Fußball · Vancouver, Inglewood und Tijuana
Doppelspieltag der Gruppe G: Neuseeland und Ägypten jagen historische erste WM-Siege, Belgien trifft auf politisch aufgeladenes Iran
Neuseeland und Ägypten streben am Sonntag in Vancouver beide nach ihrem ersten WM-Sieg, während Belgien und Iran in Inglewood vor dem Hintergrund diplomatischer Spannungen und einer Debatte über Trinkpausen aufeinandertreffen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von AP NEWS und Reuters. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein Unentschieden gegen Iran und das erweiterte 48-Team-Format geben den All Whites eine reelle Chance, erstmals aus der Gruppe G vorzurücken.
Angeführt von Mohamed Salah und dem aufstrebenden Star Hamza Abdelkarim wollen die Pharaonen nach einem 1:1-Auftakt gegen Belgien drei Punkte.
Iranische Spieler könnten familiäre Lasten aus dem von den USA geführten Konflikt tragen, was dem Spiel in Inglewood emotionale Schwere verleiht.
Marcelo Bielsa argumentiert, dass die dreiminütigen Unterbrechungen die Fußballkultur verändern, während andere auf kommerzielle Vorteile hinweisen.
Das Team wurde nach Kriegsausbruch aus seinem Quartier in Tucson vertrieben; 11 Mitarbeitern wurden US-Visa verweigert.
Neuseelands Chance auf Geschichte
Nach einem 2:2-Unentschieden gegen Iran im Auftaktspiel sieht Neuseeland einen klaren Weg zum ersten Einzug in die K.o.-Runde. Die All Whites, auf Platz 82 der Weltrangliste und zum dritten Mal bei einer Endrunde, profitierten vom ersten automatischen Startplatz des Ozeanischen Fußballverbands (OFC) im erweiterten 48-Team-Format. Trainer Darren Bazeley sagte, die Mannschaft müsse gegen Ägypten abgeklärter auftreten und bezeichnete die Leistung gegen Iran als „eine unserer besten seit langem“. Neuseelands Weg zu diesem Turnier hing stark von der Verteilung der Startplätze ab: Der OFC erhielt einen Platz, die UEFA 16 und der CONMEBOL sechs.
- UEFA
- 16 Plätze
- CONMEBOL
- 6 Plätze
- OFC
- 1 Plätze
Daten aus dem Artikeltext
„Im Ballbesitz, können wir abgeklärter, gnadenloser, kreativer sein? Also müssen wir uns jedes Mal, wenn wir zusammenkommen, weiterentwickeln. Aber zuerst müssen wir das Niveau des Spiels erreichen, das wir im Iran-Spiel gezeigt haben.“
Ägyptens Teenager-Talent und Salahs zentrale Rolle
Hamza Abdelkarim, ein 18-jähriger Stürmer, gab sein WM-Debüt als Einwechselspieler in der 76. Minute für Mohamed Salah beim 1:1-Unentschieden gegen Belgien. Er ist der jüngste Spieler, der jemals für Ägypten bei einer WM aufgelaufen ist, und sprach nach dem Spiel selbstbewusst. Trainer Hossam Hassan dementierte einen angeblichen Zwist mit Salah, der in der Qualifikation neun Tore erzielte und gegen Neuseeland eine Schlüsselrolle spielen wird. Hassan sagte, die Mannschaft konzentriere sich darauf, Ägyptens erstes WM-Spiel überhaupt zu gewinnen, und nannte es „den Ehrgeiz des ägyptischen Volkes, für den ägyptischen Fußball und auch für den afrikanischen Fußball“.
„Die ganze Mannschaft wollte die drei Punkte. Am Ende haben wir einen Punkt geholt, aber wir haben alles gegeben. Und wir müssen den Fans danken, die gekommen sind, die Atmosphäre war großartig, und wir konzentrieren uns auf das nächste Spiel.“
Belgien gegen Iran im Schatten des Konflikts
Belgien erwartet eine motivierte iranische Mannschaft, im Bewusstsein, dass einige Spieler möglicherweise Familienangehörige haben, die von dem Krieg betroffen sind, der begann, als die USA und Israel im Februar Iran angriffen. Rechtsverteidiger Thomas Meunier sagte, dies stelle eine zusätzliche Herausforderung dar. Trainer Rudi Garcia steuert die Einsatzminuten von Romelu Lukaku sorgfältig, nachdem der Stürmer gegen Ägypten einen entscheidenden Kurzeinsatz hatte. Garcia warnte, Belgien müsse „100 Prozent“ geben, um Iran zu schlagen, und wies auf verbesserte Platzverhältnisse in Los Angeles hin, nachdem der Rasen in Seattle klebrig gewesen war.
„Ich kann mir vorstellen, dass einige der iranischen Spieler Familienangehörige haben, die vom Krieg betroffen sind.“
Irans Team campiert in Tijuana wegen Visastreit
Der iranische Kader wohnt in einem Hotel in Tijuana, Mexiko, nur vier Meilen von der US-Grenze entfernt, nachdem er gezwungen war, sein Quartier in Tucson, Arizona, nach Ausbruch des Krieges zu verlegen. Fans sind aus den gesamten USA angereist, um Unterstützung zu zeigen. Elf Teamfunktionäre erhielten keine US-Visa, und Irans Anträge, zwei Tage vor den Spielen anzureisen, wurden abgelehnt. Der iranische Fußballverband plant, bei der FIFA Beschwerde einzulegen, wobei Generalsekretär Hedayat Mombeini erklärte: „Fußball sollte seine Macht nicht an die Politik verlieren.“
„Diese Einschränkungen haben sicherlich negative Auswirkungen auf uns, aber wir versuchen, diese Probleme mit unserem iranischen Stolz zu überwinden.“
Trinkpausen und spanische Frustration
Uruguays Trainer Marcelo Bielsa kritisierte die eingeführten dreiminütigen Trinkpausen nach einer halben Stunde und argumentierte, sie veränderten das Wesen des Fußballs, indem sie jede Halbzeit in Viertel teilen. Er sagte, die Änderung „fügt nichts hinzu und nimmt viel weg“. Getrennt davon sagte Spaniens Trainer Luis de la Fuente, die Kritik am 0:0-Unentschieden gegen Kap Verde motiviere seine Spieler vor dem Sonntagsspiel gegen Saudi-Arabien, das ebenfalls 1:1 gegen Uruguay gespielt hatte.
„Vier statt zwei Mal zu spielen, verändert die Vorstellung dessen, was kulturell aufgebaut wurde, um Fußball zu interpretieren.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- AP NEWSMore than just happy to be here, New Zealand hunts first-ever knockout run
- AP NEWSThe future is now for 18-year-old striker on Egypt's World Cup squad
- ReutersHydration breaks at World Cup add nothing but take away a lot, says Bielsa
- ReutersCoach Hassan denies Salah rift as Egypt eye historic World Cup win
- Darren Bazeley
- Neuseeländischer Cheftrainer
- Ben Old
- Neuseeländischer Mittelfeldspieler
- Hamza Abdelkarim
- 18-jähriger ägyptischer Stürmer, jüngster Spieler, der für Ägypten bei einer WM zum Einsatz kam
- Mohamed Salah
- Ägyptischer Kapitän und Stürmer, 34, vierfacher Premier-League-Torschützenkönig
- Hossam Hassan
- Ägyptischer Cheftrainer
- Marcelo Bielsa
- Uruguayischer Cheftrainer
- Thomas Meunier
- Belgischer Rechtsverteidiger
- Rudi Garcia
- Belgischer Cheftrainer, der die Spielzeit von Romelu Lukaku steuert
- Romelu Lukaku
- Belgischer Stürmer, in den letzten 25 Minuten gegen Ägypten eingewechselt und erzwang ein Eigentor
- Luis de la Fuente
- Spanischer Trainer, reagierte auf Kritik nach torlosem Unentschieden gegen Kap Verde
- Hedayat Mombeini
- Generalsekretär des iranischen Fußballverbands, kritisch gegenüber US-Visabeschränkungen
- Orte
- Vancouver, Mexiko, Los Angeles, Seattle
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