Bayern München hat Atalanta am 18. März 2026 in München mit 4:1 besiegt und damit das Viertelfinale der UEFA Champions League quarter-finals erreicht. Atlético Madrid sicherte sich am selben Abend gegen Tottenham Hotspur den letzten Platz unter den letzten Acht. Damit ist das Achtelfinale abgeschlossen, und der Blick richtet sich auf die Auslosung der nächsten Runde.
Bayern zieht souverän weiter
Bayern München gewann am 18. März 2026 in München mit 4:1 gegen Atalanta und erreichte das Viertelfinale.
Atlético sichert letzten Platz
Atlético Madrid überstand gegen Tottenham Hotspur eine schwierige Phase und zog als letztes Team in die Runde der letzten Acht ein.
Achtelfinale mit Torrekord
Nach Angaben von RTBF fielen im Achtelfinale der Champions League 2025/26 so viele Tore wie nie zuvor in dieser Wettbewerbsphase.
Arsenal laut Modell Favorit
Eine von RTP zitierte Supercomputer-Analyse sieht Arsenal als wahrscheinlichsten Titelgewinner der Saison 2025/26.
Debatte über Mannorientierung
Analysen verweisen darauf, dass die in der Premier League verbreitete Mannorientierung englische Klubs in Europa anfällig machen könne.
Bayern München hat Atalanta am 18. März 2026 in München mit 4:1 besiegt und damit das Viertelfinale der UEFA Champions League quarter-finals erreicht, während Atlético Madrid am selben Abend gegen Tottenham Hotspur eine schwierige Phase überstand und sich den letzten Platz unter den letzten Acht sicherte. Mit beiden Ergebnissen ist das Achtelfinale komplett. Zugleich ist damit der Rahmen für eine Viertelfinalauslosung gesetzt, die Analysten und Anhänger seit dem Beginn des im Laufe der Saison eingeführten erweiterten Gruppenphasenformats mit besonderem Interesse verfolgen. Bayerns Sieg fiel deutlich aus. Die Münchner ließen Atalanta in der Allianz Arena kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Atlético Madrid kam weniger souverän weiter. Der spanische Klub musste dem Druck von Tottenham Hotspur standhalten, bevor der Einzug feststand. Insgesamt war das Achtelfinale von einer ungewöhnlich hohen Zahl an Toren geprägt. Das führte europaweit zu zahlreichen Einordnungen durch Fußballanalysten und Journalisten.
Rekordzahl an Toren verändert die Champions-League-Geschichte Die Champions League round of 16 der Saison 2025/26 hat nach einem Bericht von RTBF einen neuen Rekord für die Zahl der Tore in dieser Wettbewerbsphase aufgestellt. Die hohe Trefferzahl hat mehrere Medien zu der Frage veranlasst, welche taktischen und strukturellen Veränderungen in dieser Turnierausgabe eine Rolle spielen. Der Guardian veröffentlichte einen Beitrag von Jonathan Wilson, der der Frage nachging, warum in den K.-o.-Runden so viele Tore gefallen sind, und dabei auf breitere taktische Entwicklungen im europäischen Fußball verwies. Die New York Times berichtete zudem, dass man-marking, also eine Defensivform, die von Premier-League-Klubs stark bevorzugt wird, diese Mannschaften im Europapokal anfällig gemacht habe. Analysten gehen davon aus, dass die starke Abhängigkeit von dieser Form der Mannorientierung, die im Ligabetrieb wirksam sein kann, Schwachstellen gegen variablere Angriffsmuster offenlegt, wie sie Gegner auf kontinentaler Ebene in der Champions League einsetzen. Die Kombination aus taktischen Unterschieden und den Auswirkungen des erweiterten Formats auf die Kadertiefe dürfte zu den rekordhohen Torzahlen im gesamten Achtelfinale beigetragen haben.
Die UEFA Champions League 2025/26 ist nach UEFA-Angaben die 71. Auflage von Europas bedeutendstem Klubwettbewerb und die 34. Saison seit der Umbenennung vom Europapokal der Landesmeister in Champions League. Der Wettbewerb hat in den vergangenen Spielzeiten ein deutlich erweitertes Format eingeführt und die klassische Gruppenphase durch eine Ligaphase mit mehr Klubs und mehr Spielen ersetzt. Das Finale der Saison 2025/26 ist für den 30. Mai 2026 in der Puskás Aréna in Budapest, Ungarn, angesetzt.
Supercomputer sieht Arsenal als Favoriten des Turniers Nachdem das Teilnehmerfeld für das Viertelfinale nun vollständig ist, richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Frage, welcher Klub die größten Chancen auf den Titel in Budapest am 30. Mai 2026 hat. Eine von RTP aufgegriffene Supercomputer-Analyse nennt Arsenal als Favoriten auf den Gewinn der Champions League 2025/26. Die New York Times veröffentlichte außerdem eine detaillierte Einordnung des Viertelfinalfeldes und betrachtete dabei Starspieler, herausragende junge Talente und jene Klubs, denen ein besonders weiter Weg im Wettbewerb zugetraut wird. Arsenals Rolle als Turnierfavorit wird sich in einem Feld bewähren müssen, zu dem auch Bayern München gehört, das gerade mit einem dominanten Auftritt gegen Atalanta überzeugte, sowie Atlético Madrid, das beim Weiterkommen gegen Tottenham Hotspur Widerstandsfähigkeit zeigte. Das Finale in der Puskás Aréna in Budapest bildet den Schlusspunkt eines Wettbewerbs, der in den K.-o.-Runden bereits Rekorde bei der Offensivproduktion aufgestellt hat. Ob die im Achtelfinale sichtbar gewordenen taktischen Schwachstellen auch in der entscheidenden Turnierphase weiter Einfluss auf die Ergebnisse haben werden, bleibt für Klubs und Beobachter eine zentrale Frage.
Premier-League-Klubs stehen in Europa vor taktischen Fragen Die Analyse der New York Times zur Mannorientierung in der Premier League und ihren Folgen in der Champions League hat den Blick auf ein strukturelles Spannungsverhältnis im englischen Fußball gelenkt. Klubs der Premier League setzen zunehmend auf Systeme mit Mannorientierung, die zur Intensität und Physis des nationalen Spielbetriebs passen. Genau diese Systeme gelten jedoch als anfällig, wenn Gegner die Räume nutzen, die durch starre Zuordnungen von Spieler zu Spieler entstehen. Das Ausscheiden von Tottenham Hotspur gegen Atlético Madrid wird als ein Beispiel dafür genannt, wie sich dieses Muster im Achtelfinale gezeigt hat. Die insgesamt rekordhohe Zahl an Toren in der K.-o.-Phase deutet darauf hin, dass es sich nicht um ein auf einen einzelnen Klub oder eine einzelne Partie begrenztes Problem handelt, sondern um eine weiter reichende taktische Abweichung zwischen englischen und kontinentalen Ansätzen. Atlético Madrid, geprägt von der für Diego Simeone typischen disziplinierten Defensivstruktur, konnte den Druck von Tottenham aufnehmen und dennoch weiterkommen, obwohl die Partie zwischenzeitlich heikel geworden war. Bayerns abgeklärter 4:1-Erfolg gegen Atalanta zeigte, dass gut organisierte und technisch starke Mannschaften Gegner bestrafen können, wenn diese defensive Räume öffnen, unabhängig vom jeweils gewählten System. Das Viertelfinale wird nun ein weiterer Test dafür sein, ob die im Achtelfinale erkennbaren taktischen Entwicklungen den Charakter des Wettbewerbs auf dem Weg zum Endspiel in Budapest weiterhin prägen.
Bayern München, Atalanta, Atletico Madrid, Tottenham Hotspur, Arsenal
Mentioned People
- Jonathan Wilson — Dziennikarz sportowy i analityk taktyczny