Fußball · Bern, Luzern und Belek
Granit Xhaka tritt von Schweizer Kader zurück nach Eingeständnis gefälschten Covid-Zertifikats
Der Schweizer Captain Granit Xhaka wird vier Nations-League-Spiele verpassen, nachdem er eingeräumt hat, sich während der Pandemie einen gefälschten COVID-19-Impfausweis besorgt zu haben.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von watson.ch/, Süddeutsche Zeitung, 20 Minuten und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Granit Xhaka gab am 21. September 2026 zu, einen gefälschten COVID-19-Impfausweis erworben zu haben, und entschuldigte sich öffentlich auf Instagram.
Der 33-jährige Captain und 152-malige Nationalspieler vereinbarte mit SFV-Präsident Peter Knäbel, die vier Nations-League-Spiele vom 26. September bis 6. Oktober 2026 auszusetzen.
Die Luzerner Staatsanwaltschaft, die seit 2023 gegen einen lokalen Arzt ermittelt, hat Xhaka für Anfang Oktober 2026 zur persönlichen Einvernahme vorgeladen.
Verteidiger Reto Steinmann schätzte, dass Xhaka mit 50 bis 80 Tagessätzen rechnen müsse, die aufgrund seines Sunderland-Gehalts insgesamt 150.000 Schweizer Franken betragen könnten, zuzüglich einer maximalen Busse von 10.000 Franken.
- 26.09.Away match against North Macedonia
- 29.09.Away match against Scotland
- 3.10.Home match against Slovenia in Lucerne
- 6.10.Home match against North Macedonia in Lucerne
Eingeständnis und Rückzug aus dem Kader
Der Schweizer Captain Granit Xhaka gab am 21. September 2026 zu, sich während der Pandemie einen gefälschten COVID-19-Impfausweis beschafft zu haben. Der 33-jährige Mittelfeldspieler, der für Sunderland in der englischen Premier League spielt, veröffentlichte auf Instagram eine Stellungnahme zu den Vorwürfen, nachdem Schweizer Medien darüber berichtet hatten. Nach Gesprächen zwischen dem Spieler und SFV-Präsident Peter Knäbel am Sonntagabend einigten sich beide Seiten darauf, dass Xhaka die kommenden vier UEFA-Nations-League-Spiele auslässt. Der Rekordnationalspieler der Schweiz mit 152 Einsätzen erklärte, er werde uneingeschränkt mit den Justizbehörden kooperieren.
„In diesem aufgewühlten emotionalen Zustand habe ich mir einen Impfausweis besorgt, anstatt meine offenen Fragen auf dem vorgesehenen Weg zu klären. Heute sehe ich klar, dass dieser Weg nicht richtig war. Es war ein Fehler. Es tut mir leid.“
Strafverfahren in Luzern
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern hat gegen Xhaka ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung eröffnet. Die Untersuchung begann 2023 und richtet sich in erster Linie gegen einen Hausarzt aus Luzern, der im Verdacht steht, gefälschte Zertifikate ausgestellt zu haben. Xhaka soll sich Anfang Oktober 2026 persönlich in Luzern zur formellen Einvernahme einfinden, bei der er Akteneinsicht erhält. Der Zuger Strafverteidiger Reto Steinmann erklärte, Xhaka drohe eine bedingte Strafe von 50 bis 80 Tagessätzen, die bei seinem gemeldeten Jahresgehalt von rund 10 Millionen Schweizer Franken bis zu 150.000 Franken betragen könnte. Nach Schweizer Recht könnte zudem eine zusätzliche Verbindungsbusse von bis zu 10.000 Franken verhängt werden.
Vorbereitungscamp und Spielplan
Der Schweizer Nationalkader versammelte sich am Montag im Kempinski Hotel The Dome in Belek, Türkei, um unter Trainer Murat Yakin die Vorbereitung zu beginnen. Aufgrund von Platzmangel in der Schweiz nach dem Viertelfinal-Aus bei der WM 2026 gegen Argentinien wohnt das Team in Bungalows des türkischen Resorts. Die Stürmer Zachary Athekame, Johan Manzambi und der erstmals berufene Winsley Boteli vom FC Sion stiessen zur Gruppe, während Aurèle Amenda und Denis Zakaria verletzungsbedingt ausfielen. Der Schweizer Fussballverband bestätigte, dass er Xhakas Status nach Abschluss der vier Länderspiele im Oktober überprüfen wird.
Öffentliche Reaktion und sportlicher Kontext
Xhakas Eingeständnis folgt auf einen früheren Fall des ehemaligen Schweizer Eishockey-Nationaltrainers Patrick Fischer, der ein gefälschtes Zertifikat nutzte, um an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Die SRF-Berichterstattung wies darauf hin, dass Xhaka aus dem Dokument keinen offensichtlichen sportlichen Vorteil zog, da Katar die COVID-19-Test- und Impfnachweise für die WM-Einreise am 1. November 2022 aufgehoben hatte, vor den auf dem Zertifikat vermerkten Daten der zweiten Dosis. In der Schweiz verschärfte sich nach dem Eingeständnis die öffentliche Debatte über das Captain-Amt. Eine Leserumfrage des Blick mit über 8.800 Teilnehmern ergab, dass 61 Prozent Xhakas Rücktritt aus der Nationalmannschaft befürworteten, während 39 Prozent seinen Verbleib ablehnten.
- Should resign
- 61 %
- Should stay
- 39 %
Daten aus dem Artikeltext
„Granit Xhaka hat uns gestern Abend über die Situation informiert und uns gleichzeitig mitgeteilt, dass er sich öffentlich dazu äussern und Verantwortung übernehmen werde. Wir begrüssen diesen Schritt von Granit. Gleichzeitig sind wir zu dem gemeinsamen Schluss gekommen, dass es im besten Interesse des Teams ist, diese Zusammenkunft ohne ihn zu absolvieren.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- watson.ch/Das droht Granit Xhaka nach dem "Impf-Bschiss" nun
- Süddeutsche ZeitungSchweizer Nati: Granit Xhaka gesteht Kauf eines gefälschten Impfzertifikats
- 20 MinutenIn der Türkei: Nach Xhakas Corona-Lüge - so checkt die Schweizer Nati ein
- Irish ExaminerSwiss captain Xhaka sidelined over fake Covid certificate
- Granit Xhaka
- Captain der Schweizer Nationalmannschaft und Mittelfeldspieler von Sunderland
- Peter Knäbel
- Präsident des Schweizer Fussballverbands
- Reto Steinmann
- Schweizer Strafverteidiger mit Kanzlei in Zug
- Murat Yakin
- Cheftrainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft
- Patrick Fischer
- Ehemaliger Cheftrainer der Schweizer Eishockeynationalmannschaft
- Winsley Boteli
- Stürmer des FC Sion, erstmals in die Nationalmannschaft berufen
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