Bei einem Brand in der Nacht zum Sonntag ist der K Club in Kehl vollständig zerstört worden. Nach Angaben der Polizei befanden sich rund 750 Menschen in dem Gebäude, als das Feuer gegen 3.45 Uhr ausbrach. Verletzt wurden nach unterschiedlichen Angaben drei Menschen oder sie standen nur unter Schock; die Ursache ist weiter unklar.
Gebäude vollständig zerstört
Der K Club in Kehl brannte in der Nacht zum Sonntag aus. Rund 750 Menschen befanden sich nach Polizeiangaben in dem Gebäude.
Evakuierung ohne Massenverletzte
Die Gäste verließen den Club eigenen Angaben zufolge selbstständig. Drei Menschen wurden behandelt, die Berichte zum Gesundheitszustand widersprechen sich.
Ermittlungen zur Brandursache laufen
Die Kriminalpolizei konnte das Gebäude erst nach den Löscharbeiten betreten. Zur Ursache und zur Höhe des Schadens gibt es noch keine gesicherten Angaben.
A fire broke out at approximately 3:45 a.m. on Sunday, March 29, 2026, at the K Club nightclub in Kehl, Baden-Württemberg, destroying the building while roughly 750 people were inside. All guests evacuated on their own before the flames spread to engulf the entire structure, according to the Polizeipräsidium Offenburg. Three people received treatment from emergency services, though accounts differ on the severity: Le Parisien reported they were injured and taken to hospital, while Der Tagesspiegel cited a police spokeswoman saying they were stressed but uninjured and did not require hospitalization. The club, also known as the Kiss-Club, is a well-known venue for hip-hop and Afro music in the region, drawing guests from the nearby French city of Strasbourg. The cause of the fire remains unknown and is under investigation.
750 Feiernde entkommen, während Flammen das Gebäude erfassen Das Feuer brach nach Polizeiangaben in dem Club in einem Industriegebiet von Kehl nahe der französischen Grenze aus und breitete sich rasch aus, sodass das gesamte Gebäude erfasst wurde. Nach Angaben von Der Tagesspiegel verfügt die Lokalität über eine Gesamtkapazität von bis zu 1500 (Gästen) — maximalen Gästekapazität des K Club und 400 Sitzplätze. Damit war der Club beim Ausbruch des Feuers etwa zur Hälfte ausgelastet. Als die Feuerwehr eintraf, stiegen nach Angaben von 20 Minuten bereits dichte Rauchwolken vom Dach des Clubs auf. Ein großer Teil der Feiernden hatte das Gebäude zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen. Die Evakuierung verlief ohne Massenanfall von Verletzten, auch wenn Zeugen die Situation beim Ausgang als beängstigend beschrieben. „Wir tanzten, als der Alarm ausgelöst wurde. Auf dem Weg zum Ausgang sahen wir mehrere Mädchen, deren Haare brannten.” — Zeugen gegenüber Le Parisien Nach Angaben der Polizei waren benachbarte Gebäude nicht gefährdet.
Mindestens 80 Einsatzkräfte stundenlang im Einsatz 80 (Einsatzkräfte) — mindestens eingesetzte Kräfte beim Brand im K Club Nach Angaben einer von Der Tagesspiegel zitierten Polizeisprecherin wurden in den frühen Morgenstunden mindestens 80 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten zum Einsatzort entsandt. Zu den Feuerwehrkräften aus Kehl kamen Einheiten aus umliegenden Kommunen sowie Polizeikräfte aus Kehl und Offenburg. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden nach Brandausbruch an; noch bis in den Sonntagmorgen hinein arbeiteten Einsatzkräfte an der Brandstelle. Kriminalbeamte der Kriminalpolizei konnten das Gebäude erst nach Abschluss der Löscharbeiten betreten, um mit den Ermittlungen zu beginnen. Zahlreiche Zeugen wurden vor Ort befragt, um die Ursache des Feuers zu klären. Angaben über das Ausmaß des finanziellen Schadens lagen am Sonntagmorgen nicht vor, teilte die Polizei mit.
Brand weckt Erinnerungen an tödliches Feuer in Schweizer Club Der Brand im K Club rief in den deutschen Medien sofort Erinnerungen an ein verheerendes Feuer in einer Bar in Crans-Montana in der Schweiz hervor, bei dem an Silvester 41 Menschen starben und Dutzende verletzt wurden, wie Der Tagesspiegel berichtete. Auslöser dieses Feuers waren Funken von Partyfontänen, die den Schaum an der Decke entzündeten. Der Vorfall in Crans-Montana war zum Zeitpunkt des Feuers in Kehl in der Schweiz weiter Gegenstand öffentlicher und behördlicher Aufmerksamkeit. Der Vorfall in Kehl ereignete sich in einer Stadt am Rhein direkt gegenüber von Straßburg und machte den K Club zu einem grenzüberschreitenden Ausgehziel in der Region Ortenaukreis. Der Ruf des Clubs als Treffpunkt für Hip-Hop und Afro-Musik zog nach übereinstimmenden Berichten ein regelmäßiges Publikum von beiden Seiten der deutsch-französischen Grenze an. Das Gebäude wurde vollständig zerstört und konnte am Sonntagmorgen nicht betreten werden, wie mehrere Medien unter Berufung auf Blick.ch berichteten. Die Ermittler haben bisher weder eine Ursache festgestellt noch geklärt, ob das Feuer versehentlich oder vorsätzlich gelegt wurde. Eine offizielle Schätzung des Sachschadens lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.
Sources: 8 articles
- Großbrand: Hunderte retten sich vor Flammen in Kehler Großraum-Disco (Der Tagesspiegel)
- 750 personnes évacuées d'une discothèque après un incendie près de Strasbourg, à Kehl, à la frontière allemande (Franceinfo)
- Allemagne : près de la frontière française, l'incendie d'une discothèque avec 750 personnes à l'intérieur fait 3 blessés (Ouest France)
- Baden-Württemberg: Großbrand in Disco, Hunderte fliehen ins Freie - WELT (DIE WELT)
- 750 Menschen feiern in der Disco, als ein Feuer ausbricht (stern.de)
- Brand in Kehl - Flammen in grenznaher Disco - Hunderte fliehen ins Freie (SRF News)
- Feuer in deutscher Disco: Hunderte flohen ins Freie (newsORF.at)
- Feuer in deutscher Disco - Hunderte fliehen ins Freie (watson.ch/)
- Großbrand in Disco während Feier mit 750 Besuchern - Drei Verletzte (stern.de)
- Strasbourg : un incendie ravage une boîte de nuit avec 750 personnes à l'intérieur (Le Parisien)