Ihre Datenschutzeinstellungen

Wir verwenden Analyse, um Pollar zu verbessern, und mit Ihrer Einwilligung Marketing-Tools (Meta, X), um unsere Werbung zu messen. Sie können dies jederzeit in den Einstellungen ändern.

Datenschutzerklärung
Pollar
StartFragenLiveBriefOriginalsSucheKarteMärkteBenachrichtigungenFür Sie
SträngeMärkte
NewsroomPollar unterstützen
Datenschutz
Von Leserinnen und Lesern getragen

Kostenlos, und das bleibt so

Keine Werbung. Die Mitgliedschaft hält Pollar unabhängig.

ab3,49 €/Monat

Pollar unterstützen
Mitgliedschaft

Mitglieder sehen dieses Feld nicht.

  • Unterstützer3,49 €/Monat
  • Förderer7,99 €/Monat
Pollar unterstützen

Heutiger Brief

Norwegen senkt seine Flaggen

Fluten töten Hunderte, während Zentralbanken straffen, Könige sterben und Hormus-Gespräche stocken

Die Nachrichten des Tages brachten eine schwere Mischung aus Naturkatastrophe, institutioneller Belastung und Geopolitik, die sich nicht auf eine Spur bringen lässt. Die Märkte hörten eine Fed mit falkenhaften Tönen, Europa sah mehr wirtschaftlichen Gegenwind, und der Golf erinnerte erneut alle daran, dass Öl noch immer durch enge Gewässer reist.

Brief lesen

Jetzt live

Alle Live-Berichte
  • Hisbollah lehnt Libanon-Israel-Deal ab

    Die Gruppe lehnt das Rahmenabkommen ab und verweigert die Entwaffnung. Anführer Naim Qassem erklärte am Freitag, dass man nicht kapitulieren werde.

  • Proteste in spanischer Enklave Ceuta

    Spanien fordert Europol zur Unterstützung bei der Registrierung von 8.000 Migranten in Ceuta an. Lokale Proteste nehmen zu.

Im Rampenlicht

Alle Stränge

Sonstiges · Aktualisiert vor 2 m

Kultur, Medien und die neuen Gräben

Das europäische Informationsökosystem steht unter wachsendem Druck durch das Zusammenbrechen traditioneller Geschäftsmodelle der Medien, algorithmisch bedingte Polarisierung und den unkontrollierten Aufstieg KI-generierter Inhalte, während Regulierungsbehörden und Gerichte neue Grenzen für Meinungsäußerung und Verantwortlichkeit ziehen und die EU ihre digitale Infrastruktur unabhängiger machen will.

StartBriefSträngeFragen
Kategorien
© Le Figaro.fr
Wahlen·vor 50 m

Raphaël Glucksmann und François Hollande spalten die französischen Sozialisten beim Treffen in Blois

Die französischen Sozialisten eröffneten am 28. August 2026 ihre Sommeruniversität in Blois, wo der frühere Präsident François Hollande die geplante Präsidentschaftsvorwahl im Herbst ablehnte, während Raphaël Glucksmann sich als Spitzenkandidat positionierte.

Eröffnungskonfrontation und Kandidatenankünfte in Blois

Die französische Sozialistische Partei eröffnete am Freitag, dem 28. August 2026, ihre jährliche Sommeruniversität in Blois. Die Diskussionen konzentrierten sich auf die bevorstehende Auswahl eines sozialdemokratischen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2027. Das Europäische Parlamentsmitglied Raphaël Glucksmann, Gründer von Place publique, traf am Freitagabend in Begleitung prominenter Verbündeter ein, darunter der Vorsitzende der Nationalversammlungsfraktion Boris Vallaud, die Regionalpräsidentin von Okzitanien Carole Delga und der Bürgermeister von Rouen Nicolas Mayer-Rossignol. Während Glucksmann von Parteimitgliedern mit Applaus begrüßt wurde, versammelte der frühere Präsident François Hollande zur selben Stunde seine eigenen Anhänger in einer nahegelegenen Stadtbar. Hollande nutzte seinen Auftritt in Blois, um seine entschiedene Weigerung zu bekräftigen, sich dem Vorwahlwettbewerb zu stellen, und argumentierte, dass interne Parteiwahlen den Wahlzusammenhalt beschädigen.

Dieses Verfahren an sich schafft mehr Spaltungen, als es Einheit bietet.

— François Hollande

Vorwahlregeln, Wählergebühren und Sponsorenschwellen

Die Vorwahl wird über drei politische Formationen hinweg organisiert: die Sozialistische Partei, Place publique und die Gauche républicaine et socialiste. Wahlberechtigt sind registrierte Mitglieder, die ihre Beiträge bezahlt haben, sowie allgemeine Sympathisanten, die eine Wahlgebühr von 15 Euro entrichten müssen, die für Geringverdiener auf 10 Euro ermäßigt wird. Die Gebühr von 15 Euro wurde teilweise aufgrund von Bedenken Glucksmanns hinsichtlich eines möglichen Eindringens der La France Insoumise festgelegt, während die sozialistische Führung eine niedrigere symbolische Gebühr bevorzugte, um die Wahlbeteiligung zu maximieren. Glucksmann geht mit 10.000 beanspruchten Mitgliedern von Place publique ins Rennen, muss aber etwa 40.000 sozialistische Aktivisten ansprechen. Um eine offizielle Nominierung zu erhalten, müssen die Bewerber bis zum 15. September 2026 Sponsorengelder von 15 Mitgliedern des Nationalrats, 10 Parlamentariern, 50 Regional- oder Départementräten aus acht Départements und drei Regionen oder 50 Bürgermeistern aus drei Regionen sammeln.

Gemeldete Parteimitgliederzahlen der Vorwahl-Organisatoren · Mitglieder
Place publique
10.000
Parti Socialiste
40.000
Place publique
10000 Mitglieder
Parti Socialiste
40000 Mitglieder

Unabhängigen Pollar unterstützen

Die Mitgliedschaften Unterstützer und Förderer halten jeden Artikel kostenlos lesbar und fügen Offline-Lesen, Audio und einen sponsorenfreien Brief hinzu.

Mitgliedschaftsstufen ansehen

Interne Kandidaturen und konkurrierende strategische Linien

Vier Kandidaten haben offiziell ihre Teilnahme erklärt: Glucksmann, die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal, der Eure-Abgeordnete Philippe Brun und der Essonne-Abgeordnete Jérôme Guedj. Der Erste Sekretär der Sozialistischen Partei, Olivier Faure, betrat unangekündigt Glucksmanns Pressekonferenz, um ihm die Hand zu schütteln und zu garantieren, dass der Wettbewerb konstruktiv bleiben und interne Gewalt vermeiden werde. Faure hat bis zum 15. September 2026 Zeit, seine eigene Präsidentschaftskandidatur einzureichen, ein Schritt, den die Parteimitglieder von ihm erwarten, um ein Wahlbündnis mit Les Écologistes zu befürworten. Faure stellte die organisierte Vorwahlstruktur der Linken der Mitte und der Rechten gegenüber, wo unkoordinierte Kandidatenankündigungen ohne formellen Abstimmungsmechanismus zur Lösung konkurrierender Ambitionen erfolgen.

In unserem Lager gibt es zwar viele Kandidaten, aber diese Kandidaten haben alle ein sehr einfaches Prinzip akzeptiert: Es gibt eine Debatte, und es wird durch eine Abstimmung entschieden.

— Olivier Faure

Hollandes Rückgriffsstrategie und die Dezember-Frist

Die Vorwahl wird in zwei Runden am 9.-10. Oktober und 16.-17. Oktober 2026 stattfinden. Der sozialistische Generalsekretär Pierre Jouvet und der Erste Sekretär Olivier Faure appellierten öffentlich an Hollande, an der Abstimmung teilzunehmen, anstatt sich als externen Rückfallkandidaten zu positionieren. In einem Interview mit Le Point erklärte Hollande, er werde eine Kandidatur in Erwägung ziehen, wenn die Umstände am Jahresende dies erfordern, und erwartet eine Phase der Klärung sowohl auf der Linken als auch auf der Rechten im Dezember 2026. Hollande argumentierte, dass die Wahlbeteiligung bei der Vorwahl auf etwa ein Zehntel der drei Millionen Wähler sinken werde, die an seinem siegreichen Vorwahlkampf 2011 teilgenommen hatten, und beharrte darauf, dass die Erreichung der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl den Aufbau einer breiteren Koalition über die bestehenden Parteistrukturen hinaus erfordere.

Kalender der sozialdemokratischen Vorwahl für die französische Präsidentschaftswahl 2027
  1. 28.08.2026Eröffnung der Sommeruniversität der Sozialistischen Partei in Blois im Rahmen der Kandidatenbekanntgaben
  2. 15.09.2026Einreichungsfrist für Kandidaten zur Vorlage der erforderlichen politischen Sponsoren
  3. 09.10.2026Erster Wahlgang der Vorwahl beginnt in den teilnehmenden Parteien
  4. 16.10.2026Zweiter Wahlgang zur Bestimmung des gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten beginnt
  5. Dezember 2026Von François Hollande prognostizierte erwartete politische Klärungsphase

Wenn er wirklich eine führende Rolle spielen will, was völlig legitim sein könnte, rufe ich ihn heute Morgen feierlich auf, an dieser Vorwahl teilzunehmen.

— Pierre Jouvet
Blois
Raphaël GlucksmannFrançois HollandeOlivier FaurePierre JouvetBoris VallaudSégolène RoyalPhilippe BrunJérôme Guedj
François HollandeRaphaël GlucksmannOlivier FaurePhilippe BrunBoris VallaudPierre JouvetJérôme GuedjBloisSégolène Royal

8 Quellen

  • Présidentielle 2027 : à Blois, le grand favori Glucksmann sous la pression du "recours" Hollande
    Le Figaro.fr·vor 1 Std.
  • "Pas de sang sur les murs": Olivier Faure assure que la primaire sera "un débat passionné"
    BFMTV·vor 3 Std.
  • REPORTAGE. À l'université d'été du PS, la primaire dans toutes les têtes et Raphaël Glucksmann en favori
    Ouest France·vor 4 Std.
  • Présidentielle 2027 : François Hollande rejette la primaire et mise sur un " moment de vérité " en décembre
    SudOuest.fr·vor 5 Std.
  • "Je n'ai jamais été favorable à cette procédure": François Hollande écarte toute participation à la primaire socialiste
    BFMTV·vor 6 Std.
  • Présidentielle 2027 : Pierre Jouvet appelle François Hollande à participer à la primaire de la gauche
    SudOuest.fr·vor 11 Std.
  • "Je ne crois pas beaucoup à la thèse du recours": Olivier Faure invite François Hollande à participer à la primaire socialiste
    BFMTV·vor 12 Std.
  • Pierre Jouvet appelle François Hollande à se présenter à la primaire de la gauche " s'il a vraiment envie de jouer les premiers rôles "
    Le Monde.fr·vor 13 Std.

Pollar Weekly abonnieren

Die Woche in Nachrichten, jeden Freitag. Kostenlos.

Kostenlos. Keine Werbung. Jederzeit abbestellbar.

Mehr aus Politik & Wirtschaft
Regierung·seit 23. Aug.·akt. vor 5 Std.
© ANSA.it

Norwegens König Harald V. stirbt im Alter von 89 Jahren nach 35-jähriger Regentschaft; Kronprinz Haakon besteigt den Thron

König Harald V. von Norwegen ist am Freitag um 6:35 Uhr im Rikshospitalet in Oslo an den Folgen einer Blutinfektion gestorben. Sein 53-jähriger Sohn folgt ihm als König Haakon VIII. nach.

Artikel lesen
Makroökonomie·seit 27. Aug.·akt. vor 3 Std.
© ANSA.it

Fed-Chef Kevin Warsh öffnet Tür für Zinserhöhungen beim Jackson-Hole-Symposium

In einer Rede beim Jackson-Hole-Symposium in Wyoming erklärte Fed-Chef Kevin Warsh, dass die Kreditkosten möglicherweise steigen müssten, wenn die Inflation nicht auf 2 % sinke, was die kurzfristigen Treasury-Renditen und die Erwartungen an Zinserhöhungen in die Höhe trieb.

Artikel lesen
Diplomatie·seit 27. Aug.·akt. vor 2 Std.
© Franceinfo

Trump unterzeichnet Anordnung zur Umbenennung des Ontariosees in Lake America im Zuge des Zollstreits mit Kanada

US-Präsident Donald Trump hat eine Durchführungsverordnung unterzeichnet, die den Ontariosee in Lake America umbenennt, nachdem die bilateralen Handelsgespräche gescheitert waren und 50%ige Zölle auf kanadische Waren verhängt wurden.

Artikel lesen
KI-generiert·
Mehr erfahren