Wirtschaft

Microsoft-Umsatz steigt um 19 % auf 92,3 Mrd. Dollar – Azure wächst um 48 %, KI-Ausgaben steigen

Der Azure-Umsatz erreichte im Quartal bis September 33,2 Mrd. Dollar und lag damit über den Analystenprognosen, während die Investitionsausgaben von Microsoft auf 45,2 Mrd. Dollar stiegen und das Unternehmen bis zu 60.000 Beschäftigten Abfindungen anbot.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, TechCrunch, The New York Times und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Zentrale Ergebnisse

Microsoft meldete für das Quartal bis 30. September einen Umsatz von 92,3 Mrd. Dollar, ein Plus von 19 % gegenüber dem Vorjahr und mehr als die von Analysten erwarteten 90,6 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn stieg laut TechCrunch, New York Times und Financial Times um 32 % auf 36,6 Mrd. Dollar, wobei The Verge für dieselbe Kennzahl 33,6 Mrd. Dollar nennt. Microsoft Cloud erwirtschaftete 63,9 Mrd. Dollar, ein Plus von 30 %. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen – also künftige, bereits vertraglich zugesagte Erlöse – stiegen um 73 % auf 677 Mrd. Dollar. Der freie Cashflow blieb trotz hoher Ausgaben für Rechenzentren positiv.

Azure und Cloud-Nachfrage

Azure, wo Unternehmen Rechenleistung, Speicher und KI-Werkzeuge mieten können, erwirtschaftete im Quartal 33,2 Mrd. Dollar, ein Plus von 48 % gegenüber 22,4 Mrd. Dollar im Vorjahr. Damit wurde die Erwartung der Analysten von 32,3 Mrd. Dollar übertroffen und das von CFO Amy Hood in der Telefonkonferenz zu den Juli-Zahlen prognostizierte Wachstum von 44 % bis 45 % übertroffen. Microsoft weist den Azure-Umsatz inzwischen jedes Quartal aus, sodass Anleger ihn direkt mit Amazon Web Services und Google Cloud vergleichen können, deren Mutterkonzerne ihre Cloud-Erlöse bereits in Dollar veröffentlichen. Alphabet gab Google Cloud für dasselbe Quartal mit 30,7 Mrd. Dollar an, etwas unter Azure, wobei TechCrunch berechnet, dass Google Cloud etwa doppelt so schnell wuchs. Microsoft 365 steuerte knapp 28 Mrd. Dollar bei, OpenAI stand für 10 Mrd. Dollar Umsatz, und nicht alle Azure-Erlöse sind KI-bezogen, da Unternehmen dort auch klassische Software betreiben.

Azure-Umsatz, Quartal bis September 2025 vs. 2026Mrd. USD
Quartal bis September 2025
22.4 Mrd. USD
Quartal bis September 2026
33.2 Mrd. USD

Daten aus dem Artikeltext

Segmente und Geräte

Microsoft hat seine drei bisherigen Berichtssegmente zugunsten von zwei neuen aufgegeben: Agents and Infra sowie Devices and Consumer. Agents and Infra, zu dem Azure, Microsoft 365 und Serverprodukte gehören, erwirtschaftete 76,8 Mrd. Dollar, ein Plus von 25 % und laut The Verge rund 83 % des Gesamtumsatzes. Devices and Consumer – Windows, Xbox, Surface sowie Suche und Werbung – kam auf 15,5 Mrd. Dollar, ein Minus von 3 %. Der Umsatz mit Windows-OEM und Geräten sank um 22 %, was Microsoft mit dem Ende des Supports für Windows 10 im Vorjahr, dem Abbau von OEM-Beständen und einem schwächeren PC-Markt begründete. Der Xbox-Hardwareumsatz fiel um 14 %, Xbox-Inhalte und -Dienste einschließlich Game Pass gingen um 2 % zurück, während die Surface-Preise inmitten dessen gestiegen sind, was The Verge die RAMageddon-Krise nennt.

Ausgaben und Belegschaft

Die Investitionsausgaben erreichten im Quartal 45,2 Mrd. Dollar, rund 30 % mehr als die 34,9 Mrd. Dollar im Vorjahr; im Juli hatte das Unternehmen Anlegern mehr als 50 Mrd. Dollar für KI-Infrastruktur in Aussicht gestellt. Laut N-tv lagen die Capex unter den Erwartungen der Analysten.

Investitionsausgaben, Quartal bis September 2025 vs. 2026Mrd. USD
Quartal bis September 2025
34.9 Mrd. USD
Quartal bis September 2026
45.2 Mrd. USD

Daten aus dem Artikeltext

Am Montag, 26. Oktober, bot Microsoft bis zu 60.000 Beschäftigten in den Vereinigten Staaten, Kanada, dem Vereinigten Königreich und Indien Abfindungen an – rund ein Viertel der etwa 223.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen deutete an, dass nur ein kleiner Teil der Angesprochenen das Angebot annehmen werde. Es ist das zweite Abfindungsangebot in diesem Jahr, nach einem freiwilligen Vorruhestandsprogramm für ältere, langjährige Beschäftigte im April. Im Juli strich Microsoft 20 % der Xbox-Belegschaft, rund 4.800 Stellen, und schloss mehrere Spielestudios.

Marktreaktion

Die Aktie stieg am Mittwoch, 28. Oktober, um mehr als 5 %, berichtet die Financial Times; nachbörslich lag sie rund 45 Minuten nach den Zahlen etwa 4 % im Plus bei 552 Dollar. Im erweiterten Handel kletterte sie kurzzeitig über 560 Dollar, und sollten die Gewinne am Donnerstag, 29. Oktober, halten, könnte der Kurs seinen Rekordstand von knapp über 555 Dollar aus dem Sommer 2025 übertreffen. Analyst Jesse Cohen von Investing.com sagte, die Zahlen seien für ein Unternehmen von der Größe Microsofts nahezu makellos und würden die Sorgen zerstreuen, die die Ergebnisse von Alphabet und Meta geweckt hätten, dass sich die Ausgaben für KI-Infrastruktur womöglich nicht auszahlen. Amazon legt seine eigenen Quartalszahlen am Donnerstag, 29. Oktober, vor, und Analysten erwarten Wachstum bei Amazon Web Services.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Organisationen
Microsoft

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