Der 1. FC Nürnberg hat am 27. Spieltag der 2. Bundesliga den 1. FC Kaiserslautern mit 3:0 besiegt und dessen Aufstiegshoffnungen erheblich gedämpft. Luka Lotschoshwili erzielte zwei Tore und bereitete den Erfolg im Max-Morlock-Stadion maßgeblich mit vor. Im Aufstiegsrennen setzte sich zudem SV Elversberg vorübergehend an die Tabellenspitze, auch der SC Paderborn blieb in Schlagdistanz.
Lotschoshwili entscheidet die Partie
Der Nürnberger Verteidiger erzielte beim 3:0 gegen Kaiserslautern zwei Tore und legte den Grundstein für den Heimsieg.
FCK verliert Anschluss im Aufstiegsrennen
Kaiserslautern liegt neun Punkte hinter dem Relegationsplatz und hat zudem ein Spiel mehr absolviert als Darmstadt 98.
Elversberg vorerst Tabellenführer
Der SV Elversberg gewann 3:1 gegen Arminia Bielefeld und setzte sich vor dem Abendspiel von Schalke 04 vorübergehend an die Spitze.
Paderborn bleibt in Reichweite
Der SC Paderborn drehte das Spiel gegen Dynamo Dresden nach der Pause und kam ebenfalls auf 51 Punkte.
Abwehrspieler Luka Lotschoshwili hat den 1. FC Nürnberg am 21. März 2026 am 27. Spieltag der 2. Bundesliga mit zwei Treffern zu einem klaren 3:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern im Max-Morlock-Stadion geführt. Lotschoshwili traf in der 2. Minute nach einer Ecke per Kopf. Adam Markhiev verwandelte in der 58. Minute einen Foulelfmeter. In der 83. Minute erhöhte Lotschoshwili mit einem flachen Schuss.
Für Kaiserslautern bedeutete die Niederlage, dass der Rückstand auf den Relegationsrang auf neun Punkte anwuchs. Zudem hat der FCK ein Spiel mehr absolviert als die Teams vor ihm. Damit sind die Aufstiegsaussichten der Pfälzer faktisch beendet. Nürnbergs Trainer Miroslav Klose blieb damit auch im vierten Duell als Cheftrainer gegen seinen früheren Verein ungeschlagen. Dort hatte er einst seine Bundesliga-Laufbahn begonnen. Nürnberg festigte mit dem Sieg den Platz im gesicherten Mittelfeld. Klose hatte vor der Partie erklärt, das vorrangige Ziel sei weiter, den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern.
Kloses früherer Klub bricht nach kurzer Phase der Erholung ein Nürnberg bestimmte die erste halbe Stunde nahezu vollständig. Die von Torsten Lieberknecht trainierten Kaiserslauterer kamen vor der Pause aber kurzzeitig dem Ausgleich näher. In der 37. Minute lenkte FCN-Torwart Jan Reichert eine Hereingabe von Paul Joly an die Latte. Es war die beste Gelegenheit der Gäste in diesem Spiel. Bereits in der 34. Minute war ein Treffer von Mergim Berisha wegen Abseits aberkannt worden, was die Gäste zusätzlich zurückwarf.
Nach dem Seitenwechsel beging Lauterns Semih Sahin im Strafraum ein ungeschicktes Foul an Mohamed Ali Zoma. Den fälligen Strafstoß verwandelte Markhiev zum 2:0. Mit diesem Treffer war der Widerstand Kaiserslauterns weitgehend gebrochen. Nürnberg erspielte sich in der Schlussphase eine Möglichkeit nach der anderen. Ein spätes Tor des eingewechselten Adriano Grimaldi zählte nach Eingriff des Videoassistenten wegen Handspiels nicht, sodass es beim dritten Nürnberger Treffer blieb. Kapitän Fabio Gruber stand nach zwei verpassten Spielen wegen muskulärer Probleme wieder in der Anfangsformation und gab der Nürnberger Mannschaft zusätzliche Stabilität. „Abgesehen von ganz kleinen Phasen war es sehr gut, sehr diszipliniert über 90 Minuten. Jeder hat für den anderen gekämpft. Deshalb haben wir verdient gewonnen.” — Julian Justvan via dpa
Elversberg klettert nach oben, auch Paderborn zieht an Der SV Elversberg übernahm nach einem 3:1 gegen Arminia Bielefeld in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde vor 9.307 Zuschauern vorübergehend die Tabellenführung in der 2. Bundesliga. Lukas Petkov traf für die Saarländer in der 38. und 69. Minute doppelt. Amara Condé erzielte in der 76. Minute das dritte Tor. Bielefeld verkürzte durch Christopher Lannert in der 84. Minute, doch am Ausgang bestand zu diesem Zeitpunkt kaum noch Zweifel. Bereits in der 51. Minute hatte Arminias Marvin Mehlem wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen.
Auch der SC Paderborn hielt den Kontakt zu den Aufstiegskandidaten. Die Mannschaft gewann nach einem Pausenrückstand noch mit 2:1 gegen Dynamo Dresden. Der eingewechselte Steffen Tigges drehte die Partie mit zwei Kopfballtoren in der 66. und 85. Minute. Zuvor hatte Vincent Vermeij Dresden in der 32. Minute in Führung gebracht. Die Siege von Elversberg und Paderborn erhöhten den Druck auf den bisherigen Tabellenführer Schalke 04, der am Abend auf den SV Darmstadt 98 traf.
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Im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga in der Saison 2025/26 ging es über weite Strecken eng zu, Schalke 04 lag vor dem 27. Spieltag an der Spitze. Der SC Paderborn schaffte laut den zugrunde liegenden Berichten bereits 2014 und 2019 den Aufstieg in die Bundesliga. Der SV Elversberg, Vertreter des Saarlands, zählt in dieser Saison zu den überraschenden Bewerbern um die Rückkehr in die höchste Spielklasse. Kaiserslautern hatte seine Hoffnungen mit einem 3:0 im Derby gegen den Karlsruher SC kurzzeitig wiederbelebt, ehe die Niederlage in Nürnberg die Aufstiegsperspektive weitgehend beendete.
Vor Schalkes Abendspiel rückt die Spitze noch enger zusammen Die Ergebnisse des Nachmittags hielten die Tabelle der 2. Bundesliga vor der Samstagabendpartie zwischen Schalke 04 und Darmstadt 98 in Bewegung. Die Begegnung war für 20:30 Uhr Ortszeit angesetzt. Paderborn kam durch den Sieg auf 51 Punkte und zog damit vor dem Anpfiff am Abend mit Schalke gleich. Auch Elversberg erreichte 51 Punkte und stand auf Grundlage der Nachmittagsresultate vorübergehend auf Rang eins. Darmstadt 98 ging mit 49 Punkten auf dem Relegationsplatz in das Abendspiel und wusste, dass ein Ergebnis gegen Schalke die Spitze der Tabelle neu ordnen könnte. Kaiserslauterns Rückstand von neun Punkten auf Platz drei, verbunden mit einem bereits absolvierten Spiel mehr als Darmstadt, ließ keinen realistischen Weg zurück in das Aufstiegsrennen. Die drei Nachmittagsresultate unterstrichen, wie eng der Kampf um den Aufstieg weiterhin ist, obwohl noch mehrere Spieltage ausstehen.
1. FC Nürnberg, 1. FC Kaiserslautern, SV Elversberg, Arminia Bielefeld, SC Paderborn 07, Dynamo Dresden
Mentioned People
- Miroslav Klose — Niemiecki trener piłkarski i były zawodnik, obecnie pierwszy trener 1. FC Nürnberg
- Luka Lotschoshwili — Obrońca 1. FC Nürnberg, który zdobył w tym meczu dwie bramki
- Julian Justvan — Ofensywny piłkarz 1. FC Nürnberg, który zaliczył asystę
- Adam Markhiev — Pomocnik 1. FC Nürnberg, który wykorzystał rzut karny
- Torsten Lieberknecht — Niemiecki trener piłkarski, obecnie pierwszy trener 1. FC Kaiserslautern