Wohnen · Lissabon und Porto

Portugals Wohnungsbauminister sagt, die Regierung mache Gesetze für Demonstranten und die schweigende Mehrheit

Portugals Wohnungsbauminister sagte am Montag, 2. November, im Parlament, die Regierung mache Gesetze für Demonstranten und für die Menschen zu Hause, ohne die Tür zu einer Senkung der Schwelle von 2.300 Euro für moderate Mieten zu öffnen, die Chega auf 1.500 Euro senken will.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von SIC Notícias, Jornal Expresso, Diário de Notícias und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Lissabon, Porto · Portugal

Der Minister antwortet im Parlament auf die Proteste

Am Montag, 2. November erschien Miguel Pinto Luz, Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau, vor dem Haushaltsausschuss des Parlaments, um den Staatshaushalt 2027 (OE2027) zu erörtern. Die Wohnungsproteste haben sich im ganzen Land ausgebreitet, mit Camps in Lissabon und Porto und Forderungen nach an das Einkommen gekoppelten Mietobergrenzen. Der Minister erkannte die Gründe für die Demonstrationen an, argumentierte aber, die Demonstranten seien nur ein Teil des Bildes. Viele Menschen, die nicht auf die Straße gingen, hätten ebenfalls Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden, und er stellte die Regierung als Zuhörerin für beide Gruppen dar.

„Heute demonstriert eine Minderheit des Landes, aber ich vergesse nicht die Mehrheit, die schweigt.“

Miguel Pinto Luz, Portugiesischer Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau

Mietrecht und die Gespräche mit Chega

Die Regierung zeigt sich zuversichtlich, dass Chega die Revision des Mietrechts unterstützen wird, und bezeichnet die Bedingungen von Chega als vollständig vereinbar mit ihrer eigenen Politik. Der Chega-Abgeordnete Francisco Gomes fragte, ob die Regierung eine Senkung der Obergrenze für eine moderate Miete von 2.300 auf 1.500 Euro unterstützen würde, und Pinto Luz öffnete dieser Änderung nicht die Tür, lehnte sie aber auch nicht rundheraus ab. Er verteidigte die eigene Initiative der Regierung mit dem Hinweis auf einen Vermieter, der 2.600 Euro verlangt und jeden Anreiz habe, die Miete auf 2.300 Euro zu senken, wobei er einen Steuervorteil gewinne und auch der Mieter profitiere. Der Minister akzeptierte zudem eine Überprüfung der Kautionen (cauções) im Rahmen des Gesetzentwurfs.

„Wir machen nicht nur Gesetze für die auf der Straße. Es gibt eine schweigende Mehrheit zu Hause, die ebenfalls leidet.“

Miguel Pinto Luz, Portugiesischer Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau
Schwelle für moderate MietenEuro
Aktuelle Schwelle
2300 Euro
Vorschlag von Chega
1500 Euro

Daten aus dem Artikeltext

Sozialer Wohnungsbau und der Haushalt 2027

Der Minister sagte, der Haushalt 2027 enthalte mehr als 2 Milliarden Euro für das Wohnen, was er als feste Zusage darstellte, obwohl nur noch wenig Geld aus dem Aufbauplan übrig sei. Er sagte, die Regierung wolle die Übergabe von rund 83.000 staatlichen Liegenschaften an die Kommunen beschleunigen, auch wenn eine Schlagzeile 87.000 nennt. Davon seien 30.000 ländlich und könnten laut dem Minister nicht als Wohnraum genutzt werden. Er schätzte, dass ab 2031 jährlich zwischen 70.000 und 80.000 Wohnungen gebaut werden könnten, und sagte, private Investitionen allein würden die Krise nicht lösen.

Staatliche Liegenschaften zur Übergabe an die KommunenLiegenschaften
Staatliche Liegenschaften insgesamt
83000 Liegenschaften
Davon ländlich, nicht als Wohnraum nutzbar
30000 Liegenschaften

Daten aus dem Artikeltext

Oppositionsvorschläge und Zusammenstöße der Parteien

Der Livre-Abgeordnete Jorge Pinto fragte, ob die Regierung das Gesetz ändern werde, um inklusive Zonierung zu garantieren, leerstehende Immobilien über einen zusätzlichen IMI-Zuschlag zu besteuern und Steuerpolitiken zu überarbeiten, die laut Livre den Markt anheizen. Livre schlug außerdem einen öffentlichen Wohnungsbaufonds vor, um den Anteil des sozialen Wohnungsbaus innerhalb von 10 Jahren von 2 % auf 4 % zu verdoppeln. Der Minister erwiderte, ein solcher Fonds existiere bereits und der Sprung von 2 % auf 4 % sei bereits das Ziel der Regierung, und verwies auf lokale Wohnungsbaustrategien und öffentlich-private Partnerschaften. Er sagte, die Regierung sei stets bereit, Livres Vorschläge ernsthaft zu erörtern, und griff in derselben Sitzung die Sozialistische Partei an.

„Diese Sozialistische Partei ist schlecht für die Demokratie.“

Miguel Pinto Luz, Portugiesischer Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau

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