Am 1. April 2026 drang ein 42-jähriger ehemaliger Mitarbeiter in das Gillette-Werk in der Nowy-Józefów-Straße in Łódź ein und gab Schüsse auf seinen ehemaligen Vorgesetzten ab. Nach einer mehrstündigen Belagerung des Geländes, bei der rund 400 Angestellte evakuiert wurden, konnte die Polizei den Verdächtigen festnehmen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Tathergang und Evakuierung

Ein ehemaliger Mitarbeiter feuerte 2-3 Schüsse in einem Büro ab; 400 Mitarbeiter mussten das Werk verlassen.

Großaufgebot der Polizei

Spezialeinheiten aus drei Städten und Verhandlungsexperten waren über Stunden im Einsatz.

Ermittlungsstand

Dem Schützen, der keine Waffenbesitzkarte hatte, droht eine Anklage wegen versuchten Mordes sowie eine psychiatrische Prüfung.

Die Polizei hat am 1. April 2026 einen 42-jährigen Mann festgenommen, nachdem dieser in das Gillette-Werk in der Nowy-Józefów-Straße in Łódź eingedrungen war, Schüsse auf seinen ehemaligen Vorgesetzten abgegeben und sich anschließend mehrere Stunden auf dem Gelände verbarrikadiert hatte. Der Verdächtige, ein ehemaliger Mitarbeiter, der bis Dezember 2024 insgesamt 14 Jahre in dem Werk tätig war, verschaffte sich Zutritt, indem er über einen Umzäunungszaun sprang. In einem Büroraum feuerte er zwei bis drei Schüsse auf eine anwesende Person ab. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Etwa 400 (Personen) — Fabrikmitarbeiter wurden während des Einsatzes evakuiert, während die Polizei eine großangelegte Operation zur Lokalisierung und Festnahme des Mannes einleitete.

Antiterreureinheiten aus drei Städten an Einsatz beteiligt Der Polizeieinsatz erstreckte sich über mehrere Stunden und erforderte spezialisierte Kräfte aus verschiedenen Städten. Antiterreureinheiten aus Łódź, Posen und Warschau wurden auf das Werksgelände entsandt, unterstützt von Verhandlungsgruppen, Drohnen und Störsendern. Kommissarin Edyta Machnik, Pressesprecherin des Woiwodschaftskommandantur der Polizei (KWP) in Łódź, bestätigte, dass die Beamten simultan an zwei Schwerpunkten arbeiteten: der Sicherung von Verfahrensbeweisen und den Verhandlungen mit dem Verdächtigen. Die Polizei riiegelte den Bereich um die Nowy-Józefów-Straße weiträumig ab und sperrte die Durchfahrt für die Dauer des Einsatzes. Lkw-Fahrer, die Waren angeliefert hatten, durften das Gelände zunächst nicht verlassen; laut einem Bericht von „Express Ilustrowany“ warteten einige bis zu sechs Stunden, bevor sie das Areal verlassen durften, um sich zu versorgen. Die evakuierten Mitarbeiter wurden angewiesen, keine Auskünfte gegenüber Journalisten zu geben. Die Stadtkommandantur der Polizei (KMP) in Łódź bezeichnete den Einsatz als „sehr schwierig“ und betonte, dass die „Sicherheit der Polizeibeamten und unbeteiligter Personen oberste Priorität“ gehabt habe.

Staatsanwaltschaft zur Umgehung der Sicherheitsvorkehrungen Die Bezirksstaatsanwältin Marta Stachowiak-Klimaszewska aus dem Bezirk Łódź-Polesie erläuterte Details zum Hergang. „Der Angreifer, ein ehemaliger Mitarbeiter, gelangte über den Zaun auf das Werksgelände; ein Wachmann wird hierzu noch befragt. Der 42-Jährige, dessen Arbeitsverhältnis nach 14 Jahren im Jahr 2024 endete, betrat mit einer Schusswaffe eines der Büros und gab zwei bis drei Schüsse in Richtung einer dort anwesenden Person ab. Danach flüchtete der Täter dem Opfer hinterher aus dem Raum.” — Marta Stachowiak-Klimaszewska via naTemat.pl Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass mindestens ein Zeuge zum Zeitpunkt der Schussabgabe im Büro anwesend war. Die Ermittler prüfen nun, wie der Mann die Waffe am Sicherheitsdienst vorbei auf das Gelände bringen konnte. Laut Berichten von RMF FM besaß der Verdächtige keinen Waffenschein. Inoffizielle Quellen mehrerer Medien spekulierten über Rache als Motiv für die Kündigung oder eine vermeintlich schlechte Behandlung während der Anstellungszeit. Die Polizei gab an, dass der Verdächtige gegenüber den Unterhändlern keine Motive genannt habe.

Anklage wegen versuchten Mordes erwartet Nach seiner Festnahme droht dem 42-Jährigen laut Gazeta.pl eine Anklage wegen versuchten Mordes. Kamila Sowińska, Pressesprecherin der Stadtpolizei in Łódź, bestätigte die Festnahme gegenüber Interia. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, einen Antrag auf Untersuchungshaft zu stellen. Zudem soll ein psychiatrisches Gutachten eingeholt werden; eine forensisch-psychiatrische Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung wird nicht ausgeschlossen. Der Mann war laut Wprost zuvor nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Die Marke Gillette, bekannt für Rasierer und Rasierzubehör, gehört seit der Übernahme der Gillette Company im Jahr 2005 zum US-Konzern Procter & Gamble. Procter & Gamble ist ein multinationaler Konsumgüterhersteller mit Hauptsitz in Cincinnati, Ohio, und zählt nach Marktwert zu den größten Unternehmen weltweit. Die Gillette Company wurde 1901 von King C. Gillette gegründet. Die genauen Umstände der Tat sowie das Motiv und der Weg der Waffe in das Werk sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Schüsse im Gillette-Werk in Łódź – 1. April 2026: — ; — ; — ; — ; —

Mentioned People

  • Kamila Sowińska — Oficer prasowy Komendy Miejskiej Policji (KMP) w Łodzi
  • Edyta Machnik — Rzecznik prasowy Komendy Wojewódzkiej Policji (KWP) w Łodzi
  • Marta Stachowiak-Klimaszewska — Prokurator Rejonowa dla Łodzi-Polesia

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