Konflikte · Moskau
Explosion in Moskauer Restaurant fordert fünf Tote; russischer General könnte Ziel einer selbstgebauten Bombe gewesen sein
Am Samstagabend detonierte ein improvisierter Sprengsatz auf der Veranda am Eingang des Restaurants Balzi Rossi im Zentrum Moskaus, wobei fünf Menschen getötet und 21 verletzt wurden. Unbestätigten Berichten zufolge fand im Inneren eine private Geburtstagsfeier für einen hochrangigen russischen General der Luft- und Weltraumstreitkräfte statt.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Parisien, France 24, BBC und weiteren Medien. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Ein improvisierter Sprengsatz detonierte am 1. August am Eingang des Restaurants Balzi Rossi am Kudrinskaja-Platz und tötete die Trägerin, einen Sicherheitsmitarbeiter, einen Gast sowie zwei weitere Personen, die am 2. August im Krankenhaus starben.
Unbestätigten Berichten zufolge handelte es sich bei der privaten Veranstaltung um eine Feier zum 55. Geburtstag von Generaloberst Alexander Chaiko, Oberbefehlshaber der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, der unverletzt blieb.
Das russische Untersuchungskomitee behandelt die Explosion als Terrorakt nach Artikel 205 des Strafgesetzbuchs, obwohl sich keine Gruppe bekannt hat und kein Motiv genannt wurde.
Die russische Botschaft in Italien beschuldigte "ukrainische Terroristen", das italienische Restaurant angegriffen zu haben, um in Russland arbeitende Italiener einzuschüchtern, ohne öffentliche Beweise vorzulegen.
- 1.08.Eine Frau mit einem improvisierten Sprengsatz nähert sich während einer privaten Veranstaltung dem Restaurant Balzi Rossi am Kudrinskaja-Platz.
- SicherheitskontrolleEin Sicherheitsmitarbeiter stoppt die Frau am Eingang und beginnt, sie zu durchsuchen; der Sprengsatz detoniert auf der Veranda.
- Unmittelbare FolgenDie Frau, der Sicherheitsmitarbeiter und ein Gast werden sofort getötet; 21 Menschen werden verletzt und in Moskauer Krankenhäuser gebracht.
- 2.08.Zwei weitere Verletzte sterben im Krankenhaus, die Zahl der Todesopfer steigt auf fünf. Bürgermeister Sergei Sobjanin nennt die Explosion einen brutalen Terrorakt.
Die Explosion
Ein improvisierter Sprengsatz detonierte am Samstag, dem 1. August, um etwa 20:00 Uhr Ortszeit (17:00 Uhr GMT) auf der Veranda am Eingang des Balzi Rossi, eines italienischen Restaurants am Kudrinskaja-Platz im Zentrum Moskaus. Das Nationale Antiterrorkomitee erklärte, eine Frau, die den Sprengsatz trug, habe versucht, das Restaurant zu betreten, das für eine private Veranstaltung geschlossen war, wurde jedoch von einem Sicherheitsmitarbeiter gestoppt. Der Sprengsatz detonierte während des Aufeinandertreffens und tötete die Frau, den Sicherheitsmitarbeiter und einen Gast sofort. Zwei weitere Verletzte starben am Sonntag im Krankenhaus, wodurch sich die Zahl der Todesopfer auf fünf erhöhte. Die Gesundheitsbehörden gaben an, dass 21 Menschen verletzt wurden, mehrere von ihnen schwer, und in Krankenhäuser in der gesamten russischen Hauptstadt gebracht wurden.
„Gestern wurde in Moskau ein brutaler Terrorakt verübt, der Menschenleben forderte. Die Opfer befinden sich derzeit in den Krankenhäusern der Stadt, wo sie alle notwendige Versorgung erhalten.“
Wer war im Inneren
Russische Telegram-Kanäle und mehrere Medien berichteten, dass es sich bei der privaten Veranstaltung um eine Feier zum 55. Geburtstag von Generaloberst Alexander Chaiko, Oberbefehlshaber der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, handelte. Der Name "Alexander 55" war auf einer Bühne im Restaurant sichtbar. Chaiko, der von der Europäischen Union wegen seiner Rolle im Krieg in der Ukraine sanktioniert wurde, befand sich Berichten zufolge zum Zeitpunkt der Explosion im hinteren Teil des Restaurants und entkam unverletzt. Der Militärblogger Jan Matwejew nannte auch Generalmajor Wladimir Seliwerstow, ehemaliger Kommandeur der 106. Garde-Luftlandedivision, und Generalleutnant Alexander Jaroschewitsch als mögliche Anwesende und wies darauf hin, dass beide an diesem Tag Geburtstag hatten. Keine dieser Identifizierungen wurde von den russischen Behörden bestätigt.
Die Ermittlungen
Die Hauptuntersuchungsdirektion des russischen Untersuchungskomitees behandelt die Explosion als Terrorakt und hat ein Strafverfahren nach Artikel 205 des russischen Strafgesetzbuchs eingeleitet. Es wurde kein politisches Motiv bekannt gegeben, und das Nationale Antiterrorkomitee hat den Anschlag keiner Gruppe zugeschrieben. Die Zeitung Kommersant berichtete unter Berufung auf eigene Quellen, dass der Sprengsatz möglicherweise ferngezündet wurde und dass die Frau, die ihn trug, möglicherweise nicht wusste, dass es sich um einen Sprengstoff handelte. Niemand hat öffentlich die Verantwortung übernommen.
Russische Botschaft beschuldigt die Ukraine
Die russische Botschaft in Italien veröffentlichte auf ihrem Telegram-Kanal eine Erklärung, in der sie "ukrainische Terroristen" beschuldigte, den Anschlag verübt zu haben, um in Russland arbeitende Italiener einzuschüchtern. Die Botschaft erklärte, der neapolitanische Koch Carmine Alfieri und seine Mitarbeiter seien nur dank des Eingreifens des Sicherheitsmitarbeiters unverletzt geblieben. Die Erklärung nannte die Kiewer Regierung "eine Ausgeburt von Al-Qaida und ISIS" und sagte, jeder, der sie weiterhin mit Geld und Waffen versorge, sei ein Komplize. Es wurden keine öffentlichen Beweise zur Untermauerung der Anschuldigung vorgelegt, und die Ukraine hat den Anschlag nicht für sich beansprucht.
„Die blutrünstigen Tentakel von Selenskyjs Terrorbande haben das italienische Restaurant Balzi Rossi in Moskau erreicht. Nur dank der Aufmerksamkeit und des professionellen Selbstopfers eines Agenten der russischen Sicherheitsdienste wurden der neapolitanische Koch Carmine Alfieri und seine Teammitglieder nicht verletzt.“
Eine Reihe von Anschlägen
Die Explosion vom Samstag ist der jüngste in einer Reihe von Bombenanschlägen und Attentaten, die sich seit Beginn der groß angelegten Invasion der Ukraine im Jahr 2022 gegen russische Militär- und Kriegsbefürworter richten. Im August 2022 wurde die Propagandistin Daria Dugina durch eine Autobombe getötet. Im April 2023 starb der Militärblogger Wladlen Tatarski, als ein in einer Statuette versteckter Sprengsatz während einer öffentlichen Veranstaltung in St. Petersburg detonierte. Im April 2024 machte Russland die Ukraine für einen Autobombenanschlag in Moskau verantwortlich, bei dem Generalleutnant Jaroslaw Moskalik, stellvertretender Leiter der operativen Abteilung des russischen Generalstabs, getötet wurde. Kiew hat die Verantwortung für diese Tötung nie öffentlich übernommen.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- Le ParisienAttentat à la bombe à Moscou : un haut gradé de Poutine visé ?
- France 24Rusia tacha de "acto terrorista" a la explosión en un restaurante de Moscú, que causó tres muertos
- BBCMoscow: At the scene of deadly bomb blast
- RFIO que se sabe sobre o ataque com uma bomba artesanal que matou 3 pessoas no centro de Moscou
- Alexander Chaiko
- Generaloberst und Oberbefehlshaber der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, der Berichten zufolge bei der Explosion im Restaurant Balzi Rossi seinen 55. Geburtstag feierte.
- Sergei Sobyanin
- Bürgermeister von Moskau, der die Explosion als brutalen Terrorakt bezeichnete und sagte, die Verantwortlichen würden gefunden und bestraft.
- Carmine Alfieri
- Neapolitanischer Küchenchef des Restaurants Balzi Rossi, der sich während der Explosion im Inneren befand und unverletzt blieb.
- Vladimir Seliverstov
- Generalmajor und ehemaliger Kommandeur der 106. Garde-Luftlandedivision, der vom Militärblogger Jan Matwejew als möglicher Geburtstagsgast im Restaurant genannt wurde.
- Yaroslav Moskalik
- Generalleutnant und stellvertretender Leiter der operativen Abteilung des russischen Generalstabs, der im April 2024 bei einem Autobombenanschlag in Moskau getötet wurde.
- Daria Dugina
- Russische Propagandistin, die im August 2022 durch eine Autobombe getötet wurde.
- Vladlen Tatarsky
- Russischer Militärblogger, der im April 2023 bei einer öffentlichen Veranstaltung in St. Petersburg durch einen in einer Statuette versteckten Sprengsatz getötet wurde.
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