Sicherheit · Clermont-Ferrand
Clermont-Ferrand verhängt nächtliche Ausgangssperre für unter 16-Jährige während der WM nach Krawallen
Der Bürgermeister von Clermont-Ferrand hat angeordnet, dass unbegleitete Minderjährige unter 16 Jahren während der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen 23:00 und 07:00 Uhr in ihren Wohnungen bleiben müssen, nachdem es in der Stadt zu zwei Ausschreitungen gekommen war.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von DIE WELT, Spiegel Online, N-tv und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Unbegleitete Minderjährige unter 16 Jahren müssen im erweiterten Stadtzentrum von Clermont-Ferrand von 23:00 bis 07:00 Uhr in ihren Wohnungen bleiben. Die Geldstrafe beginnt bei 150 Euro.
Zwei Vorfälle urbaner Gewalt: am 30. Mai nach PSGs Champions-League-Sieg und am darauffolgenden Freitag nach einem Aufruf in den sozialen Medien. Am zweiten Vorfall waren etwa 100 Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren beteiligt.
Alle öffentlichen WM-Übertragungen sind verboten. Bars müssen Bildschirme nach innen richten. Es wird keine Fanzone geben, selbst wenn Frankreich das Finale erreicht.
Ein separater Erlass wird den Alkoholkonsum im öffentlichen Raum nach 22:00 Uhr während des gesamten Sommers verbieten.
- 11.06.WM 2026 beginnt in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko
- 13.06.Gemeindeverordnung soll bis Ende der Woche unterzeichnet werden
- 18.07.WM-Finale; die Ausgangssperre bleibt während des gesamten Turniers in Kraft
Die Ausgangssperre
Bürgermeister Julien Bony kündigte die Maßnahme am 9. Juni an, wenige Tage vor dem Anpfiff der Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko am 11. Juni. Die Ausgangssperre gilt für unbegleitete Minderjährige unter 16 Jahren im erweiterten Stadtzentrum, einschließlich des Place Jaude, von 23:00 bis 07:00 Uhr. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldstrafe von mindestens 150 Euro geahndet. Bony bezeichnete die Anordnung in erster Linie als Schutzmaßnahme für Jugendliche und als Möglichkeit, die Eltern in die Verantwortung zu nehmen.
„Ich treffe diese Maßnahme nicht leichtfertig, aber ich tue es in voller Verantwortung. Sie ist in erster Linie eine Schutzmaßnahme für die Jüngsten und eine Maßnahme, die die Eltern in die Pflicht nimmt.“
Was die Entscheidung auslöste
Der Bürgermeister berief sich auf zwei konkrete Vorfälle urbaner Gewalt. Am 30. Mai brachen nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain Krawalle aus. Am darauffolgenden Freitag kam es zu einem zweiten Ausbruch, nachdem in den sozialen Medien ein Aufruf verbreitet worden war. Bony sagte, an diesem Vorfall seien etwa hundert Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren beteiligt gewesen, etwa zehn Personen seien festgenommen worden. Er beschrieb die Szenen als „Exzesse, Sachbeschädigung, Übergriffe und Gewalt gegen die Polizei.“
„Minderjährige haben um diese Uhrzeit nichts auf der Straße zu suchen. Es ist nicht länger hinnehmbar, dass Horden von Minderjährigen unsere Polizeibeamten oder Restaurantterrassen angreifen.“
Keine Public-Viewing-Events
Neben der Ausgangssperre hat die Stadt alle öffentlichen Übertragungen von WM-Spielen verboten. Public-Viewing-Veranstaltungen werden nicht genehmigt, selbst wenn Frankreich das Finale erreicht. Gastwirte müssen etwaige Außenbildschirme so ausrichten, dass sie ins Innere ihrer Lokale zeigen, um Menschenansammlungen auf den Straßen zu verhindern. Ein separater Gemeinderatsbeschluss wird zudem den Alkoholkonsum im öffentlichen Raum nach 22:00 Uhr während der Sommermonate verbieten.
Weiterer Kontext
Landesweit wurden nach dem Champions-League-Sieg der PSG fast 900 Festnahmen getätigt, wobei es in vielen französischen Städten, darunter auch Clermont-Ferrand, zu Unruhen kam. Die Behörden vermuten, dass an der Gewalt auch Täter beteiligt waren, die nicht zu den üblichen Fußballfans gehören. Die Vorfälle haben in Frankreich eine öffentliche Debatte über die Zerstörung und Unordnung neu entfacht, die häufig die Feierlichkeiten nach Sportereignissen und großen Demonstrationen überschatten. Einige französische Städte hatten bereits zuvor vorübergehende nächtliche Ausgangssperren für Minderjährige verhängt, insbesondere um die mit dem Drogenhandel verbundene Gewalt einzudämmen.
„Wir mussten handeln, damit die Weltmeisterschaft nicht zu einem neuen Vorwand für diese Art von Exzessen wird.“
Wie es weitergeht
Die Gemeindeverordnung wurde nach Konsultation mit der Präfektur ausgearbeitet und soll voraussichtlich Ende der Woche unterzeichnet werden. Bony, ein bürgerlicher Politiker, der die Hauptstadt der Auvergne im März von den Sozialisten zurückeroberte, machte Sicherheit zu einem Wahlkampfthema und plant, die Stadtpolizei zu bewaffnen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- DIE WELTAusgangssperre: "Minderjährige haben zu dieser Uhrzeit nichts auf der Straße zu suchen", sagt der Bürgermeister
- Spiegel OnlineFranzösische Stadt verhängt Ausgangssperren für Jugendliche zur WM
- N-tvDer Sport-Tag: "Werden wir nicht tolerieren": Stadt verhängt Ausgangssperre während WM
- SudOuest.frCoupe du monde de football 2026 : " Éviter les attroupements "... Le maire de Clermont-Ferrand instaure un couvre-feu pour les plus jeunes
- Julien Bony
- Bürgermeister von Clermont-Ferrand, der die Ausgangssperre für unbegleitete Minderjährige unter 16 Jahren während der WM 2026 verhängte
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- Clermont-Ferrand
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