Motorsport · Phillip Island, Melbourne und Adelaide

MotoGP sagt Australien-Grand-Prix auf Phillip Island ab, weil Regen den Rettungshubschrauber am Boden hält

Die Organisatoren haben den Australien-Grand-Prix auf Phillip Island am Sonntag, 25. Oktober, abgesagt, weil schlechte Sicht den Rettungshubschrauber am Boden hielt. Die Entscheidung nahm auch Marc Márquez die Chance, seinen Vorsprung auf den verletzten Jorge Martín auszubauen.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rts.ch, Il Messaggero, The Guardian und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Phillip Island, Melbourne, Adelaide · Australien
Wie es dazu kam
  1. 24.10.Jorge Martín stürzt im Sprint und wird für das Rennen ausgeschlossen
  2. SonntagmorgenZeitplan verschoben, während der Rettungshubschrauber nicht fliegen kann
  3. 25.10.Die Organisatoren sagen das MotoGP-Rennen ab, nachdem Warm-up sowie Moto3- und Moto2-Rennen bereits abgesagt wurden

Rennen abgesagt, weil der Hubschrauber nicht fliegen konnte

Die Organisatoren haben den Australien-Grand-Prix auf Phillip Island am Sonntag, 25. Oktober abgesagt, nachdem anhaltender Regen und schlechte Sicht den Rettungshubschrauber am Boden hielten. Seit der Nacht zum Samstag war starker Regen gefallen, und die Strecke liegt mehr als 45 Fahrminuten von Melbourne entfernt, weshalb die MotoGP bei einer dringenden Evakuierung eines Fahrers vollständig auf den Lufttransport angewiesen ist. Renndirektor Graham Webber betonte, dass die Regularien einen schnellen Transport ins Krankenhaus vorschreiben. Das Hauptrennen war für 14:00 Uhr Ortszeit (05:00 Uhr MEZ) angesetzt, doch die Organisatoren verschoben den Ablauf im Laufe des Vormittags immer weiter. Zuerst wurden das Warm-up sowie die Rennen der Moto3 und der Moto2 abgesagt, danach folgte das MotoGP-Rennen.

„Die eingeschränkte Sicht hat zur Absage des Australien-Grand-Prix der MotoGP geführt.“

MotoGP

Ein Rennen fand überhaupt nicht statt. Stattdessen absolvierten die Fahrer eine einzige Runde hinter dem Safety-Car und hielten auf der Start-Ziel-Geraden an, um den Fans zu winken – eine Abschiedsgeste für eine Strecke, die den Lauf seit 1997 ausrichtet.

Martín out, Márquez bleibt an der Spitze

Marc Márquez auf Ducati holte am Samstag, 24. Oktober, die Pole-Position und gewann den Sprint, womit er vor dem Sonntag an der Spitze der WM-Wertung stand. Jorge Martín, sein Landsmann auf Aprilia, stürzte in diesem Sprint und wurde für das Rennen ausgeschlossen. Martín war der wichtigste Rivale von Márquez im Titelkampf, und durch die Absage blieb der Abstand zwischen beiden genau so, wie der Sprint ihn hinterlassen hatte.

„Die einzige bestätigte Verletzung ist eine nicht verschobene Fraktur des distalen Radius.“

Aprilia

Das Team ergänzte, Martín müsse nicht nach Spanien fliegen, um sich operieren zu lassen, sondern werde nach der Untersuchung der Verletzung vor Ort behandelt. Ob er beim nächsten Lauf in Sepang fahren kann, ist offen, wenngleich ein portugiesisches Medium berichtete, er versuche dort anzutreten. Martín verlässt Australien mit 10 Punkten Rückstand auf Márquez. Marco Bezzecchi auf Aprilia liegt auf Rang drei, 50 Punkte hinter dem Führenden.

WM-Punkte Rückstand auf Márquez nach dem Australien-LaufPunkte
Jorge Martín
10 Punkte
Marco Bezzecchi
50 Punkte

Daten aus dem Artikeltext

Vier Rennen bleiben und eine offene Frage zu Katar

Die Saison hat noch vier Rennen, als Nächstes steht Malaysia in Sepang an. Il Messaggero berichtete, Katar sei wegen Sicherheitsrisiken im Nahen Osten noch nicht bestätigt. Danach schließt der Kalender mit Portugal und Spanien, wo das letzte Rennen in Valencia stattfindet. Demselben Medium zufolge war Australien der 18. Lauf der Saison. Márquez geht mit klarem Vorsprung in die Schlussphase, und die verbleibenden Rennen entscheiden, ob Martín die 10 Punkte aufholen kann, die zwischen ihnen liegen.

Phillip Islands Abschied und der Wechsel nach Adelaide

Phillip Island richtet den Australien-Lauf seit 1997 aus, doch der Vertrag der Strecke läuft in diesem Jahr aus. Ab 2027 wandert das Rennen im Rahmen eines Sechsjahresvertrags nach Adelaide und wird damit der erste MotoGP-Lauf auf einem Stadtkurs mitten in einer Stadt. Der Promoter hatte auf einen Wechsel zum Albert Park in Melbourne gedrängt, wo der Australien-Grand-Prix der Formel 1 ausgetragen wird, während die Regierung des Bundesstaats Victoria darauf beharrte, das Rennen auf der Insel zu halten. Als diese Gespräche ins Stocken gerieten, sicherte sich South Australia die Veranstaltung. Durch die Absage endete der letzte Australien-Lauf auf Phillip Island ohne Rennen – nur die Runde hinter dem Safety-Car markierte den Anlass.

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