Regierung · Warschau
VIP-Spur und ein 1,6-Millionen-Zloty-Arzt: Skandal zwingt Klinikvorstand am Warschauer Südkrankenhaus zum Rücktritt
Ein Arzt und Bezirksrat verdiente in einem Jahr 1,6 Millionen Zloty ohne Facharztqualifikation, während Politiker der regierenden Bürgerkoalition angeblich in einer Privatlounge eines Warschauer Kommunalkrankenhauses bevorzugt behandelt wurden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, Do Rzeczy, TVP Info und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Dawid Kacprzyk, Bezirksrat der Bürgerkoalition und Koordinator der Notaufnahme, erhielt die Summe im Jahr 2025, obwohl er Anästhesist in Weiterbildung war.
Eine private Lounge auf der Station gewährte Mitgliedern der Bürgerkoalition und ihren Familien angeblich bevorzugten Zugang und umging die normalen Patientenwarteschlangen.
Kacprzyk trat aus der Partei und seinem Ratsmandat zurück und zahlte 500.000 Zloty zurück. Der gesamte Krankenhausvorstand wurde vom Bürgermeister entlassen.
Der Generalstaatsanwalt beaufsichtigt persönlich die Ermittlungen zu möglichem Amtsmissbrauch und finanziellen Unregelmäßigkeiten. Eine Kontrolle des Obersten Rechnungshofs wird auch andere Einrichtungen überprüfen.
Donald Tusk sagte, dass der Arzt unter der vorherigen Regierung befördert worden wäre, während seine Regierung Null Toleranz anwendet.
- 18.06.Kacprzyk legt sein Ratsmandat nieder, korrigiert 33 Rechnungen und zahlt 500.000 Zloty an das Krankenhaus zurück.
- 18.06.Bürgermeister Rafał Trzaskowski entlässt den gesamten Krankenhausvorstand; Aneta Gomółka-Siembora wird zur neuen Geschäftsführerin ernannt.
- 18.06.PiS-Abgeordnete enthüllen Kacpryks hohe Zusatzverdienste am Bródnowski-Krankenhaus und seine Rolle als stellvertretender Koordinator.
Die Krise am Warschauer Südkrankenhaus (Szpital Południowy) eskalierte diese Woche, nachdem bekannt wurde, dass Dawid Kacprzyk, Koordinator der Notaufnahme des Krankenhauses und Bezirksrat der Bürgerkoalition (KO), im Jahr 2025 1,6 Millionen Zloty verdient hatte, obwohl er seine Facharztausbildung in Anästhesiologie nicht abgeschlossen hatte. Die Geschichte weitete sich aus, als das Portal Zero.pl am Mittwoch berichtete, dass auf seiner Station eine sogenannte VIP-Lounge betrieben wurde, in der KO-Politiker und ihre Familien angeblich die standardmäßigen Warteschlangen für sofortige Diagnostik umgehen konnten.
Rücktritte und Rückzahlungen
Kacprzyk verließ die Partei am Montag und reichte am Donnerstagabend sein Ratsmandat elektronisch ein. Er korrigierte außerdem 33 Rechnungen, die den Zeitraum von Januar 2025 bis Juni 2026 abdeckten, und überwies 500.000 Zloty an das Krankenhaus zurück. „Wir gehen davon aus, dass diese Entscheidung mit seinem Bewusstsein zusammenhängt, illegal gehandelt zu haben”, sagte Ministerpräsident Donald Tusk vor Journalisten. Am selben Tag entließ Warschaus Bürgermeister Rafał Trzaskowski den gesamten Krankenhausvorstand und ernannte Aneta Gomółka-Siembora zur neuen Geschäftsführerin.
Reaktion der Regierung
Tusk beharrte auf einer Null-Toleranz-Politik und zog dabei einen Vergleich zur vorherigen Regierung. „Null Toleranz für diejenigen, die Unrecht tun. Ich werde nicht zulassen, dass sich jemand berechtigt fühlt, Unrecht zu tun, nur weil Vorgänger Schlimmeres getan haben”, sagte er und fügte hinzu, dass der junge Arzt unter der PiS-Herrschaft befördert worden wäre. Innenminister und Leiter der Warschauer KO-Strukturen, Marcin Kierwiński, argumentierte, dass die Partei weder die Personalauswahl noch die Dienstpläne kontrolliere: „Es ist nicht die Bürgerkoalition, die für die Dienstplanung oder Besetzung der Ärzte verantwortlich ist.”
Die PiS-Opposition konterte, dass Kacprzyk gedeckt werde.
„Herr Kacprzyk wird effektiv von seinen KO-Kollegen gerettet.“
Ermittlungen und Schutzmaßnahmen
Justizminister und Generalstaatsanwalt Waldemar Żurek stellte die Ermittlungen unter seine persönliche Aufsicht und versprach, dass sie frei von politischem Druck sein würden.
„Die Staatsanwaltschaft trifft keine schnellen, politischen Entscheidungen; sie muss Beweise sammeln.“
Weitere berufliche Tätigkeiten
Bei einem Kontrollbesuch erfuhren PiS-Abgeordnete, dass Kacprzyk gleichzeitig am Warschauer Bródnowski-Krankenhaus angestellt war. Unterlagen zeigten, dass er allein im März dort 290 Stunden gearbeitet und mehr als 104.000 Zloty verdient hatte, und zusätzlich eine stellvertretende Koordinatorstelle für weitere 25.000 Zloty pro Monat innehatte. Sein Stundensatz von 350 Zloty – und manchmal 400 Zloty – überstieg den üblichen Satz des Krankenhauses von 300 Zloty für Notaufnahmeärzte. Die Enthüllungen haben die Forderungen nach einer Systemreform verstärkt; ein Regierungsentwurf zur verpflichtenden Meldung von Arzteinkommen ist für Freitag zur Abstimmung im Parlament angesetzt.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- wpolityce.plKierwiński nie czuje się odpowiedzialny za skandal w szpitalu
- Do RzeczyŻurek o aferze w Szpitalu Południowym: Prokuratura nie podejmuje decyzji politycznych
- TVP InfoBurza wokół Szpitala Południowego. Na konto wróciło pół miliona
- www.gazetaprawna.plProkuratura bada aferę w Szpitalu Południowym. Żurek zapowiada dokładne śledztwo
- Dawid Kacprzyk
- Ehemaliger Bezirksrat der Bürgerkoalition und Koordinator der Notaufnahme am Szpital Południowy, der 2025 1,6 Millionen Zloty verdiente, ohne eine abgeschlossene Facharztausbildung zu haben.
- Donald Tusk
- Ministerpräsident Polens und Vorsitzender der Bürgerkoalition, bezeichnete den Skandal als inakzeptabel und stellte ihn Fällen unter der vorherigen Regierung gegenüber.
- Rafał Trzaskowski
- Bürgermeister von Warschau, der als Reaktion auf die Unregelmäßigkeiten den Krankenhausvorstand entließ.
- Marcin Kierwiński
- Minister des Innern und für Verwaltung, Leiter der Warschauer KO-Strukturen, erklärte, dass die Partei weder die Personalauswahl noch die Dienstpläne des Krankenhauses kontrolliere.
- Waldemar Żurek
- Justizminister und Generalstaatsanwalt, stellte die Ermittlungen unter seine direkte Aufsicht und versprach, dass sie frei von politischem Druck sein würden.
- Mateusz Kurzejewski
- Stellvertretender Sprecher von Recht und Gerechtigkeit (PiS), behauptete, Kacprzyk werde von seinen KO-Kollegen geschützt.
- Orte
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