Der deutsche Rapper Haftbefehl, dessen bürgerlicher Name Aykut Anhan ist, hat seinen für das 808 Festival in Zürich geplanten Auftritt abgesagt. Grund sind gesundheitliche Probleme infolge einer kürzlichen Nasenoperation. Die Absage wurde am Samstag auf Instagram der Veranstalter bekannt gegeben. Gleichzeitig wurde enthüllt, dass der Künstler kurz nach der Veröffentlichung einer Netflix-Dokumentation über sein Leben einen Rückfall in die Sucht erlitten hat.
Absage des Konzerts in Zürich
Der Auftritt auf dem 808 Festival wurde aus gesundheitlichen Gründen nach einer Nasenoperation abgesagt. Die Veranstalter informierten darüber am Samstag über soziale Medien.
Bekenntnis über Rückfall in die Sucht
Der Rapper gestand in seinem Podcast, dass er direkt nach Abschluss der Dreharbeiten zur Netflix-Dokumentation einen schweren Rückfall in seine Drogenprobleme erlitten habe.
Netflix-Dokumentation über das Leben des Künstlers
Die Produktion „Babo – die Haftbefehl-Story” zeigte mit schockierender Offenheit die Geschichte der Sucht und Karriere des Musikers und erzeugte großes Interesse.
Fortdauer des Kampfes gegen die Sucht
Trotz der öffentlichen Aufarbeitung der Vergangenheit in der Dokumentation ist der Kampf des Künstlers gegen die Sucht ein andauernder Prozess, wie der jüngste Vorfall zeigt.
Der deutsche Rapper Haftbefehl, bekannt für Hits wie „Chabos wissen wer der Babo ist”, hat am Samstag seinen geplanten Auftritt auf dem Festival 808 Festival in Zürich abgesagt. Die Veranstalter teilten auf Instagram mit, dass der Grund gesundheitliche Probleme infolge einer kürzlichen Nasenoperation seien. Die Meldung wurde vom Schweizer Portal „20 Minuten” bestätigt. Diese jüngste Änderung im Terminkalender des Künstlers fällt zeitlich mit seinem persönlichen Bekenntnis zu psychischer Gesundheit und dem Kampf gegen die Sucht zusammen. In der fünften Folge des Podcasts „Nina & Aykut” auf der Plattform RTL+ erklärte der Rapper, dass er unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten an der Netflix-Dokumentation einen schweren Rückfall erlitten habe. „„Da, nach den ganzen Dreharbeiten, nach allem... das war der schlimmste Rückfall, den ich je hatte.”” — Haftbefehl (Aykut Anhan) Die im vergangenen Jahr erschienene Dokumentation mit dem Titel „Babo – die Haftbefehl-Story” erregte großes Interesse durch ihren direkten Umgang mit den Themen Drogenmissbrauch sowie den Höhen und Tiefen einer Karriere. Haftbefehl, dessen bürgerlicher Name Aykut Anhan ist, ist seit den 2000er Jahren eine Schlüsselfigur der deutschen Hip-Hop-Szene. Sein Künstlername, der auf Deutsch „Haftbefehl” bedeutet, sowie seine kontroversen Texte spiegeln oft schwierige Kindheitserfahrungen in Offenbach am Main wider. Seine als „Gangsta-Rap” oder „Straßenrap” bezeichnete Musik erlangte enorme Popularität, besonders bei Jugendlichen, wurde aber auch zum Gegenstand gesellschaftlicher Debatten über Gewalt und Drogen in populären Kulturkreisen. Die aktuelle Situation zeigt die Kluft zwischen dem öffentlichen Image des Künstlers, geprägt durch Medien wie Netflix, und seinem privaten, andauernden Kampf. 4 miesiące — vergangen seit der Premiere der Netflix-Dokumentation bis zum Bekenntnis über den Rückfall Obwohl die Dokumentation als Moment der Aufarbeitung und eines potenziellen Durchbruchs aufgenommen wurde, unterstreicht Haftbefehl's jüngstes Bekenntnis den chronischen und wiederkehrenden Charakter der Krankheit Sucht. Die Absage des Konzerts aufgrund einer physischen Operation verkompliziert das Bild zusätzlich und weist auf parallele gesundheitliche Herausforderungen hin.Ablauf der Ereignisse: 2025 — Premiere der Netflix-Dokumentation; 2025 — Rückfall in die Sucht; 23. Februar 2026 — Interview im Podcast; 24. Februar 2026 — Absage des Konzerts
Mentioned People
- Haftbefehl (Aykut Anhan) — Deutscher Rapper, der seinen Auftritt in Zürich absagte und einen Rückfall in die Sucht bekannte.