Konflikte · Fairford und London

Zwei Männer nach Vorfall in RAF Fairford mit Iran-Bezug nach britischem National Security Act beschuldigt

Mohmed Abdulkarim und Nouman Essghir, beide 24 Jahre alt, wurden am Dienstag, 27. Oktober, nach dem National Security Act beschuldigt. Polizei und Premierminister Andy Burnham verweisen auf Iran, das jede Beteiligung bestreitet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von eldiario.es, newsORF.at, Le Soir und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Fairford, London · Vereinigtes Königreich
Wie es dazu kam
  1. 22.08.Essghir wird beschuldigt, am 22. August einen Sperrbereich der RAF Fairford betreten zu haben
  2. 27.09.Drei verdächtige Fahrzeuge nahe dem Stützpunkt gesichtet; fünf Männer festgenommen
  3. 20.10.Zwei Verdächtige erneut festgenommen, weil sie verdächtigt werden, einen ausländischen Nachrichtendienst unterstützt zu haben
  4. 27.10.Zwei Männer nach dem National Security Act beschuldigt

Zwei Männer nach dem National Security Act beschuldigt

Zwei 24 Jahre alte Männer wurden am Dienstag, 27. Oktober, nach dem National Security Act im Zusammenhang mit einem Vorfall nahe der RAF Fairford beschuldigt, eines von US-Streitkräften genutzten Luftwaffenstützpunkts in Gloucestershire. Mohmed Abdulkarim aus London wird beschuldigt, zwischen dem 31. August und dem 28. September einen ausländischen Nachrichtendienst unterstützt zu haben. Nouman Essghir, ebenfalls aus London, wird beschuldigt, am 22. August einen Sperrbereich betreten zu haben, und zwar zu einem Zweck, von dem er wusste oder hätte wissen müssen, dass er den Interessen des Vereinigten Königreichs abträglich ist. Beide Männer sollten noch am selben Tag dem Westminster Magistrates' Court vorgeführt werden. Es sind die ersten Beschuldigungen in einem Fall, der mit den Ereignissen vom 27. September begann.

Die Polizei verweist auf Iran

Die Terrorismusabwehr der Polizei hat den Fall mit Teheran in Verbindung gebracht, und der Premierminister ist noch weiter gegangen. Laurence Taylor, Leiter der nationalen Terrorismusabwehr (National Counter Terrorism Policing), brachte die jüngsten Vorfälle mit dem iranischen Staat in Verbindung:

„In den vergangenen Monaten haben wir eine Reihe von Vorfällen beobachtet, von denen wir glauben, dass sie vom iranischen Staat gesteuert wurden“

Laurence Taylor, Assistant Commissioner und Leiter

Die Polizei hält eine Beteiligung des iranischen Staates für sehr wahrscheinlich. Andy Burnham hat erklärt, der Vorfall sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Iran koordiniert und höchstwahrscheinlich von den Islamischen Revolutionsgarden gesteuert worden; er hat Sanktionen angekündigt. Die iranische Botschaft in London weist die Vorwürfe zurück und hat rechtliche Schritte angedroht, wie eldiario.es berichtet.

Wie die Ermittlungen verliefen

In den frühen Morgenstunden des 27. September wurden Polizeikräfte auf drei verdächtige Fahrzeuge nahe dem Stützpunkt aufmerksam gemacht, und es wurde ein Großereignis ausgerufen, in dessen Folge Dutzende Häuser evakuiert wurden. Bewaffnete Beamte stoppten die Fahrzeuge und nahmen fünf Männer fest; sie stellten Material sicher, das sie zunächst für möglichen Sprengstoff hielten. Die Ermittlungen ergaben später, dass es keine Bomben gab und nicht genügend Material, um welche herzustellen. Im Zuge der Untersuchung wurden sieben Männer festgenommen, zwei von ihnen wurden am 20. Oktober erneut festgenommen, weil sie verdächtigt werden, einen ausländischen Nachrichtendienst unterstützt zu haben. Die übrigen festgenommenen Männer sind inzwischen auf freiem Fuß, während die Ermittlungen weiterlaufen; ein 25-jähriger britisch-iranischer Staatsangehöriger wurde nach Angaben der BBC freigelassen, ohne dass Anklage erhoben wurde.

Die US-Bomber in Fairford

Die US-Luftwaffe nutzte die RAF Fairford während des Kriegs mit Iran; die britische Genehmigung war, wie der frühere Premierminister Keir Starmer erläuterte, auf Verteidigungsoperationen für andere von Iran angegriffene Länder beschränkt. Donald Trump beklagte diese Beschränkungen häufig. Das Pentagon zog seine Bomber Anfang Oktober von dem Stützpunkt ab und schickte sie zurück in die USA. Zwölf B-1-Bomber wurden Anfang Oktober nach dem Vorfall von dem Stützpunkt abgezogen, mindestens drei von ihnen standen auf einem Stützpunkt in South Dakota. Der Abzug erfolgte aus Sicherheitsgründen kurz nach den Festnahmen.

Wie es weitergeht

Beide Männer müssen sich vor dem Magistrates' Court in London verantworten. Die Ermittlungen gegen die übrigen Verdächtigen laufen weiter, die Betreffenden werden überwacht. Die Dementis Irans lassen einen schnellen Abschluss des Streits über die Rolle des Staates unwahrscheinlich erscheinen. Weitere Beschuldigungen hängen von den Ergebnissen der Ermittlungen ab.

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