Konflikte · Kyiv und Oleschky

Russische Raketenangriffe treffen medizinische Einrichtungen in Kyiv und ein Wohnheim vor Waffenruhe in Oleschky

Bei russischen Angriffen auf Kyiv sind am 26. Oktober nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko eine Person getötet und acht verletzt worden – nur Stunden bevor um 3 Uhr Ortszeit eine Waffenruhe in Oleschky beginnen sollte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von The Guardian, RTE.ie, 20 Minuten und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Kyiv, Oleschky · Ukraine
Wie es dazu kam
  1. 26.10.Angriff auf Kyiv tötet nach Angaben Klitschkos eine Person und verletzt acht
  2. 27.10.Waffenruhe in Oleschky soll beginnen, ohne festgelegtes Enddatum

Angriffe auf Kyiv am 26. Oktober

Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt ist am späten Montag, dem 26. Oktober, nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko eine Person getötet und acht weitere verletzt worden. Er erklärte, eine Druckwelle habe die Fenster einer Intensivstation in einer medizinischen Einrichtung zertrümmert, in einer weiteren Einrichtung im selben Bezirk seien die Fenster zweier Stationen zu Bruch gegangen. Auch in einem Wohnheim einer der Kyiver Universitäten seien die Fenster zerborsten, in der Nähe sei eine 20-jährige Frau verletzt worden. Bei einem weiteren Einschlag nahe einem Supermarkt sei nach vorläufigen, von Klitschko zitierten Berichten eine Person getötet worden. Zu den medizinischen Einrichtungen schrieb er in den sozialen Medien:

„Weder Patienten noch medizinisches Personal wurden verletzt.“

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kyiv

Die ukrainischen Behörden meldeten später zehn Verletzte – mehr als die acht, die Klitschko genannt hatte – und erklärten, mindestens eine Person sei getötet worden.

Selenskyj zu den Raketeneinschlägen

Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, ballistische Raketen seien auf dem Gelände einer Universität in Kyiv und in der Umgebung eingeschlagen, darunter auf dem Campus, im Kyoto-Park, in einem Bereich nahe einer U-Bahn-Station und auf Wohngebäude. Die Einschläge beschrieb er in einem Beitrag in den sozialen Medien so:

„Die Raketen trafen stark bevölkerte Gebiete, und es gibt keine einzige militärische Einrichtung in der Nähe.“

Wolodymyr Selenskyj

Er bezeichnete den Angriff als einen direkten Schlag gegen die Stadt und ihre Infrastruktur. Vor den jüngsten Angriffen hatte Selenskyj gesagt, die Ukraine warte weiterhin darauf, dass US-Verteidigungsminister Pete Hegseth Raketen für die Luftverteidigungssysteme Patriot und NASAMS freigebe – seit fast einem Monat. Er habe sein Team angewiesen, die Angelegenheit erneut auf amerikanischer Seite zur Sprache zu bringen.

Waffenruhe in Oleschky

Die Angriffe erfolgten nur Stunden, bevor um 3 Uhr Ortszeit eine Waffenruhe in Oleschky beginnen sollte, einer von Russland besetzten Stadt in der südukrainischen Region Cherson. Der Waffenstillstand soll den Weg für humanitäre Hilfe zu den Bewohnern öffnen, die seit Monaten unter gravierendem Mangel an Nahrung, Wasser und Medikamenten leiden. Er hat kein Enddatum, und weder Russland noch die Ukraine oder die Vereinigten Staaten haben erklärt, wer ihn überwachen oder die begleitende Hilfsoperation organisieren soll. Das russische Verteidigungsministerium hatte am Freitag, dem 23. Oktober, mitgeteilt, es werde die Kampfhandlungen im „Chersoner Sektor“ für die Dauer des Waffenstillstands einstellen. Die Ukraine wirft Russland vor, die Bewohner an der Ausreise aus Oleschky zu hindern; Moskau hat dies bestritten.

Gespräche und wachsender Druck

Russland hat seine Drohnen- und Raketenangriffe auf die Ukraine verstärkt und hält Kyiv, eine Stadt mit rund drei Millionen Einwohnern, nahezu permanent im Alarmzustand. Am Montag, dem 26. Oktober, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow, Russland werde seine Angriffe trotz der für November geplanten Dreiergespräche mit der Ukraine und den Vereinigten Staaten fortsetzen, und eine Wiederaufnahme der Verhandlungen werde keine Einschränkungen der Kampfhandlungen mit sich bringen. Weitere lokale Waffenruhen aus humanitären Gründen schloss Moskau nicht aus. Die Seiten bereiten die Wiederaufnahme der stockenden Gespräche unter US-Vermittlung vor.

Elon Musk warf dem ukrainischen Militär separat vor, das Satelliteninternet Starlink für offensive Drohnenangriffe mit Tötungsabsicht zu nutzen, was nach seinen Worten gegen die Nutzungsbedingungen des Dienstes verstößt. Er veröffentlichte die Behauptung auf X, ohne konkrete Belege, Fälle oder Daten zu nennen, und erklärte, die Lücke sei inzwischen geschlossen.

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