Die erste Woche von Josh D'Amaro an der Spitze von Disney ist von Problemen bei zwei zentralen Technologiepartnerschaften überschattet worden. Epic Games kündigte wegen sinkender Fortnite-Nutzung Stellenstreichungen an, OpenAI stellte den Videogenerator Sora ein und beendete eine geplante Milliardenvereinbarung mit Disney. Die Aktie des Unternehmens gab am Dienstag um Disney share decline on Tuesday, March 24 nach.
Schwieriger Start für den neuen Disney-Chef
Josh D'Amaro übernahm am 18. März 2026 von Bob Iger und wurde innerhalb weniger Tage mit Problemen bei zwei wichtigen Technologiepartnerschaften konfrontiert.
Epic Games baut Stellen ab
Epic Games kündigte am 24. März Entlassungen an, nachdem neue Fortnite-Versionen bei den Spielern nicht ausreichend Anklang gefunden hatten. Disney hatte vor zwei Jahren 1,5 Milliarden Dollar in Epic investiert.
OpenAI beendet Sora und Disney-Vorhaben
OpenAI stellte den Videogenerator Sora ein und beendete eine Partnerschaft mit Disney, die eine Kapitalbeteiligung von 1 Milliarde Dollar vorgesehen hätte.
Disney-Aktie gibt nach
Die Aktie von Disney schloss am Dienstag mit einem Minus von 1,6 Prozent.
Technologiestrategie unter Druck
D'Amaro hatte den Streamingdienst von Disney als künftiges Portal für Spiele und Erlebnisse beschrieben. Die Rückschläge treffen diese Strategie zu Beginn seiner Amtszeit.
Die erste Woche von Josh D'Amaro als Chief Executive Officer der Walt Disney Company ist durch Rückschläge bei zwei großen Technologiepartnerschaften belastet worden. Epic Games kündigte Entlassungen an, die mit einer sinkenden Nutzung von Fortnite zusammenhängen, und OpenAI stellte seinen Videogenerator Sora ein und beendete eine geplante Milliardenvereinbarung mit Disney. D'Amaro übernahm den Posten von Bob Iger am 18. März 2026, und schon wenige Tage später gerieten beide strategischen Vorhaben ins Stocken. Die Disney-Aktie schloss am Dienstag mit einem Minus von 1.6 (%) — Disney share decline on Tuesday, March 24. Die beiden Rückschläge folgten nur wenige Tage, nachdem D'Amaro auf der jährlichen Hauptversammlung des Unternehmens eine technologieorientierte Zukunftsstrategie vorgestellt hatte. Dort beschrieb er den Streamingdienst von Disney als künftiges Portal für Spiele und Erlebnisse und nicht nur für Filme und Fernsehen.
Epic streicht 1.000 Stellen, weil die Fortnite-Nutzung nachlässt Epic Games teilte am Dienstag, 24. März, mit, dass das Unternehmen Stellen abbaut, nachdem neue Versionen von Fortnite bei den Spielern nicht den erhofften Anklang gefunden hätten. Disney hatte vor zwei Jahren eine Beteiligung von 1.5 (billion USD) — Disney investment in Epic Games an Epic angekündigt. D'Amaro selbst hatte diese Vereinbarung damals vorangetrieben, als er bei Disney für Freizeitparks, Konsumgüter und das Spielegeschäft verantwortlich war. Die Partnerschaft sah ein völlig neues digitales Universum vor, das an Disney-Figuren und -Geschichten anknüpfen sollte. Frühe Darstellungen zeigten eine Online-Welt in Fortnite, die an einen Themenpark erinnerte. Im Rahmen dieser Vereinbarung zog D'Amaro als Beobachter in den Verwaltungsrat von Epic ein. In einem Schreiben an Beschäftigte und Fans erklärte Epic Games-Gründer Tim Sweeney, der Rückgang der Nutzung habe dazu geführt, dass das Unternehmen mehr ausgebe als einnehme. Einsparungen von rund 500 Millionen Dollar sollten Epic für das rüsten, was er als „große Markteinführungspläne gegen Ende des Jahres“ bezeichnete. Auf das neue Disney-Produkt ging Sweeney in seinem Schreiben nicht ein.
OpenAI stellt Sora ein und beendet Disneys KI-Pläne für Inhalte Nur Stunden nach der Mitteilung von Epic kündigte OpenAI an, Sora, den eigenen KI-Videogenerator, einzustellen und eine Partnerschaft mit Disney zu beenden, die eine Kapitalbeteiligung des Unterhaltungskonzerns in Höhe von 1 Milliarde Dollar umfasst hätte. Die Zusammenarbeit rund um Sora gehörte zu den ersten formellen Vereinbarungen zwischen einem etablierten Hollywood-Studio und einer Technologie zur generativen Videoerzeugung. Disney hatte erst vier Monate zuvor Pläne vorgestellt, Fans kurze Videos für soziale Netzwerke auf Basis bekannter Figuren erstellen zu lassen, darunter Charaktere aus Star Wars und Marvel. Nutzer sollten dafür nur wenige Worte in eine App sprechen. Etwa 200 Figuren, Kostüme und Fahrzeuge sollten zur Verfügung stehen. Disney hatte sogar vor, einige von Fans erstellte Videos auf dem eigenen Streamingdienst zu zeigen. OpenAI erklärte, die Einstellung von Sora falle mit einem breiter angelegten Vorhaben zusammen, das Produktangebot zu straffen. In einer Stellungnahme nach der Ankündigung erklärte Disney laut einem Bericht von Bloomberg, das Feld der künstlichen Intelligenz sei noch jung und von schnellen Veränderungen geprägt. Das Unternehmen werde „weiterhin mit KI-Plattformen zusammenarbeiten, um neue Wege“ zu finden.
D'Amaros Technologievision wird geprüft, bevor sie Form annehmen konnte D'Amaro, der seit 27 Jahren bei Disney arbeitet und zuvor Vorsitzender von Disney Experiences war, übernahm die Rolle des Chief Executive Officer formell auf der Hauptversammlung des Unternehmens am 18. März 2026 und folgte damit auf Bob Iger. Auf dieser Veranstaltung beschrieb er sein Ziel so, den Verbrauchern „ein stärker vernetztes, personalisiertes und immersives Erlebnis“ zu bieten, überall und jederzeit, wo sie mit Disney in Kontakt treten wollten. Die Partnerschaften mit Epic und OpenAI waren zentrale Beispiele für jene technologiegetriebene Expansion, für die D'Amaro schon vor seinem Wechsel an die Unternehmensspitze eingetreten war. Vor allem die Vereinbarung zu Sora war als Pionierschritt für Hollywood dargestellt worden, eine Branche, die generative KI mit einer Mischung aus wirtschaftlichem Interesse und Sorge vor Arbeitsplatzverlusten sowie Fragen des geistigen Eigentums betrachtet. Beide Partnerschaften lassen Disney nun zu Beginn von D'Amaros Amtszeit ohne zwei der sichtbarsten Technologievorhaben dastehen. Disneys Vorstoß in Spiele und interaktive digitale Welten beschleunigte sich, nachdem das Unternehmen zwei Jahre vor D'Amaros Ernennung zum CEO die Beteiligung an Epic Games angekündigt hatte. Die Partnerschaft zu Sora wurde als eine der ersten Vereinbarungen ihrer Art zwischen einem großen Hollywood-Studio und einer Plattform zur KI-gestützten Videoerzeugung beschrieben. D'Amaro verbrachte den größten Teil seiner Disney-Laufbahn im Geschäftsbereich Erlebnisse und Freizeitparks, bevor er im März 2026 zum Chief Executive Officer aufstieg.
Mentioned People
- Josh D'Amaro — dyrektor generalny The Walt Disney Company od 2026 roku, następca Boba Igera
- Bob Iger — były dyrektor generalny The Walt Disney Company
- Tim Sweeney — założyciel Epic Games
Sources: 1 articles
- Disney CEO's First Week Marred by 'Fortnite,' OpenAI Woes (Bloomberg Business)
- Epic Games Laying Off 1,000+ Employees, Swears AI Is Not to Blame (Gizmodo)
- Epic Games Lays Off Over 1,000 Employees, Citing Fortnite Slump (The New York Times)
- " Fortnite " : plus de 1 000 licenciements chez Epic Games, créateur du jeu vidéo (Le Monde.fr)
- Jeux vidéo : Epic Games licencie 1 000 personnes face à la baisse de popularité de " Fortnite " (SudOuest.fr)
- Epic Games annonce supprimer 25% de ses effectifs, soit près de 1.000 postes, en cause son jeu vidéo phare "Fortnite", dont le succès diminue (BFMTV)
- " Fortnite " : le groupe derrière le jeu vidéo lance un plan massif de licenciements (LesEchos.fr)
- Epic Games lays off more than 1,000, as Fortnite's popularity slows (Axios)
- En réponse à la baisse de la popularité du jeu vidéo Fortnite, Epic Games licencie 1000 salariés (Le Figaro.fr)
- Epic Games is laying off more than 1,000 employees just weeks after raising Fortnite V-Buck prices 'to help pay the bills' (TechRadar)