el que afirma que la guerra acabará "en dos o tres semanas" (LaSexta)
- Trump garantiza "terminar el trabajo" en Irán en breve mientras escala la crisis del petróleo (France 24)
- Trump diz que ofensiva no Irão está "quase completa", mas não anuncia fim da guerra (Publico)
- Trump confirma en 'prime time' que no tiene una vía de salida en Irán (El Confidencial)
- Trump anuncia ataques "muy fuertes" contra Irán próximamente (Deutsche Welle)