
PKP-Intercity-Zug kollidiert in Danzig mit Lastwagen – Bahnverkehr in Nordpolen beeinträchtigt
Ein PKP-Intercity-Zug mit bis zu 300 Fahrgästen ist am Donnerstag an einem Bahnübergang in der Niegowska-Straße in Danzig mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Der Bahnverkehr zwischen Danzig und Pruszcz Gdański wurde daraufhin eingestellt.
Zusammenstoß an einem Bahnübergang in Danzig
Ein PKP-Intercity-Personenzug auf der Strecke von Gdingen Hauptbahnhof nach Zielona Góra Hauptbahnhof ist am Donnerstag, dem 3. September 2026, an einem Bahnübergang in der Niegowska-Straße in Danzig mit einem Lastwagen zusammengestoßen. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Bahnhofs Danzig-Lipce; die Notrufe gingen zwischen 13:20 und 13:36 Uhr ein. An Bord des Personenzugs befanden sich zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes zwischen 250 und 300 Fahrgäste. Der Zug entgleiste nach dem Aufprall nicht, doch die Wucht des Aufpralls verursachte schwere Schäden am Auflieger des Lastwagens, dessen Trümmer auf den Gleisen und dem angrenzenden Bahngelände verstreut wurden.
Notfallmaßnahmen und Verletzte
Die Einsatzleitstelle der Staatlichen Feuerwehr Danzig erhielt die Meldung gegen 13:25 Uhr. Die Behörden entsandten sieben Feuerwehreinheiten zur Unfallstelle, darunter die Fachgruppe Technische Rettung Danzig und einen städtischen Einsatzleiter. Fünf Rettungswagen, Polizeibeamte und technisches Personal der PKP sicherten den Übergang und unterstützten die Insassen. Die Ersthelfer bestätigten, dass niemand schwer verletzt worden sei. Der Lastwagenfahrer verließ sein Führerhaus eigenständig, aber die Sanitäter stellten fest, dass sein Zustand einen Krankenhaustransport zur weiteren Diagnostik erforderte. Insgesamt erlitten vier Personen leichte Verletzungen: der Lastwagenfahrer, zwei Fahrgäste und ein Schaffner; der Lokführer meldete zudem leichte Beschwerden, die jedoch keinen Krankenhausaufenthalt erforderlich machten.
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Offizielle Reaktion und Sicherheitsuntersuchung
Polizeibeamte und eine spezielle Eisenbahnkommission begannen mit den Ermittlungen zu den Umständen, wie der Lastwagen am bewachten Übergang auf die Gleise gelangte. Piotr Malepszak, Staatssekretär im polnischen Infrastrukturministerium, veröffentlichte eine Videoaufzeichnung des Zusammenstoßes auf der Social-Media-Plattform X und kritisierte das Verhalten des Fahrers. Laut Malepszak sei der Fahrer in den Übergang eingefahren, nachdem er Warnsignale eines herannahenden Zuges ignoriert habe, und sei dann vor der Schranke zum Stehen gekommen. Przemysław Zieliński vom Presseteam der PKP Polskie Linie Kolejowe erklärte, eine Kommission ermittle den genauen Hergang, und fügte hinzu, dass sich die Einschränkungen des Regionalverkehrs noch mehrere Stunden hinziehen würden, während die Bergungskräfte die Strecke freiräumten.
Regionale Bahnstreckenunterbrechung
Der Zusammenstoß führte zu einem vollständigen Stillstand des Schienenverkehrs auf dem Abschnitt zwischen Danzig-Południowy und Pruszcz Gdański. Beide Gleise in Richtung Gdingen und Zielona Góra waren blockiert. PKP Polskie Linie Kolejowe leitete ausgewählte Personenzüge über eine alternative Strecke über den Bahnhof Danzig-Olszynka um, warnte aber, dass die eingeschränkte Streckenkapazität das normale Verkehrsaufkommen nicht bewältigen könne. Zur Aufrechterhaltung des Nahverkehrs organisierten die Betreiber Ersatzbusse auf dem Abschnitt zwischen Pruszcz Gdański und Tczew. Nachgelagerte Störungen breiteten sich auf die Woiwodschaft Kujawien-Pommern aus und betrafen Fahrgäste, die über Tczew, Bydgoszcz, Inowrocław und weiter nach Posen reisten, mit voraussichtlichen Verspätungen von bis zu 60 Minuten. Ab 15:10 Uhr erkannte der Nahverkehrsbetreiber SKM Trójmiasto Intercity-Tickets zwischen Danzig Hauptbahnhof und Gdingen Hauptbahnhof an; für regionale Verbindungen wurde eine gegenseitige Ticketanerkennung eingerichtet, unter anderem für den Zug R 57358 zwischen Inowrocław und Posen Hauptbahnhof.

