Sicherheit · Miami und Puerto Iguazú
Flávio Bolsonaro erreicht Miami mit einem Jet, der laut Berichten von Trumps Berater Jason Miller organisiert wurde
Flávio Bolsonaro, der seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl in Brasilien am 25. Oktober nicht anerkannt hat, landete am 28. Oktober mit seiner Familie in einem Privatjet nahe Miami. US-Presseberichten zufolge half ein Berater von Trump, den Flug zu organisieren.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von ANSA.it, BFMTV, SIC Notícias und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).
Kurz gefasst
Flávio Bolsonaro verließ Brasilien am 27. Oktober und landete am 28. Oktober mit seiner Frau und zwei minderjährigen Töchtern nahe Miami – trotz eines Ausreiseverbots.
Die New York Times und das Wall Street Journal nennen Jason Miller als Organisator, und Luis Grande sagt, ein Makler habe 150.000 Dollar von einem US-Bankkonto an eine argentinische Bank gezahlt.
Flávio Bolsonaro behauptet Wahlbetrug und kündigt an, die Opposition aus dem Ausland anzuführen – eine Behauptung, die sein eigenes Lager und die brasilianische Wahljustiz zurückgewiesen haben.
Antonio Tajani verteidigt die 2023 und 2024 verliehenen italienischen Staatsbürgerschaften der Bolsonaro-Söhne, während die Opposition eine Untersuchung der Verfahren verlangt.

- 25.10.Präsidentschaftswahl, bei der Lula mit 4,4 Millionen Stimmen Vorsprung gewinnt
- 27.10.Flávio Bolsonaro überquert von Brasilien aus die Grenze nach Argentinien
- 28.10.Landet mit seiner Familie nahe Miami und veröffentlicht einen Brief, in dem er sich als „wahrer gewählter Präsident“ bezeichnet
- 29.10.Der Chef von Baires Fly erklärt gegenüber AFP, er sei von einem Makler engagiert worden
Ein Flug nach der Niederlage
Flávio Bolsonaro, ein 45-jähriger Senator, hat seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl vom 25. Oktober nicht anerkannt, die Luiz Inácio Lula da Silva mit 4,4 Millionen Stimmen Vorsprung gewann. Der Oberste Gerichtshof hatte ihm die Ausreise verboten und ihn angewiesen, seine Pässe abzugeben. Am Dienstag, dem 27. Oktober, überquerte er die Grenze nach Argentinien, tankte in Ecuador auf und landete am Mittwoch, dem 28. Oktober, mit seiner Frau und zwei minderjährigen Töchtern nahe Miami. Die brasilianische Bundespolizei untersucht, wie er mit annullierten Pässen die Grenze überqueren konnte, und der Oberste Gerichtshof ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Wer den Jet organisierte
Die New York Times und das Wall Street Journal berichten, dass Jason Miller, ein Kommunikationsberater von Donald Trump, den Privatjet organisiert habe. Laut der New York Times trugen Millers Kontakte zu Eduardo Bolsonaro, Flávios Bruder und ehemaligem Bundesabgeordneten, dazu bei, die Reise zu arrangieren, und Trump habe die Einreise der Familie mit einem humanitären Visum mit einjähriger Gültigkeit genehmigt. Das Weiße Haus hat sich nicht geäußert. Luis Grande, Chef der argentinischen Fluggesellschaft Baires Fly, sagte gegenüber AFP, ein Makler, den er seit zehn Jahren kenne und der in den Vereinigten Staaten lebe, habe ihn engagiert. Der Makler habe 150.000 Dollar vom Konto seiner Firma bei einer US-Bank an eine argentinische Bank überwiesen, und er kenne den Kunden nicht. In Argentinien berichtete Clarín, Javier Mileis Stabschef Santiago Caputo sei in Puerto Iguazú gewesen, als der in Argentinien registrierte Jet startete. Milei hat Lulas Sieg nicht förmlich anerkannt.
Behauptungen aus dem Exil
Aus Miami verbreitete Flávio Bolsonaro in den sozialen Medien, die Abstimmung sei von „Wahlbetrug“ verzerrt worden – eine Behauptung, die sein eigenes Lager und die brasilianische Wahljustiz zurückgewiesen haben –, und erklärte, er werde die Opposition aus dem Exil anführen. Ein Brief, den er nach der Landung veröffentlichte, erklärte ihn 58 Minuten lang zum „wahren gewählten Präsidenten Brasiliens“, bevor eine korrigierte Fassung ihn als „Anführer Brasiliens“ bezeichnete – Berichten zufolge, nachdem Vertreter der Trump-Regierung Einspruch erhoben hatten. Er verglich sich mit Charles de Gaulle und dem kubanischen Unabhängigkeitshelden José Martí und sagte:
„Sie alle wurden von den Regimen, denen sie sich entgegenstellten, als Verbrecher behandelt. Die Geschichte nannte sie anders.“
Valdemar da Costa Neto, Präsident der Liberalen Partei, sagte, der Brief gefalle ihm nicht – kurz vor einem etwa zweistündigen Treffen mit Jair Bolsonaro.
Italienische Pässe und Reaktionen
In Italien hat Außenminister Antonio Tajani die den Bolsonaro-Söhnen gewährten Staatsbürgerschaften verteidigt und erklärt, die Familie habe darauf aufgrund ihrer italienischen Abstammung Anspruch gehabt, während die Opposition eine Untersuchung darüber fordert, wie schnell die Verfahren abliefen. Flávio und Eduardo wurden 2023 als italienische Staatsbürger anerkannt, Carlos 2024. Offizielle Unterlagen zeigen, dass Flávio und Eduardo sich 2020 auf eine Warteliste setzen ließen und am 8. November 2022 persönlich in der Botschaft in Brasília erschienen – neun Tage, nachdem ihr Vater gegen Lula verloren hatte. Die Folha de S.Paulo berichtet, Flávio habe an der argentinischen Grenze seinen italienischen Pass verwendet. Laut dem Guardian ist Lulas Sieg von Nayib Bukele aus El Salvador und Giorgia Meloni aus Italien anerkannt worden, während Trump das Ergebnis weiterhin nicht anerkannt hat.
Dieser Artikel gehört zu einem Strang
Die USA unter Trump: zweite Amtszeit
Was sich seit diesem Eintrag geändert hat:
- 30.10Politico berichtet über Überkapazitätsuntersuchung von 16 Partnern, die nach den Zwischenwahlen zu neuen EU-Zöllen führen könnte
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ANSA.itNyt, „der Fluchtflug von Bolsonaro organisiert von einem Trump-Berater“Nyt, 'il volo per la fuga di Bolsonaro organizzato da un consigliere di Trump' - America Latina · Original auf Italienisch
- BFMTVPräsidentschaftswahl in Brasilien: Das Flugzeug, mit dem Flavio Bolsonaro aus Brasilien floh, wurde aus den Vereinigten Staaten bezahltPrésidentielle au Brésil: l'avion à bord duquel Flavio Bolsonaro a fui le Brésil a été payé depuis les États-Unis · Original auf Französisch
- SIC Notícias„Das hat mir nicht gefallen“: Parteivorsitzender von Flávio Bolsonaro kritisiert Brief des unterlegenen Kandidaten"Não gostei": presidente do partido de Flávio Bolsonaro critica carta do candidato derrotado · Original auf Portugiesisch
- SIC Notícias10 Minuten: Trumps Netzwerk könnte Flávio Bolsonaro bei der Ausreise aus Brasilien geholfen haben10 minutos: rede de Trump poderá ter ajudado Flávio Bolsonaro a sair do Brasil · Original auf Portugiesisch
- Flávio Bolsonaro
- Senator, der die Präsidentschaftswahl 2026 verlor und in die Vereinigten Staaten floh
- Jair Bolsonaro
- Ehemaliger Präsident, der wegen der Planung eines Staatsstreichs eine Haftstrafe verbüßt, und Vater von Flávio
- Eduardo Bolsonaro
- Ehemaliger Bundesabgeordneter und Bruder von Flávio, dessen Kontakte zu Miller die Reise laut Berichten ermöglichten
- Donald Trump
- US-Präsident, der die Einreise der Familie laut Berichten genehmigte und das brasilianische Ergebnis noch nicht anerkannt hat
- Javier Milei
- Argentinischer Präsident, der Lulas Sieg nicht förmlich anerkannt hat
- Antonio Tajani
- Italienischer Außenminister, der die Staatsbürgerschaften der Bolsonaros verteidigt
- Alexandre de Moraes
- Richter am Obersten Gerichtshof, der die Ungültigkeit der Pässe anordnete
- Valdemar da Costa Neto
- Präsident der Liberalen Partei, Flávios Partei
Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.
Pollar unterstützen