Sicherheit · Marghera und Venedig

34-jähriger Arbeiter stirbt auf der Fincantieri-Werft in Marghera – Verdacht auf giftige Dämpfe

Ein Kollege, der ihm zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls krank; die Darstellung des Werftbetreibers gegenüber den Gewerkschaften deutet auf natürliche Ursachen hin. Die Ermittler prüfen giftige Dämpfe, das Gelände wurde von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Fanpage, G4Media.ro, Il Fatto Quotidiano und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Marghera, Venedig · Italien
Wie es dazu kam
  1. 4.11.Ein Arbeiter bricht im Inneren eines Schiffes im Bau auf dem Werftgelände in Marghera zusammen
  2. RettungseinsatzSuem 118, Spisal-Inspektoren und die NBCR-Einheit der Feuerwehr treffen am Einsatzort ein

Der Zusammenbruch

Ein 34-jähriger Arbeiter starb am 4. November auf der Fincantieri-Werft in Marghera am Rand von Venedig, während er in einem geschlossenen Raum an Bord eines Schiffes im Bau schweißte. ANSA und Il Fatto Quotidiano geben den Zeitpunkt des Zusammenbruchs mit etwa 11:00 Uhr an, ein rumänisches Medium nennt unter Berufung auf die italienische Presse etwa 10:30 Uhr. Il Fatto Quotidiano beschreibt ihn als rumänischer Herkunft und schreibt, er habe für einen Subunternehmer gearbeitet. Fanpage berichtet, ein Gerichtsmediziner habe als Todesursache Herzstillstand festgestellt; was das Unwohlsein ausgelöst hat, sei noch zu klären.

Rettung und die weiteren Betroffenen

Ein Kollege, der ihm zu Hilfe eilte, erlitt ebenfalls einen Schwächeanfall und wurde von den Notfallmedizinern des Suem 118 behandelt. Fanpage identifiziert diesen Kollegen als einen 50-jährigen rumänischen Arbeiter, der sich weiterhin in ernstem Zustand im Krankenhaus Angelo in Mestre befand. Fanpage berichtet, drei weitere Arbeiter hätten sich unwohl gefühlt, während Il Fatto Quotidiano insgesamt zwei Kollegen zählt; beide Medien schreiben, die übrigen Arbeiter seien ins Krankenhaus gebracht und kurz darauf entlassen worden. Vor Ort im Einsatz waren der Suem 118, Spisal-Inspektoren der Gesundheitsbehörde Ulss 3 und die NBCR-Einheit der Feuerwehr, die in dem Bereich Messungen vornahm.

Die vermutete Ursache

Die Ermittler prüfen, ob der Mann durch giftige Dämpfe vergiftet wurde; die NBCR-Teams nahmen Proben aus dem Raum, in dem er arbeitete. Ein rumänisches Medium berichtete unter Berufung auf italienische Journalisten, die Messwerte deuteten auf einen Sauerstoffgehalt weit unter den gesetzlichen Mindestwerten hin, wahrscheinlich wegen schwerer Gase. Il Fatto Quotidiano schreibt, die Ergebnisse der NBCR-Analyse seien noch nicht veröffentlicht. Laut Fanpage ermitteln auch Polizei, Carabinieri und Spisal-Techniker. Il Fatto Quotidiano zufolge wurde die Seven Seas Prestige, das Schiff im Bau, vorsorglich evakuiert und Tausende Arbeiter vorzeitig nach Hause geschickt; die Justiz beschlagnahmte das Gelände.

Fincantieris Version und die Reaktion der Gewerkschaft

Laut Il Fatto Quotidiano erklärte Fincantieri gegenüber den Gewerkschaften, der Tod habe natürliche Ursachen gehabt, und die beiden Kollegen hätten sich danach aus emotionalem Schock unwohl gefühlt. Die Fiom-Cgil in Venedig erklärte in einer Stellungnahme, sie wisse nicht, was den Tod verursacht habe, und forderte die Staatsanwaltschaft auf, die Fakten vollständig zu klären. Die Gewerkschaft erklärte außerdem:

„Tatsache bleibt, dass erneut ein junger Arbeiter einer Subunternehmerfirma heute Abend nicht zu seiner Familie zurückkehren wird.“

Fiom-Cgil

Ein rumänisches Medium zählte dies unter Berufung auf die italienische Presse als den fünften Tod eines Fincantieri-Arbeiters in diesem Jahr.

Was noch offen ist

Die Ergebnisse der NBCR-Analyse sind noch nicht veröffentlicht, und die Ursache des Unwohlseins ist weiterhin unklar. Die Feststellung des Gerichtsmediziners, dass ein Herzstillstand vorlag, erklärt noch nicht, was ihn ausgelöst hat, und die Quellen sagen nicht, wann die Werft wieder öffnet.

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