NASA hat einen mehrstufigen Fahrplan für den Aufbau einer dauerhaften Mondbasis ab 2027 vorgestellt. Der Plan trägt die Handschrift des spanischen Programmverantwortlichen Carlos García-Galán und steht nach Darstellung der Agentur in direktem Zusammenhang mit den politischen Vorgaben von US-Präsident Donald Trump. Kern der Neuausrichtung ist die Verschiebung von einem symbolischen Mondprogramm hin zu einem dauerhaften Betrieb auf der Oberfläche.
NASA plant dauerhafte Mondbasis ab 2027
Die Agentur legt einen mehrjährigen Fahrplan mit drei Phasen vor, der bis 2036 reicht.
Gateway wird gestrichen
Die Orbitalstation entfällt, rund 20.000 Millionen Dollar fließen in Infrastruktur auf der Mondoberfläche.
Erste Phase mit bis zu 25 Starts
Bis 2028 sind Roboterstarts, Landezonen-Tests und die Sammlung von Geländedaten vorgesehen.
Politische Vorgaben spielen zentrale Rolle
Der Plan steht nach Darstellung der NASA in direktem Zusammenhang mit den Prioritäten von Donald Trump.
Offene Rolle für internationale Partner
Für die Europäische Weltraumorganisation, Japan und Kanada bleibt ihre künftige Beteiligung ungeklärt.
NASA hat einen detaillierten, mehrphasigen Fahrplan vorgelegt, um ab 2027 eine dauerhafte Mondbasis zu errichten. Der Plan trägt die Handschrift des spanischen Programmverantwortlichen Carlos García-Galán und steht nach Darstellung der Agentur in direktem Zusammenhang mit den politischen Prioritäten von US-Präsident Donald Trump. Die Behörde hat bereits damit begonnen, Mittel umzuschichten, Programme anzupassen und Missionen neu zu definieren, um die Rückkehr zum Mond von einer symbolischen Zielsetzung in ein dauerhaftes Betriebsprogramm zu verwandeln. Der von Reuters berichtete Fahrplan gliedert das Vorhaben in drei klar getrennte Phasen über fast ein Jahrzehnt und verbindet Roboterstarts, den Einsatz von Ausrüstung und schließlich lang andauernde bemannte Missionen. Allein die erste Phase sieht bis 2028 bis zu 25 Starts vor. Dabei sollen mehr als von Nutzlast zum Einsatz kommen, um Landezonen zu verifizieren und Geländedaten zu sammeln. Die Startfrequenz nähert sich dabei monatlichen Abständen. Dieses Ausmaß an Aktivität markiert einen grundlegenden Bruch mit dem episodischen Missionsmodell, das frühere Mondprogramme geprägt hatte.
Gateway-Streichung macht 20 Milliarden Dollar für Oberflächenbasis freiDie folgenschwerste finanzielle Entscheidung hinter dem Plan ist die Streichung der Gateway-Orbitalstation durch NASA. Rund 20.000 Millionen Dollar werden nun in den Aufbau von Infrastruktur direkt auf der Mondoberfläche umgeleitet. NASA Administrator Jared Isaacman kündigte die Verschiebung bei einer öffentlichen Veranstaltung an und erläuterte die Begründung der Behörde. „Es sollte für niemanden überraschend sein, dass wir das Gateway-Projekt in seiner jetzigen Form pausieren und uns auf die Infrastruktur konzentrieren, die einen dauerhaften Betrieb auf der Mondoberfläche ermöglicht” — Jared Isaacman via Reuters Mit dieser Entscheidung bleibt die Rolle internationaler Partner offen, darunter die Europäische Weltraumorganisation, Japan und Kanada, die bereits Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Gateway-Programm eingegangen waren. Die Streichung steht für eine bewusste Konzentration der Investitionen auf Fähigkeiten an der Oberfläche statt auf Orbit-Infrastruktur und spiegelt die erklärte Priorität der Trump-Regierung wider, eine stabile menschliche Präsenz auf dem Mond zu schaffen.
Drei Phasen reichen von 2027 bis 2036 und ergänzen Habitate und EnergiesystemeDer gesamte Fahrplan erstreckt sich über drei Phasen mit wachsendem Anspruch und zunehmendem Nutzlastvolumen. Die zweite Phase, die bis 2032 läuft, ergänzt 27 weitere Starts, sieben mobile Fahrzeuge und mehr als von Nutzlast. Ziel ist es, die grundlegende Infrastruktur aufzubauen und die Vorbereitung für häufige bemannte Missionen voranzutreiben. Der dritte Abschnitt, der bis 2036 reicht, umfasst 29 Starts und sieht die Stationierung von Habitaten und Energiesystemen vor. Hinzu kommen regelmäßige logistische Transporte von der Erde, um eine kontinuierliche menschliche Aktivität an der Oberfläche zu sichern. Die Strategie priorisiert laut dem Ausgangsartikel bewusst den schrittweisen Aufbau von Fähigkeiten, bevor längere Missionen in Angriff genommen werden. Diese Abfolge soll Risiken senken und Systeme nach und nach überprüfen. Carlos García-Galán, der in Suchergebnissen als Programmleiter für die Mondbasis und als Fachmann mit mehr als 27 Jahren Erfahrung in der bemannten Raumfahrt bezeichnet wird, gilt als Architekt des Plans. NASA-Fahrplan für die Mondbasis: — ; — ; — ; — Politische Rückendeckung treibt den Wechsel von symbolischen zu operativen ZielenDas Artemis-Programm der NASA, mit dem Menschen zum Mond zurückkehren sollten, befand sich bereits seit mehreren Jahren in Entwicklung, bevor diese Ankündigung erfolgte. Ein Reuters-Bericht vom Februar 2026 hielt fest, dass der aktualisierte Plan eine Mondlandung — möglicherweise zwei — durch Astronauten im Jahr 2028 vorsieht. Die Gateway-Station war als multinationaler Außenposten im Orbit gedacht und sollte Beiträge von Partneragenturen aus Europa, Japan und Kanada bündeln. Ihre Streichung ist deshalb nicht nur programmatisch, sondern auch diplomatisch von erheblicher Bedeutung. Die weiterreichende Bedeutung der Ankündigung liegt in der ausdrücklichen politischen Einordnung: Die Mondbasis wird im Ausgangsartikel direkt mit den erklärten Zielen von Trump verknüpft. Damit wird die Initiative von einem wissenschaftlichen Anspruch in ein festgelegtes Regierungsziel mit zugewiesenen Mitteln und einem festen Zeitplan überführt. Diese politische Rückendeckung hat konkrete Maßnahmen der Behörde ausgelöst — Mittelumschichtungen, Programmstreichungen und einen veröffentlichten Zeitplan — und bleibt nicht auf der Ebene einer bloßen politischen Absichtserklärung. Die Abhängigkeit des Plans von einer hohen Startfrequenz, die sich in der ersten Phase monatlichen Intervallen annähert, verweist zudem auf einen logistischen Anspruch, der deutlich über alles hinausgeht, was in der Mondforschung bisher versucht wurde. Ob internationale Partner, deren Gateway-Zusagen nun unsicher geworden sind, im oberflächenbasierten Programm alternative Rollen finden, bleibt nach Darstellung des Artikels offen. Phase 1 (vor 2028): 25, Phase 2 (bis 2032): 27, Phase 3 (bis 2036): 29
Mentioned People
- Donald Trump — 47. prezydent Stanów Zjednoczonych
- Carlos García-Galán — hiszpański dyrektor programu NASA
- Jared Isaacman — administrator NASA
Sources: 1 articles
- Lo que parecía casi imposible toma forma: la NASA diseña una armada de misiones para construir una base lunar a partir de 2027 (eldiario.es)
- La NASA anuncia una nave nuclear sin precedentes hacia Marte (Deutsche Welle)
- La NASA ha puesto a un español al frente del proyecto de su futura base lunar: el malagueño Carlos García-Galán (Xataka)
- Base en la Luna y nave nuclear a Marte: el nuevo plan de la NASA (The New York Times)
- Quién es Carlos García-Galán, el malagueño al que la NASA ha puesto al mando de la primera colonia humana en la Luna (ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL)
- NASA wil begin jaren 30 een basis op de maan bouwen en cancelt ruimtestation (NOS)
- Carlos García-Galán, el español designado como director de la futura base lunar permanente de la NASA (La Razón)
- La NASA da prioridad a una base lunar permanente tras un primer alunizaje en 2028 (El Periódico)
- EEUU tiene un nuevo plan acelerado para tomar la Luna antes que China, pero es una fantasía (El Confidencial)
- NASA ruší plán vesmírné stanice na oběžné dráze Měsíce. Místo toho chce základnu na povrchu (Novinky)