Sicherheit · Krakau und Warschau

Warschauer Unabhängigkeitsmarsch soll nach Attentat in Krakau am 11. November stattfinden

Die Organisatoren erklären, der Marsch werde am 11. November durch Warschau ziehen, während die Regierung ein Verbot ausschließt und nach einem Attentat in Krakau mit sechs Toten die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NIEZALEZNA.PL, rmf24.pl, Rzeczpospolita und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Krakau, Warschau · Polen
Wie es dazu kam
  1. 5.11.Besprechung des Ministeriums mit Polizei und Feuerwehr; Minister Marcin Kierwiński ordnet die Bereitstellung von Kräften für den 11. November an
  2. 7.11.Ein Angreifer eröffnet auf dem Hauptmarkt in Krakau das Feuer, sechs Menschen sterben, 16 werden verletzt
  3. 8.11.Die Organisatoren versichern, der Marsch werde stattfinden; Tusk appelliert an die Teilnehmer, Zurückhaltung zu üben
  4. 11.11.Der Unabhängigkeitsmarsch soll durch Warschau ziehen

Das Attentat in Krakau

Am Samstag, dem 7. November, fuhr ein Angreifer auf dem Hauptmarkt in Krakau nahe der Sławkowska-Straße auf die Fläche und eröffnete das Feuer auf Passanten. Am 8. November veröffentlichte Berichte nennen sechs Getötete und 16 Verletzte. Zwei der Toten waren ausländische Staatsangehörige, vier waren Polen. Unter den Verletzten sind Staatsangehörige des Vereinigten Königreichs, Österreichs, Portugals, Russlands und Deutschlands sowie zwei Polizeibeamte, die den Angreifer erschossen und ihn festnahmen. In Polen gilt eine zweitägige Staatstrauer für die Opfer.

Opfer des Attentats in Krakau nach Berichten vom 8. November 2026Personen
Getötet
6 Personen
Verletzt
16 Personen

Daten aus dem Artikeltext

Organisatoren lehnen Absage ab

Der Verein Unabhängigkeitsmarsch, geführt von seinem Vorsitzenden Bartosz Malewski, erklärt, der Marsch werde am 11. November wie geplant durch Warschau ziehen. In einer Erklärung sprachen die Organisatoren den Familien der Opfer ihr Beileid aus, dankten den Polizeibeamten, die den Angreifer gestoppt haben, und wandten sich gegen das, was sie die Politisierung der Tragödie nannten. Sie kritisierten zudem Amtsträger, die laut der Erklärung dem Angreifer von den ersten Stunden an politische Motive zuschrieben, ohne der Öffentlichkeit Belege vorzulegen. Sprecher Rafał Buca vertrat dieselbe Position in den sozialen Medien.

„Der Unabhängigkeitsmarsch wird stattfinden! Wer seine Absage fordert, hat keine Fantasie. Hunderttausende Menschen werden kommen, ganz gleich, was von oben angeordnet wird.“

Rafał Buca

Die Organisatoren argumentieren, die Absage einer öffentlichen Veranstaltung unter dem Druck des Terrors sende ein gefährliches Signal, dass Gewalt das gesellschaftliche Leben lähmen könne, und könne Nachahmer ermutigen. Sie fügen hinzu, dass Menschen aus ganz Polen und aus dem Ausland ihre Reise in die Hauptstadt seit Langem geplant hätten. Ein organisierter Marsch mit fester Route, festem Zeitplan und Ordnern diene der Sicherheit der Teilnehmer und der Anwohner besser.

Regierung und Sicherheitsmaßnahmen

Premierminister Donald Tusk sagte, niemand beabsichtige, den Marsch zu verbieten, der am 11. November durch die Straßen Warschaus ziehen soll. Er appellierte an die Teilnehmer, auf Aggression zu verzichten, den Polizeibeamten Respekt zu erweisen und Gegendemonstrationen zu unterlassen, die nach seinen Worten den Einsatzkräften die Aufrechterhaltung der Ordnung erschweren könnten. Seine Botschaft endete mit diesen Worten:

„In diesem traurigen Moment setze ich auf Ihre Verantwortung und Ihr tiefes Nachdenken.“

Donald Tusk, Premierminister Polens

Karolina Gałecka, Sprecherin des Ministeriums für Inneres und Verwaltung (MSWiA), sagte gegenüber TVP Info, das Ministerium habe keine Informationen über eine Absage der Veranstaltungen am 11. November und könne nicht bestätigen, was mit dem Marsch geschehen werde. Die Vorbereitungen reichen vor das Attentat zurück: Am 5. November hielt das Ministerium eine Besprechung mit der Polizei, der Feuerwehr und weiteren Diensten ab, bei der Minister Marcin Kierwiński die Bereitstellung von Kräften und Mitteln für den Marsch und die übrigen Veranstaltungen anordnete. Zu den geplanten Maßnahmen in Warschau gehören mehr Polizeikräfte im Einsatz, Absperrungen auf dem Trakt Królewski sowie ein Waffenverbot am 11. November und ein Verbot des Mitführens und Verwendens von Feuerwerkskörpern. Warschaus Stadtpräsident Rafał Trzaskowski hat nach Angaben des Ministeriums bereits Polizeiempfehlungen umgesetzt, und Präsident Karol Nawrocki hat bestätigt, dass er am Marsch teilnehmen wird.

Wie es weitergeht

Der Unabhängigkeitsmarsch ist für Mittwoch, den 11. November, in Warschau angesetzt, in diesem Jahr unter dem Motto Polak w Polsce gospodarzem. Die Organisatoren haben die Teilnehmer gebeten, offizielle Mitteilungen zu verfolgen, Ruhe zu bewahren und die Anweisungen der Ordner des Marsches zu befolgen. Amtsträger erklären, die Sicherheit in der Hauptstadt werde ausgebaut, und die Organisatoren betonen, Route und Zeitplan stünden bereits fest. Das Gedenken an die Opfer werde die diesjährigen Feierlichkeiten begleiten, erklären die Organisatoren des Marsches.

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