Motorsport · Losail und Sepang

Yamaha zieht sich aus dem MotoGP-Rennen in Katar zurück – 19 Fahrer lehnen die Reise nach Losail ab

Yamaha wird den Großen Preis von Katar in Losail unter Verweis auf Reisebeschränkungen im Nahen Osten auslassen, die MotoGP hat Sanktionen angedroht. Zuvor hatten 19 der 22 Fahrer der Weltmeisterschaft einen Brief gegen die Reise unterzeichnet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, lastampa.it, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Losail, Sepang · Katar, Malaysia
Wie es dazu kam
  1. Phillip IslandEine Umfrage ergibt, dass etwa drei Viertel der Fahrer gegen die Reise nach Katar sind
  2. SepangNach dem Treffen in Sepang lehnen nur noch drei Fahrer die Reise ab
  3. 1.11.Yamaha kündigt an, nicht am Großen Preis von Katar teilzunehmen
  4. 8.11.Großer Preis von Katar in Losail angesetzt, verschoben vom 12. April

Yamaha zieht sich aus Losail zurück

Yamaha hat die MotoGP darüber informiert, dass keines seiner beiden Teams am Großen Preis von Katar in Losail teilnehmen wird. Die Entscheidung betrifft sowohl das Werksteam, das Fabio Quartararo und Alex Rins einsetzt, als auch das Satellitenteam Pramac Racing. Yamaha verwies auf eine aktuelle Einschätzung der Lage im Nahen Osten, die keinen Anlass geboten habe, die unternehmensweiten Reisebeschränkungen zu ändern. Der Hersteller erklärte, der Rückzug stehe unabhängig von Maßnahmen der MotoGP Group und des Veranstalters. Die Mitteilung erfolgte nach dem Großen Preis von Malaysia in Sepang, der Lauf in Katar ist für den 8. November angesetzt. La Stampa bezeichnet Yamaha als den einzigen Hersteller, der so weit gehe und ganz auf ein Rennen verzichte.

Reaktion der MotoGP Group

Die MotoGP Group erklärte, sie sei von der Entscheidung enttäuscht, und diese entspreche nicht den umfassenden Zusicherungen, die allen Beteiligten der Weltmeisterschaft gegeben worden seien. Der Veranstalter erklärte, er habe den Staat Katar, den Lusail International Circuit und unabhängige Sicherheitsberater konsultiert, und keiner von ihnen habe Informationen geliefert, die eine Änderung der Pläne rechtfertigen würden. Er fügte hinzu, der Rückzug habe vertragliche Konsequenzen nach Yamahas Vereinbarungen mit der MotoGP und der IRTA, dem Zusammenschluss aller Teams. Auch sportliche Konsequenzen müssten geregelt werden, hieß es. Der Veranstalter hat zudem Sanktionen gegen die Yamaha-Teams wegen des Fehlens beim Rennen angedroht.

Widerstand der Fahrer

Jack Miller, der für Pramac Racing fährt, ist zum Sprecher der Fahrer gegen die Reise geworden. Ein an die MotoGP Group gerichteter Brief wurde von 19 der 22 gemeldeten Fahrer der Weltmeisterschaft unterzeichnet. Miller sagte gegenüber Motorsport, er wolle nicht fahren und plane nicht, in Losail zu erscheinen. Die Fahrer hätten ihre Haltung klargemacht, ihre Argumente so nachdrücklich wie möglich vorgebracht und warteten nun ab, was passiere. Miller räumte auch ein, dass ein Fernbleiben ihn einer hohen Geldstrafe der MotoGP aussetze. Zuvor hatte eine Umfrage in Australien ergeben, dass etwa drei Viertel des Fahrerfelds gegen die Reise nach Katar waren.

Fahrer, die den Brief gegen die Katar-Reise unterzeichnet habenFahrer
Unterzeichneten den Brief
19 Fahrer
In der Weltmeisterschaft gemeldet
22 Fahrer

Daten aus dem Artikeltext

Strafen und eine schrumpfende Revolte

SAPO berichtet, die Organisatoren hätten gewarnt, Fahrer, die das Rennen auslassen, könnten von den letzten beiden Läufen in Portimão und Valencia ausgeschlossen werden. Fanpage ergänzt, eine allfällige Teamstrafe würde vollständig den Fahrer treffen, und die FIM könnte ein Fernbleiben als ungerechtfertigt werten und eine harte Sanktion verhängen. Der Widerstand schrumpfte rasch – von etwa drei Vierteln des Feldes in Australien auf drei Fahrer beim Treffen in Sepang eine Woche später.

Laut SAPO hat Katar einen Sicherheitsplan angeboten, der die Evakuierung des gesamten Fahrerlagers, finanzielle Entschädigung bei einer Schließung des Luftraums und bei Bedarf eine sichere Rückführung umfasst. Carmelo Ezpeleta, Direktor der MotoGP Group, hatte Doha wenige Tage zuvor besucht, und ein Mitarbeiter aus seinem Stab sagte, dort sei alles völlig normal. Der Katar-Lauf war ursprünglich für den 12. April angesetzt und auf den 8. November verschoben worden; diese Verzögerung bringt SAPO mit dem US-amerikanischen und israelischen Angriff auf den Iran in Verbindung. El Periódico merkt an, Marc Márquez habe den Großen Preis von Malaysia gewonnen und hätte in Katar einen ersten Matchball auf seinen zehnten Weltmeistertitel.

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