Bei einem Brand im K Club in Kehl in Baden-Württemberg sind in der Nacht zum Sonntag, 29. März 2026, rund 750 Menschen evakuiert worden. Verletzte infolge des Feuers gab es nach Angaben der Polizei nicht. Drei Personen wurden wegen Stress und Schock vor Ort medizinisch versorgt, mussten aber nicht ins Krankenhaus.

Evakuierung ohne Brandverletzte

Rund 750 Menschen wurden aus dem K Club in Kehl gebracht. Nach Angaben der Polizei gab es keine Verletzten infolge des Feuers.

Mehrere Stunden Löscharbeiten

Der Brand brach gegen 3.45 Uhr aus und erfasste das Gebäude schnell. Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort.

Ursache weiter unklar

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bis Sonntagmittag war die Brandursache nicht bekannt.

Vergleich mit Crans-Montana

Mehrere Medien stellten einen Bezug zum tödlichen Silvesterbrand im Schweizer Ort Crans-Montana her. Der Ausgang in Kehl war jedoch ein anderer.

A fire tore through the K Club nightclub in Kehl, Baden-Württemberg, in the early hours of Sunday, March 29, 2026, forcing the evacuation of approximately 750 people without any fire-related injuries. The blaze broke out at around 3:45 a.m. and spread rapidly throughout the entire building, with images from the scene showing flames consuming the club's roof. Three people received on-site medical attention from emergency services, not due to burns or physical injuries from the fire, but because of stress and shock, according to German police. None of the three required hospitalization. German police opened an investigation into the cause of the fire, which had not been identified by Sunday afternoon.

Eighty responders deployed as flames devoured the roof At least 80 (Einsatzkräfte) — Feuerwehrleute, Polizisten und Rettungskräfte wurden zum Einsatzort geschickt, wie eine Polizeisprecherin mitteilte. Die Feuerwehr löschte den Brand noch mehrere Stunden nach dem Ausbruch. Nach Angaben der Sprecherin waren benachbarte Gebäude nicht bedroht. Erst nach Abschluss der Löscharbeiten sollen Ermittler der Kriminalpolizei das Gebäude betreten dürfen, sagte sie. Angaben zur Höhe des Sachschadens lagen am Sonntagmittag noch nicht vor. Der K Club gilt laut Deutsche Welle als bekannte Adresse im Ortenaukreis und bietet Platz für bis zu 1.500 Gäste sowie 400 Sitzplätze.

Personal leitete die Menschenmenge in drei Sprachen, sagen Zeugen Zeugen beschrieben eine geordnete Evakuierung, die im Kontrast zu jüngsten Nachtleben-Tragödien an anderen Orten in Europa stand. Der K Club ist auf Hip-Hop und Afro-Musik spezialisiert und zieht regelmäßig junge Besucher aus dem Elsass an, besonders aus Straßburg, der nächstgelegenen französischen Stadt. Deshalb war mehrsprachige Kommunikation in der Lage wichtig. Das Personal gab laut Zeugen, die die Lokalzeitung DNA zitierte, Evakuierungsdurchsagen auf Deutsch, Französisch und Englisch durch. „Plötzlich hörten wir: „Feuer!“. Es gab mehrere Durchsagen auf Deutsch, Französisch und Englisch, in denen wir aufgefordert wurden, das Gebäude zu verlassen. Das Personal hat die Lage sehr gut gehandhabt. Man hat uns beruhigt. Die Evakuierung verlief sehr schnell.” — Anonymous witness via G4Media Ein weiterer Zeuge, den HotNews.ro zitierte, schilderte eine Szene ohne Panik oder Unruhe. Demnach war Personal auch körperlich anwesend, um alle zu den Ausgängen zu führen. „Wir tanzten, als der Alarm losging. Wir gingen direkt zum Ausgang.” — Anonymous witness via HotNews.ro

Vergleiche mit tödlichem Silvesterbrand in der Schweiz Die Berichterstattung über den Brand in Kehl wurde umgehend mit einem Silvesterbrand im Schweizer Ferienort Crans-Montana verglichen, bei dem nach übereinstimmenden Berichten 41 Menschen starben und 115 verletzt wurden. Nach Angaben von Deutsche Welle wurde das Feuer durch Feuerwerk ausgelöst, das an Champagnerflaschen befestigt war und von dem aus brennbare Materialien in der Raumdekoration Feuer fingen. Die optische Ähnlichkeit beider Vorfälle — große Flammen, die das Dach eines Ausgeh-Lokals erfassten — führte dazu, dass Medien in Frankreich, Belgien, Rumänien und Deutschland den Vergleich aufgriffen. Reporter und Zeugen betonten jedoch, dass der Ausgang deutlich anders gewesen sei. Die Evakuierung in Kehl sei ohne Panik und ohne Verletzte verlaufen. Brände in Nachtclubs und Veranstaltungsorten gelten seit langem als besonders riskant, weil sich Flammen rasch ausbreiten, Ausgänge begrenzt sind und viele Menschen vor Ort sind. Der Brand in Crans-Montana, wie er in den Quellen beschrieben wird, führte bei einer Silvesterfeier dazu, dass Feuerwerk brennbare Dekoration entzündete; 41 Menschen starben, 115 wurden verletzt. Der K Club in Kehl liegt nahe der deutsch-französischen Grenze und zieht ein grenzüberschreitendes Publikum aus dem Großraum Straßburg an. Deutsche Behörden haben die Ursache des Brandes in Kehl bislang nicht festgestellt. Die Ermittler der Kriminalpolizei warteten am Sonntagmittag noch auf Zutritt zu dem Gebäude.

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