Dominik Paris hat das letzte Männer-Abfahrtsrennen des Weltcup-Winters 2025/2026 in Kvitfjell gewonnen. Der Italiener setzte sich auf der Olympiabakken in 1:45,37 Minuten vor dem Schweizer Franjo von Allmen und dem Österreicher Vincent Kriechmayr durch. In der Disziplinwertung blieb die kleine Kristallkugel dennoch bei Marco Odermatt, der bereits vor dem Rennen als Sieger feststand.

Paris gewinnt Saisonfinale der Abfahrt

Dominik Paris siegte in Kvitfjell in 1:45,37 Minuten und feierte seinen 25. Weltcupsieg. Er verwies Franjo von Allmen um 0,19 Sekunden und Vincent Kriechmayr um 0,60 Sekunden auf die Plätze.

Odermatt bleibt Sieger der Disziplinwertung

Marco Odermatt hatte die kleine Kristallkugel bereits vor dem Rennen sicher. Mit Rang sieben in Kvitfjell wurde sein Erfolg in der Abfahrtswertung endgültig bestätigt.

DSV ohne Starter im Finale

Kein deutscher Fahrer qualifizierte sich für das Abfahrtsfinale, weil niemand unter den besten 25 der Disziplinwertung lag. Das unterstreicht den Rückstand auf Schweiz, Österreich und Italien.

Dominik Paris aus Italien hat am Samstag die letzte Männer-Abfahrt der Weltcup-Saison 2025/2026 in Kvitfjell in Norwegen gewonnen. Auf der Olympiabakken-Strecke kam der Südtiroler in 1:45,37 Minuten ins Ziel und feierte damit seinen 25. Weltcupsieg. Der 36-Jährige war 0,19 Sekunden schneller als der Schweizer Olympiasieger Franjo von Allmen. Platz drei belegte der Österreicher Vincent Kriechmayr mit 0,60 Sekunden Rückstand. Durch das Ergebnis rückte Paris in der abschließenden Abfahrtswertung des Weltcups auf Rang drei vor, hinter dem Saisonsieger Marco Odermatt und von Allmen. Nach Angaben von Rai News war es zudem der siebte Sieg von Paris in Kvitfjell, davon der fünfte in der Abfahrt auf dieser Strecke.

Odermatt sichert sich die Kristallkugel trotz Rang sieben Marco Odermatt hatte sich die kleine Kristallkugel als bester Abfahrer der Saison bereits vor dem Rennen rechnerisch gesichert. In Kvitfjell belegte der Schweizer mit 0,92 Sekunden Rückstand auf Paris den siebten Platz. Sein Titel in der Disziplinenwertung stand damit unabhängig vom Ausgang des Finalrennens fest. Von Allmen sicherte sich mit Rang zwei im Tagesklassement auch Platz zwei in der Abfahrtswertung der Saison. Der Podestplatz von Kriechmayr wirkte sich zudem auf die weiteren Positionen aus: Nach Angaben des Tagesspiegel überholten sowohl Paris als auch Kriechmayr den Italiener Giovanni Franzoni in der abschließenden Disziplinwertung. Das Rennen ordnete die unteren Ränge der Abfahrtswertung am letzten Wettkampftag damit noch einmal neu.

[{"side1": "Dominik Paris", "side2": "Franjo von Allmen", "score1": 0, "score2": 19, "round": "Abstand Top 2 (Hundertstel)"},{"side1": "Dominik Paris", "side2": "Vincent Kriechmayr", "score1": 0, "score2": 60, "round": "Abstand Top 3 (Hundertstel)"},{"side1": "Dominik Paris", "side2": "Marco Odermatt", "score1": 0, "score2": 92, "round": "Abstand Top 7 (Hundertstel)"}]

Keine deutschen Starter, DSV-Herren mit schwachem Winter Im Abfahrtsfinale war kein deutscher Athlet am Start, weil die Männer des DSV keinen Fahrer unter die besten 25 der Abfahrtswertung brachten. Diese Platzierung ist die Voraussetzung für die Teilnahme am Saisonfinale. Der Tagesspiegel berichtete, die jüngste Verletzung von Luis Vogt habe einen ohnehin bereits als sehr enttäuschend beschriebenen Abfahrtswinter der deutschen Mannschaft zusätzlich belastet. Im Super-G am Sonntag sollte Simon Jocher Deutschland vertreten. Das Fehlen deutscher Starter in der Abfahrt unterstrich den Abstand, der sich in der Saison 2025/2026 zwischen den DSV-Spezialisten in den Speeddisziplinen und den führenden Nationen Schweiz, Österreich und Italien auftat.

Karrieremarke für Paris auf historischer Olympia-Strecke Die Olympiabakken in Kvitfjell war Austragungsort der Speedrennen bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer. Dadurch erhielt das Rennen am Samstag eine zusätzliche historische Einordnung. Der Wintersportort Kvitfjell in Norwegen wurde eigens gebaut, um bei den Olympischen Winterspielen 1994 in Lillehammer die Abfahrt und den Super-G auszurichten. Die Olympiabakken ist seither ein fester und angesehener Bestandteil des Weltcup-Kalenders. Dominik Paris, geboren am 14. April 1989 in Südtirol, ist auf die Speeddisziplinen spezialisiert und wurde nach seinem Wikipedia-Eintrag 2019 in Åre in Schweden Weltmeister im Super-G. Ergebnisse aus der Websuche zeigen zudem, dass Paris auf der Strecke in Kvitfjell bereits zuvor gewonnen hatte, darunter bei Siegen im März 2025. Paris startet für die Sportgruppe der Carabinieri und wird am 14. April 37 Jahre alt. Damit zählt der Erfolg vom Samstag zu den späteren Karrieresiegen eines Spitzenfahrers in der Abfahrt. 25 (Weltcupsiege) — Weltcupsiege von Dominik Paris nach Kvitfjell Von Allmen, geboren am 24. Juli 2001, ist fast 25 Jahre jünger als Paris. Mit seinen drei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen 2026 in der Abfahrt, im Super-G und in der Team-Kombination hatte er sich schon vor dem Finale als prägender Speedfahrer seiner Generation etabliert. Kriechmayr, der 2021 Weltmeister sowohl im Super-G als auch in der Abfahrt wurde, ergänzte seine Bilanz um ein weiteres Podium. Zu seiner Laufbahn gehört nach seinem Wikipedia-Eintrag auch eine Silbermedaille in der Team-Kombination bei den Olympischen Winterspielen 2026.

Mentioned People

  • Dominik Paris — Włoski narciarz alpejski, specjalizujący się w konkurencjach szybkościowych: supergigancie i zjeździe
  • Franjo von Allmen — Szwajcarski narciarz alpejski startujący w Pucharze Świata, który zdobył złote medale w trzech konkurencjach narciarstwa alpejskiego na zimowych igrzyskach olimpijskich 2026
  • Marco Odermatt — Szwajcarski narciarz alpejski startujący w Pucharze Świata, rywalizujący w slalomie gigancie, supergigancie i zjeździe
  • Vincent Kriechmayr — Austriacki narciarz alpejski startujący w Pucharze Świata, specjalizujący się w konkurencjach szybkościowych: supergigancie i zjeździe
  • Giovanni Franzoni — Włoski narciarz alpejski