US-Präsident Donald Trump hat am 12. April 2026 eine sofortige Seeblockade der strategisch bedeutsamen Straße von Hormus verfügt. Die Anordnung erfolgte unmittelbar nach dem Scheitern 21-stündiger Friedensverhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Die US-Marine wurde angewiesen, sämtlichen Schiffsverkehr zu unterbinden und Schiffe abzufangen, die Transitgebühren an den Iran entrichtet haben.

Sofortige Seeblockade

Präsident Trump ordnete die Sperrung der Straße von Hormus für Schiffe an, die den Iran durch Transitgebühren unterstützen.

Scheitern der Verhandlungen

Die 21-stündigen Gespräche in Islamabad blieben aufgrund der iranischen Haltung zum Atomprogramm ohne Ergebnis.

Militärische Eskalation

Die US Navy beginnt mit der Minenräumung; der Iran reagiert mit der Mobilisierung von Spezialeinheiten an der Südküste.

US-Präsident Donald Trump gab am 12. April 2026 eine sofortige Seeblockade der Straße von Hormus bekannt. Er ordnete der United States Navy an, alle Schiffe zu stoppen, die das Gewässer befahren oder verlassen. Zudem sollen Schiffe in internationalen Gewässern abgefangen werden, die Transitgebühren an den Iran gezahlt haben. Die Ankündigung erfolgte nur wenige Stunden nach dem Abbruch der Friedensgespräche in Islamabad, Pakistan, die nach 21 Stunden Verhandlungsdauer voraussichtlich ohne Einigung endeten. Trump erklärte die Blockade auf seiner Plattform Truth Social mit sofortiger Wirkung. Er kündigte zudem an, dass US-Streitkräfte mit der Räumung iranischer Minen in der Meerenge beginnen würden. Dabei warnte er, dass iranische Einheiten, die das Feuer auf amerikanische oder zivile Schiffe eröffnen, mit Vergeltung rechnen müssten.

„„Mit sofortiger Wirkung wird die United States Navy, die beste der Welt, den Prozess der BLOCKADE für alle Schiffe einleiten, die versuchen, in die Straße von Hormus einzufahren oder diese zu verlassen“” — Donald Trump via Reuters

Trump thematisierte zudem die Praxis des Irans, Transitgebühren von Schiffen zu verlangen, und bezeichnete dies als Erpressung. „„Dies ist Erpressung auf globaler Ebene, und die Staatschefs der Nationen – insbesondere die der Vereinigten Staaten – werden sich niemals erpressen lassen“” — Donald Trump via ANSA

Auf Truth Social fügte er hinzu, dass andere Länder an der Blockade beteiligt sein würden, ohne jedoch spezifische Nationen zu nennen. „„Wir werden beginnen, die Minen zu sprengen, die die Iraner in der Meerenge gelegt haben. Jeder Iraner, der auf uns oder auf friedliche Schiffe feuert, wird gesprengt werden“” — Donald Trump via ANSA

Die Gespräche in Islamabad galten als die ranghöchsten direkten Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran seit der Islamischen Revolution von 1979 und als die ersten direkten Verhandlungen beider Seiten seit dem internationalen Atomabkommen in Wien im Jahr 2015. Jenes Abkommen sollte die Entwicklung iranischer Kernwaffen verhindern. Während Trumps erster Amtszeit zogen sich die USA 2018 aus der Vereinbarung zurück, woraufhin sich auch der Iran nicht mehr an die Bedingungen gebunden fühlte. Die aktuelle militärische Kampagne der USA und Israels gegen den Iran, bekannt als „Operation Epic Fury“, begann am 28. Februar 2026 und führte bereits in den ersten Angriffswellen zum Tod des Obersten Führers Ali Khamenei.

Vance bezeichnet iranische Weigerung in Atomfrage als Knackpunkt der Gespräche US-Vizepräsident JD Vance leitete die amerikanische Delegation in Islamabad und charakterisierte die 21-stündige Sitzung als einen Austausch mit „bedeutenden Diskussionen“, jedoch letztlich ohne Ergebnis. Vance erklärte, Teheran sei ein „letztes und bestes“ Angebot unterbreitet worden; das zentrale Hindernis sei die Weigerung des Irans gewesen, sich zu einem Verzicht auf Atomwaffen zu verpflichten. Er habe während der Verhandlungen mehrfach telefonisch mit Trump Rücksprache gehalten. Trump wiederum bemühte sich, die Bedeutung des Scheiterns herunterzuspielen, und erklärte am Samstag von Washington aus, es mache für ihn „keinen Unterschied“, ob eine Einigung erzielt werde. Laut Esmail Baghaei Hamaneh, dem iranischen Außenministeriumssprecher, umfassten die Gespräche eine Reihe von Themen, darunter die Straße von Hormus, die Atomfrage, Kriegsreparationen, die Aufhebung von Sanktionen sowie ein Ende der Feindseligkeiten in der Region. Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Ghalibaf, der ebenfalls an den Verhandlungen teilnahm, warf den USA mangelnde vertrauensbildende Maßnahmen vor. Auf X schrieb er, die iranische Delegation habe „konstruktive Vorschläge“ vorgelegt, die US-Vertreter hätten es jedoch versäumt, das „Vertrauen der iranischen Delegation zu gewinnen“.

„„Das sind die guten Nachrichten. Die schlechte Nachricht ist, dass wir keine Einigung erzielt haben“” — JD Vance via newsORF.at

Revolutionsgarden beanspruchen volle Kontrolle und veröffentlichen Video Die iranischen Revolutionsgarden reagierten auf die Blockadeankündigung mit der Erklärung, die iranischen Sicherheitskräfte hätten die volle Kontrolle über die Straße von Hormus. Jeder Fehlkalkulation eines Gegners würde dazu führen, dass dieser „in der Falle sitze“. Das Marinekommando der Garden veröffentlichte auf X einen persischsprachigen Beitrag zusammen mit einem Video, das Schiffe im Fadenkreuz einer Zielerfassung zeigt.

„„Der gesamte Verkehr steht unter der vollen Kontrolle der Streitkräfte. Der Feind wird in einem tödlichen Strudel in der Meerenge gefangen bleiben, wenn er einen falschen Schritt unternimmt“” — Marinekommando der Iranischen Revolutionsgarden via ANSA

Bereits vor Trumps Ankündigung hatten die Garden gedroht, jedes Kriegsschiff, das die Meerenge passiert, „streng“ zu behandeln. Die Durchfahrt werde „zivilen Schiffen nur unter bestimmten Bedingungen gewährt“. Das US-Zentralkommando berichtete, dass zwei Kriegsschiffe der US Navy bereits vor der Blockadeerklärung die Meerenge durchquert hätten, um Minenräumoperationen durchzuführen.

Iran verlegt Spezialeinheiten an die Südküste Iranische Staatsmedien berichteten laut dem Wall Street Journal unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Student News Network, dass das Land Marinespezialeinheiten an der Südküste stationiert habe. Dies geschehe als Reaktion auf mutmaßliche Vorbereitungen für eine US-Bodeninvasion. Von der Agentur veröffentlichte Fotos zeigten Soldaten in Tarnkleidung an einem strandnahen Küstenabschnitt. Die Maßnahme diene dazu, „jedes mögliche Eindringen des Feindes in das Staatsgebiet abzuwehren“. Die Vereinigten Staaten hatten zuvor die Verlegung von Tausenden Marines und Fallschirmjägern in den Nahen Osten angeordnet. Obwohl Trump keine Absicht für eine Bodenoffensive bekundete, verschafften diese Truppenbewegungen den USA zusätzliche Optionen. In Erwartung einer Bedrohung verstärkte der Iran zuletzt die Luftabwehr, legte Minen und errichtete Bunker auf Küsteninseln. Die Pattsituation in der Meerenge hat erhebliche Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte, da die Wasserstraße eine kritische Route für einen Großteil des weltweiten Ölhandels ist. Trump erklärte auf Truth Social, die Situation werde letztlich einen Punkt erreichen, an dem „jeder einfahren und jeder ausfahren darf“, gab jedoch dem Iran die Schuld daran, dass dies derzeit nicht möglich sei.

21 (Stunden) — Dauer der gescheiterten US-iranischen Friedensgespräche in Islamabad

Krise in der Straße von Hormus — Schlüsselereignisse: — ; — ; — ; — ; —

Mentioned People

  • Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
  • JD Vance — 50. wiceprezydent Stanów Zjednoczonych
  • Esmail Baghaei Hamaneh — Rzecznik Ministerstwa Spraw Zagranicznych Iranu

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