Regierung · Warschau

Sieben bewaffnete Beamte dringen wegen unbestätigter Tötungsmeldung in die Wohnung des Chefs des Marsz Niepodległości ein

Sieben Beamte, zwei davon mit gezogener Schusswaffe, betraten am 24. Oktober 2026 die Warschauer Wohnung von Bartosz Malewski, nachdem ein Online-Beitrag eine mögliche Tötung gemeldet hatte. Die Polizei hat wegen der Meldung ein Verfahren eingeleitet, Malewski spricht von einem Versuch, ihn einzuschüchtern.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, polsatnews.pl, rmf24.pl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Warschau · Polen
Wie es dazu kam
  1. 16.10.Piotr W., den Malewski vertritt, wird bei Protesten in der Nähe des Verfassungsgerichts festgenommen
  2. 24.10.Sieben Beamte betreten gegen Mittag Malewskis Wohnung nach einer Meldung über eine mögliche Tötung
  3. 26.10.Die Warschauer Polizei bestätigt den Einsatz und leitet ein Verfahren wegen der Meldung ein

Die Meldung und der Zugriff

Die Polizeidirektion des Warschauer Stadtbezirks IV erhielt am Samstag, 24. Oktober 2026, eine Meldung über eine mögliche Tötung in einer Wohnung im Warschauer Stadtteil Wola. Die Verfasserin oder der Verfasser des Beitrags beschrieb zudem Vorbereitungen, sich das eigene Leben zu nehmen, weshalb die Polizei den Anruf als dringend einstufte und gegen Mittag mehrere Streifen an die Adresse schickte. Die Beamten wurden darauf hingewiesen, dass der Alarm falsch sein könnte, doch die Polizei erklärte später, der Einsatz habe nicht abgebrochen werden können, bevor die Gefahr überprüft war. Bartosz Malewski, Vorsitzender des Vereins Marsz Niepodległości und Rechtsanwalt, war allein in der Wohnung. Er sagt, sieben Beamte in kugelsicheren Westen und mit Schutzschilden seien hereingekommen, zwei von ihnen hätten bereits Schusswaffen in der Hand gehalten. Er sei mit hinter dem Kopf verschränkten Händen ins Treppenhaus beordert worden, während die Beamten die Wohnung durchsuchten; der Einsatz sei beendet worden, als die Gefahr ausgeschlossen war. Malewskis Angaben zur Dauer weichen voneinander ab: in einigen Berichten etwa 30 Minuten, in einer anderen Schilderung von ihm etwa anderthalb Stunden.

Polizeierklärung und Verfahren

Die Warschauer Polizeizentrale bestätigte den Einsatz in einer Erklärung am Montag, 26. Oktober 2026. Darin hieß es, der Beitrag habe zu diesem Zeitpunkt nicht bestätigt werden können und es könne sich um den Versuch handeln, einen Fehlalarm auszulösen, der einen Notfalleinsatz nach sich zieht; die Polizei mahnte zur Vorsicht. Anschließend nahm die Polizei eine Anzeige wegen möglicher Straftaten auf, darunter Artikel 238 des Strafgesetzbuchs, der die Meldung einer nie begangenen Straftat erfasst, sowie Artikel 107 des Datenschutzgesetzes. Auch die Rechtsanwaltskammer des Bezirks Warschau wurde über den Fall informiert. Die Polizei erklärte, sie arbeite daran, die Person hinter der Meldung zu ermitteln.

Malewskis Darstellung und mögliche Motive

Malewski schilderte den Zugriff auf X und in der Sendung Na linii ognia von wPolsce24. Er sagte, er habe zunächst angenommen, das Klopfen komme von einem Nachbarn, bis er Beamte habe rufen hören, sie seien die Polizei, und er solle öffnen. Er bezeichnet die Meldung als vollständig falsch und sagt, die Beamten seien als Werkzeug benutzt worden; diese Darstellung habe er in einer Anzeige wegen der Straftat vorgebracht, deren Opfer er nach eigenen Angaben geworden sei.

„Jemand hat die Beamten als Werkzeug benutzt und dafür gesorgt, dass eine bewaffnete Einheit vor die Tür eines unschuldigen Mannes geschickt wurde.“

Bartosz Malewski

Er nennt mehrere mögliche Motive: Vergeltung oder Druck wegen seiner Verteidigung von Piotr W., der am 16. Oktober bei Protesten in der Nähe des Verfassungsgerichts festgenommen wurde, sowie die Einschüchterung der Organisatoren vor dem Marsch am 11. November. Er weist darauf hin, dass der Zugriff 18 Tage vor diesem Marsch erfolgte, einer Phase intensiver Vorbereitung. Er erinnert zudem an Drohungen im Zusammenhang mit dem Marsch in den Jahren 2024, 2025 und im Juni 2025, von denen keine umgesetzt wurde, und sagt, er habe jede einzelne dokumentiert und den zuständigen Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Er schließt nicht aus, dass ausländische Dienste den Staat destabilisieren und das Vertrauen in die Polizei untergraben wollten.

Reaktionen aus dem Umfeld des Marsches

Marcin Osowski, Stabschef des Marsz Niepodległości, sagte gegenüber Telewizja Republika, die Gruppe stehe unter tiefem Schock. Er bezeichnete die Situation als sehr verdächtig und sagte, ein Beamter habe, nachdem sich die Lage beruhigt hatte, bemerkt, offenbar habe jemand Malewski einen Streich gespielt.

„Diese Situation ist sehr verdächtig.“

Marcin Osowski

Michał Rachoń, Kommentator desselben Senders, wies darauf hin, dass die Polizei an diesem Wochenende in ein weiteres Zuhause eingedrungen sei, was die Polizei als Fehler dargestellt habe. Die bisherigen Berichte zeigen keine Verbindung zwischen den beiden Vorfällen.

Offene Fragen

Die Berichte benennen nicht, wer die Meldung abgegeben hat, und die Ermittlungen dauern an. Malewski sagt, die entscheidende Frage sei, wer die Beamten wissentlich in die Irre geführt habe und zu welchem Zweck. Der Marsz Niepodległości soll am 11. November 2026 stattfinden, die Organisatoren erklären, die Vorbereitungen liefen.

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