Digital · Redmond

Microsoft: Windows-11-Update beschleunigt 8-GB-PCs, Multitasking bis zu 40 Prozent schneller

Microsofts neuestes Windows-11-Update bringt Speicheränderungen und schlankere Standardeinstellungen für PCs mit 8 GB RAM. Das Unternehmen verspricht in eigenen Labortests bis zu 40 Prozent schnelleres Multitasking.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Spider's Web, engadget, ZDNet und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Redmond · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Januar 2026Reaktionsfähigkeit von Startmenü, Suche und Einstellungen im Vergleich zu den Januar-2026-Versionen gemessen
  2. Oktober 2026Microsoft berichtet erstmals über die Leistungsgewinne bei 8 GB
  3. 3.11.Windows-11-Update mit weiteren Speicherverbesserungen veröffentlicht

Was Microsoft angekündigt hat

Microsoft hat ein Windows-11-Update mit Datum vom 3. November 2026 veröffentlicht, das nach eigenen Angaben die Speichernutzung und die Leistung auf PCs mit 8 GB RAM verbessert. Das Unternehmen erklärt, diese Rechner reagierten nun bis zu 20 Prozent flüssiger und seien beim Multitasking bis zu 40 Prozent schneller – Zahlen aus eigenen Labortests. Das Update baut auf Verbesserungen auf, die Microsoft erstmals im Oktober 2026 beschrieben hatte, weitere Arbeit am Speicher läuft noch. Die Änderungen betreffen Windows selbst, den Edge-Browser und die Microsoft-365-Apps.

Windows-Chef Pavan Davuluri formulierte das Ergebnis so:

„Auf 8-GB-PCs reagiert Windows jetzt bis zu 20 Prozent flüssiger, und Multitasking ist in unserem Labortest bis zu 40 Prozent schneller.“

Pavan Davuluri

Kompression und Speichereinsparungen

Die Kompression ist der wichtigste Hebel. Microsoft hat feinjustiert, wie viele Daten Windows komprimiert, wann es Daten aus dem RAM auf das Laufwerk verschiebt und wann es sie zurückholt, und erklärt, diese Abstimmung wirke sich auf PCs mit 8 GB Arbeitsspeicher am stärksten aus. Dadurch kann Windows bis zu 2 GB mehr aktive Daten im Speicher halten, statt sie auf den Datenträger auszulagern. Eine geöffnete App oder ein Browser-Tab wird seltener von der Festplatte neu geladen, wenn der Nutzer zurückkehrt. Über Windows, Edge und die Microsoft-365-Apps hinweg sinkt das Wachstum des zugesicherten Speichers nach Angaben von Microsoft um bis zu 900 MB. Word, PowerPoint, Excel und Outlook zusammen nutzen bis zu 360 MB weniger RAM, was Microsoft auf eine verbesserte Effizienz zurückführt. Widgets werden auf 8-GB-PCs nicht mehr beim Start geladen, sondern erst beim Öffnen des Panels – das spart rund 200 MB. Inaktive Edge-Tabs schlafen nun nach 15 Minuten statt nach zwei Stunden ein.

Angegebene Speichereinsparungen auf 8-GB-PCsMB
Obergrenze für das Wachstum des zugesicherten Speichers, Windows, Edge und Microsoft 365
900 MB
Word, PowerPoint, Excel und Outlook
360 MB
Nicht beim Start geladene Widgets
200 MB

Daten aus dem Artikeltext

Geschwindigkeitsgewinne bei Alltagsaufgaben

Microsoft zufolge reagieren Startmenü, Suche, Einstellungen und Datei-Explorer bis zu 20 Prozent flüssiger als in den Januar-2026-Versionen von Windows 11. Edge öffnet sich bis zu 33 Prozent schneller, und der Effizienzmodus in Teams ist auf 8-GB-PCs standardmäßig aktiviert, was den Start durch geringere Systemlast um bis zu 20 Prozent beschleunigen kann. Für den Multitasking-Test öffnete Microsoft 20 Tabs in Edge, ein 4K-Video, die Outlook-App, den Datei-Explorer sowie große Word-, PowerPoint- und Excel-Dateien und ließ alles gleichzeitig laufen. Unter diesen Bedingungen liefen Multitasking-Workflows bis zu 40 Prozent schneller. Auch Apps von Drittanbietern wie WhatsApp benötigen laut Microsoft nun weniger Speicher als zuvor.

Angegebene Geschwindigkeitsgewinne auf 8-GB-PCs%
Gesamtreaktionsfähigkeit, bis zu
20 %
Multitasking-Geschwindigkeit, bis zu
40 %
Edge-Startgeschwindigkeit, bis zu
33 %

Daten aus dem Artikeltext

Hardware- und Versionsvoraussetzungen

Die Verbesserungen setzen Windows 11 Version 26H2 auf Build 26300.9818 oder neuer voraus. Microsoft verweist zudem auf neuere Prozessoren und nennt ein 8-GB-Dell-XPS-13 aus dem Jahr 2026, das über 90 Prozent schnellere Multi-Core-CPU-Leistung liefere als sein Vorgänger von 2021. Dasselbe 8-GB-Modell erreichte bei allgemeiner CPU-Leistung, Web-Browsing, 4K-Videoexport und einigen KI-Aufgaben in etwa eine Konfiguration von 2021 mit doppeltem Speicher. Die Verbesserungen sind demnach eine Kombination aus Softwareänderungen und neueren Chips, so der von Microsoft vorgelegte Vergleich.

Noch in Arbeit

Microsoft zufolge soll die Speicherkompression in den kommenden Monaten intelligenter und effizienter werden. Auch Windows-Funktionen und Apps sollen mehr gemeinsame Komponenten teilen, etwa Widgets und Suche, die dann eine einzige Web-Engine nutzen. Das Unternehmen arbeitet mit PC-Herstellern und Chipfirmen daran, zu optimieren, wie viel Speicher ein PC für seine Hardware reservieren muss, damit mehr für Windows bleibt. Die nächste Runde der Kompressionsänderungen wird in den kommenden Monaten erwartet.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Microsoft

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen