Sicherheit · Cauterets
Zwei Wanderer, 14 und 21, auf Pyrenäen-Weg vom Blitz getroffen, beide in kritischem Zustand
Ein 14-jähriger Junge und ein 21-jähriger Mann wurden auf dem GR10-Weg bei Cauterets in 2.700 Metern Höhe vom Blitz getroffen. Beide wurden in lebensbedrohlichem Zustand per Hubschrauber evakuiert.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von RTBF, SudOuest.fr, BFMTV und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Eine Gruppe von 15 Wanderern wurde gegen 15:30 Uhr auf dem GR10-Weg bei Cauterets in den Hautes-Pyrénées in 2.700 m Höhe von einem Gewitter überrascht.
Ein 14-jähriger Junge erlitt einen Herzstillstand und eine Kopfverletzung; ein 21-jähriger Mann wurde am Brustkorb getroffen. Beide wurden in lebensbedrohlichem Zustand evakuiert.
Das PGHM von Pierrefitte-Nestalas nutzte einen Hubschrauber während einer kurzen Gewitterpause, um Erste Hilfe zu leisten und die Opfer in Krankenhäuser in Tarbes und Pau zu transportieren.
Das Département stand unter einer gelben Gewitterwarnung; landesweit wurden an diesem Tag 30.000 Blitzeinschläge registriert, wobei in Frankreich jährlich etwa 100 Menschen getroffen werden.
Die Staatsanwaltschaft von Tarbes leitete eine Untersuchung ein, die dem PGHM übertragen wurde, um die Umstände des Blitzschlags zu prüfen.
- RettungsfensterPGHM-Hubschrauber trifft während eines kurzen Wetterfensters ein, leistet Erste Hilfe.
- EvakuierungOpfer werden in lebensbedrohlichem Zustand in Krankenhäuser in Tarbes und Pau geflogen.
- ErmittlungenStaatsanwaltschaft von Tarbes leitet Untersuchung ein, die dem PGHM übertragen wird.
Was geschah
Am Montag, dem 3. August, wurde eine Gruppe von etwa 15 Wanderern auf dem Fernwanderweg GR10 bei Cauterets in den Hautes-Pyrénées von einem plötzlichen Gewitter überrascht. Das Gewitter brach gegen 15:30 Uhr in 2.700 Metern Höhe auf einem Abschnitt zwischen der Refuge des Oulettes de Gaube und der Refuge de Bayssellance aus. Zwei Mitglieder der Gruppe, ein 14-jähriger Junge und ein 21-jähriger Mann, wurden vom Blitz getroffen. Die Gruppe wanderte ohne Führer. Das Département war am frühen Tag unter eine gelbe Gewitterwarnung gestellt worden.
„Gegen 15:30 Uhr brach ein Gewitter über dem Massiv aus, und wir wurden von einer Gruppe von Menschen gerufen, die frontal von diesem Gewitter getroffen wurden und bei denen zwei Personen vom Blitz getroffen wurden.“
Verletzungen
Der 14-Jährige erlitt einen Herzstillstand und wurde bewusstlos aufgefunden; die Retter führten eine Notfall-Wiederbelebung durch. Er wurde am Kopf getroffen, wobei der Blitz am Ohr eintrat und am Fuß austrat, so La Dépêche du Midi. Der 21-Jährige wurde am Brustkorb getroffen und erlitt eine äußere Verbrennung; das Ausmaß etwaiger innerer Schäden war zunächst nicht bekannt. Beide Opfer wurden als in lebensbedrohlichem Zustand (urgence absolue) eingestuft, und ihre Prognose wurde als ernst beschrieben.
Rettungsaktion
Das Peloton de gendarmerie de haute montagne (PGHM) von Pierrefitte-Nestalas, eine spezialisierte Bergrettungseinheit, reagierte auf den Notruf. Major Jean-Michel Rodé, stellvertretender Kommandant der Einheit, sagte, dass ein Hubschrauber das Gelände während einer kurzen Wetterpause erreichen konnte. Der Hubschrauber landete in der Nähe der Opfer, und die Besatzung leistete Notfallhilfe, bevor sie die Verletzten per Luft transportierte. Anschließend wurden sie in Krankenhäuser in Tarbes und Pau evakuiert.
Wetterkontext
Das Gewitter war Teil eines größeren Wettersystems, das an diesem Tag eine sehr hohe Gewitteraktivität in ganz Frankreich erzeugte, mit 30.000 registrierten Blitzeinschlägen, obwohl nicht alle den Boden berührten. Raymond Piccoli, Direktor des Laboratoire de recherche sur la foudre, betonte die extreme Gefahr, sich in einem aktiven Gewitter oder an dessen Rand zu befinden, mit Risiken durch Blitzschlag und heftige Winde. In Frankreich werden jährlich etwa 100 Menschen vom Blitz getroffen, mit einem Risiko von eins zu einer Million.
„Es ist ziemlich offensichtlich, dass es im Herzen eines aktiven Gewitters oder am Rand eines aktiven Gewitters extrem gefährlich ist. Man kann natürlich Blitzen ausgesetzt sein, aber auch heftigen Winden.“
Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft von Tarbes leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein, die dem PGHM von Pierrefitte-Nestalas übertragen wurde. Die Ermittlungen werden die Umstände des Blitzschlags untersuchen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- RTBFDeux jeunes frappés par la foudre lors d'une randonnée dans les Pyrénées - RTBF Actus
- SudOuest.frOrages : deux personnes foudroyées lors d'une randonnée dans les Hautes-Pyrénées
- BFMTVBlessures, secours... Ce que l'on sait des deux jeunes foudroyés lors d'une randonnée dans les Hautes-Pyrénées
- FranceinfoHautes-Pyrénées : deux randonneurs frappés par la foudre
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