Zwolińska belegte in den Vorläufen Platz 16, im Halbfinale Platz 6 (101,76), und steigerte sich im Finale auf Platz 3 mit 103,21, hinter Kneblova und Doria.
Die zweifache Olympiasiegerin und vierfache Weltmeisterin im C1 aus Australien verpasste den Finaleinzug und beseitigte damit die dominierende Favoritin.
Michał Pasiut gewann am Donnerstag Silber im K1 der Männer; Zwolińskas Bronze ist die zweite Medaille für Polen, das Kajak-Cross steht am Samstag noch aus.
Zwolińska wurde am Vortag in ihrer Paradedisziplin K1 Zehnte – ein Ergebnis, das sie als schmerzhaft bezeichnete, nachdem sie bei den Weltmeisterschaften 2025 in Penrith Gold gewonnen hatte.

Klaudia Zwolińska gewann am Freitag die Bronzemedaille im C1-Slalom der Frauen bei den ICF-Kanuslalom-Weltmeisterschaften 2026 in Oklahoma City. Sie landete hinter Tereza Kneblova aus Tschechien und Monica Doria aus Andorra. Das Ergebnis bescherte Polen die zweite Medaille der Meisterschaften nach Michał Pasiuts Silber im K1 der Männer am Donnerstag.
Das Finale wurde zu einer harten Prüfung, nachdem die Organisatoren einen engen Kurs mit tief hängenden Toren gesteckt hatten. „Es waren sehr schwierige Rennen. Die Tore waren tief gesetzt, praktisch jede von uns hat Fehler gemacht“, sagte Zwolińska anschließend. Sie fuhr 103,21 Sekunden, knapp hinter den Siegerzeiten. Kneblova holte Gold, während Doria, die schnellste Halbfinalistin, die Zeit der Tschechin auf die Hundertstelsekunde genau erreichte.
„Umso mehr bedeutet mir diese Bronzemedaille, denn sie zeigt, dass ich ein sehr hohes Niveau halte. Seit vier Jahren kehre ich von den größten Veranstaltungen mit einer Medaille zurück, und das bereitet mir große Zufriedenheit.“
Zwolińska, die normalerweise auf K1 spezialisiert ist, qualifizierte sich in den Vorläufen nur auf Platz 16. Im Halbfinale steigerte sie sich deutlich und belegte mit einer Zeit von 101,76 den sechsten Platz, um Energie für den entscheidenden Lauf zu sparen. Ihre Halbfinalleistung war fast zwei Sekunden schneller als ihre spätere Finalzeit, was zeigt, wie sehr der Schwierigkeitsgrad für das Medaillenrennen erhöht wurde.
Das Halbfinale brachte die größte Überraschung des Wettbewerbs, als Australiens Jessica Fox, zweifache Olympiasiegerin und vierfache Weltmeisterin im C1, den Einzug ins Finale verpasste. Ihr Ausscheiden beseitigte die übermächtige Favoritin und öffnete das Podium für ein breiteres Feld.
Die polnische Sportlerin des Jahres 2025 ging als Titelverteidigerin sowohl im K1 als auch im C1 in die Meisterschaften. Ihre Titelverteidigung im K1 endete am Donnerstag mit einem zehnten Platz, ein Ergebnis, das sie als schmerzhaft bezeichnete. „Diese Weltmeisterschaft ist mir entglitten, und ich war wirklich traurig“, sagte sie. Das C1-Bronze milderte diese Enttäuschung und verlängerte ihre Serie von Medaillen bei jeder großen Meisterschaft seit 2022.
„Ich mache ständig Fortschritte, stabilisiere meine Form und ziehe aus jedem Start Schlüsse. Ich danke meinem Trainer, dem gesamten Team und allen, die mir helfen. Diese Bronzemedaille schmeckt mir heute genauso gut wie Gold.“
Hanna Danek, die andere polnische Teilnehmerin im C1, belegte in den Vorläufen mit 116,07 den 48. Platz und schied aus. Die Athleten wenden sich nun dem für Samstag angesetzten Kajak-Cross zu.
Die Meisterschaften in Oklahoma City eröffnen den Qualifikationszyklus für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Dieselbe Stadt wird in zwei Jahren die olympischen Kanuslalom-Wettbewerbe ausrichten, allerdings auf einer anderen, noch im Bau befindlichen Strecke.
Daten aus dem Artikeltext
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Pollar unterstützenEinzelsport · Oklahoma City
Die Olympia-Vizemeisterin von Paris 2024 kämpfte sich vom 16. Platz in den Vorläufen auf den dritten Platz im Finale in Oklahoma City und fügte der Silbermedaille von Michał Pasiut im K1 der Männer vom Vortag eine Bronzemedaille hinzu.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von sport.interia.pl, NIEZALEZNA.PL, sportowefakty.wp.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht .