Motorsport · Losail und Sepang
Yamaha zieht sich aus dem MotoGP-Rennen in Katar zurück – 19 Fahrer lehnen die Reise nach Losail ab
Yamaha wird den Großen Preis von Katar in Losail unter Verweis auf Reisebeschränkungen im Nahen Osten auslassen, die MotoGP hat Sanktionen angedroht. Zuvor hatten 19 der 22 Fahrer der Weltmeisterschaft einen Brief gegen die Reise unterzeichnet.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, lastampa.it, El Periódico und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Yamaha erklärt, weder das Werksteam mit Fabio Quartararo und Alex Rins noch das Team Pramac Racing werde beim für den 8. November angesetzten Großen Preis von Katar in Losail an den Start gehen.
Die MotoGP Group erklärt, Yamahas Entscheidung spiegele nicht die umfassenden Zusicherungen an die Beteiligten wider; die Konsultationen mit dem Staat Katar, Lusail und unabhängigen Sicherheitsberatern hätten keinen Grund ergeben, die Pläne zu ändern.
Ein von 19 der 22 gemeldeten Fahrer der Weltmeisterschaft unterzeichneter Brief lehnt die Reise ab, Jack Miller ist zum Sprecher der Fahrer geworden.
Laut SAPO könnten Fahrer, die sich weigern, von den letzten beiden Rennen in Portimão und Valencia ausgeschlossen werden; Fanpage berichtet, eine allfällige Teamstrafe würde den Fahrer treffen.
- Phillip IslandEine Umfrage ergibt, dass etwa drei Viertel der Fahrer gegen die Reise nach Katar sind
- SepangNach dem Treffen in Sepang lehnen nur noch drei Fahrer die Reise ab
- 1.11.Yamaha kündigt an, nicht am Großen Preis von Katar teilzunehmen
- 8.11.Großer Preis von Katar in Losail angesetzt, verschoben vom 12. April
Yamaha zieht sich aus Losail zurück
Yamaha hat die MotoGP darüber informiert, dass keines seiner beiden Teams am Großen Preis von Katar in Losail teilnehmen wird. Die Entscheidung betrifft sowohl das Werksteam, das Fabio Quartararo und Alex Rins einsetzt, als auch das Satellitenteam Pramac Racing. Yamaha verwies auf eine aktuelle Einschätzung der Lage im Nahen Osten, die keinen Anlass geboten habe, die unternehmensweiten Reisebeschränkungen zu ändern. Der Hersteller erklärte, der Rückzug stehe unabhängig von Maßnahmen der MotoGP Group und des Veranstalters. Die Mitteilung erfolgte nach dem Großen Preis von Malaysia in Sepang, der Lauf in Katar ist für den 8. November angesetzt. La Stampa bezeichnet Yamaha als den einzigen Hersteller, der so weit gehe und ganz auf ein Rennen verzichte.
Reaktion der MotoGP Group
Die MotoGP Group erklärte, sie sei von der Entscheidung enttäuscht, und diese entspreche nicht den umfassenden Zusicherungen, die allen Beteiligten der Weltmeisterschaft gegeben worden seien. Der Veranstalter erklärte, er habe den Staat Katar, den Lusail International Circuit und unabhängige Sicherheitsberater konsultiert, und keiner von ihnen habe Informationen geliefert, die eine Änderung der Pläne rechtfertigen würden. Er fügte hinzu, der Rückzug habe vertragliche Konsequenzen nach Yamahas Vereinbarungen mit der MotoGP und der IRTA, dem Zusammenschluss aller Teams. Auch sportliche Konsequenzen müssten geregelt werden, hieß es. Der Veranstalter hat zudem Sanktionen gegen die Yamaha-Teams wegen des Fehlens beim Rennen angedroht.
Widerstand der Fahrer
Jack Miller, der für Pramac Racing fährt, ist zum Sprecher der Fahrer gegen die Reise geworden. Ein an die MotoGP Group gerichteter Brief wurde von 19 der 22 gemeldeten Fahrer der Weltmeisterschaft unterzeichnet. Miller sagte gegenüber Motorsport, er wolle nicht fahren und plane nicht, in Losail zu erscheinen. Die Fahrer hätten ihre Haltung klargemacht, ihre Argumente so nachdrücklich wie möglich vorgebracht und warteten nun ab, was passiere. Miller räumte auch ein, dass ein Fernbleiben ihn einer hohen Geldstrafe der MotoGP aussetze. Zuvor hatte eine Umfrage in Australien ergeben, dass etwa drei Viertel des Fahrerfelds gegen die Reise nach Katar waren.
- Unterzeichneten den Brief
- 19 Fahrer
- In der Weltmeisterschaft gemeldet
- 22 Fahrer
Daten aus dem Artikeltext
Strafen und eine schrumpfende Revolte
SAPO berichtet, die Organisatoren hätten gewarnt, Fahrer, die das Rennen auslassen, könnten von den letzten beiden Läufen in Portimão und Valencia ausgeschlossen werden. Fanpage ergänzt, eine allfällige Teamstrafe würde vollständig den Fahrer treffen, und die FIM könnte ein Fernbleiben als ungerechtfertigt werten und eine harte Sanktion verhängen. Der Widerstand schrumpfte rasch – von etwa drei Vierteln des Feldes in Australien auf drei Fahrer beim Treffen in Sepang eine Woche später.
Laut SAPO hat Katar einen Sicherheitsplan angeboten, der die Evakuierung des gesamten Fahrerlagers, finanzielle Entschädigung bei einer Schließung des Luftraums und bei Bedarf eine sichere Rückführung umfasst. Carmelo Ezpeleta, Direktor der MotoGP Group, hatte Doha wenige Tage zuvor besucht, und ein Mitarbeiter aus seinem Stab sagte, dort sei alles völlig normal. Der Katar-Lauf war ursprünglich für den 12. April angesetzt und auf den 8. November verschoben worden; diese Verzögerung bringt SAPO mit dem US-amerikanischen und israelischen Angriff auf den Iran in Verbindung. El Periódico merkt an, Marc Márquez habe den Großen Preis von Malaysia gewonnen und hätte in Katar einen ersten Matchball auf seinen zehnten Weltmeistertitel.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- FanpageMotoGP im Chaos wegen Katar, Yamaha kündigt Teilnahmeverzicht am GP an und 19 Fahrer wollen nicht antretenMotoGP nel caos per il Qatar, Yamaha annuncia che non parteciperà al GP e 19 piloti non vogliono correre · Original auf Italienisch
- lastampa.itMotoGP, Yamaha zieht sich wegen der Instabilität im Nahen Osten vom Großen Preis von Katar zurückMotoGp, Yamaha si ritira dal Gran Premio del Qatar per l'instabilità in Medio Oriente · Original auf Italienisch
- El PeriódicoYamaha verbietet seinen beiden MotoGP-Teams das Rennen in KatarYamaha prohíbe a sus dos equipos de MotoGP correr en Catar · Original auf Spanisch
- LaSextaMiller wird Sprecher der Fahrer und weigert sich, in Katar zu fahren: Yamaha bezieht StellungMiller se convierte en portavoz de los pilotos y rechaza correr en Qatar: Yamaha se planta · Original auf Spanisch
- Jack Miller
- Pramac-Racing-Fahrer, der zum Sprecher der Fahrer geworden ist, die die Reise nach Katar ablehnen
- Fabio Quartararo
- Yamaha-Werksfahrer, dessen Team nicht am Großen Preis von Katar teilnehmen wird
- Alex Rins
- Yamaha-Werksfahrer, dessen Team nicht am Großen Preis von Katar teilnehmen wird
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