Warschauer Stadtbus prallt nach Kollision mit Straßenbahn und sieben Autos in Unterführung, bis zu sieben Verletzte
Ein Warschauer Stadtbus kollidierte am Sonntagnachmittag mit einer Straßenbahn und mindestens sieben Autos, bevor er die Treppe zu einer unterirdischen Fußgängerpassage am Dworzec Zachodni hinunterstürzte. Die Rettungsdienste melden zwischen drei und sieben Verletzte, darunter ein Kind.
Was geschah
Gegen 18:00 Uhr am Sonntag kollidierte ein Warschauer Stadtbus der Linie 186 an der Kreuzung der Straßen Grójecka und Bitwy Warszawskiej mit einer Straßenbahn. Der Fahrer fuhr dann weiter in Richtung Rondo Zesłańców Syberyjskich und rammte dabei mindestens sieben weitere Autos. In der Nähe des Kreisverkehrs durchbrach der Bus Poller, fuhr eine Treppe hinunter und gelangte in die unterirdische Fußgängerpassage. Das Fahrzeug schlug mit dem Dach gegen die Decke und verkeilte sich auf der Treppe, was ein tieferes Eindringen in den Tunnel verhinderte.
Auf den Straßen Grójecka und Bitwy Warszawskiej kam es zu einem Vorfall mit einem MZA-Bus der Linie 186, bei dem der Busfahrer mit einer Straßenbahn kollidierte und dann in Richtung Rondo Zesłańców Syberyjskich weiterfuhr.
Bislang wissen wir nur, dass der ZTM-Bus am Rondo Zesłańców Syberyjskich anhielt und zuvor wahrscheinlich sieben andere Fahrzeuge beschädigt hat. Der Bus hat eine Gasanlage.
- Bus kollidiert mit Straßenbahn an der Kreuzung Grójecka und Bitwy Warszawskiej.
- Bus fährt in Richtung Rondo Zesłańców Syberyjskich und rammt mindestens sieben Autos.
- Bus durchbricht Poller, fährt Treppe in die Unterführung hinunter, schlägt gegen die Decke; Polizei erhält Meldung.
Verletzte und Rettungseinsatz
Erste Polizeimeldungen sprachen von drei Verletzten, die Feuerwehr gab später jedoch an, dass die Zahl bis zu sieben betragen könnte. Unter den Verletzten ist ein Kind. Keine der Verletzungen ist lebensbedrohlich, wie TVN Warszawa berichtet. Über ein Dutzend Krankenwagenteams und eine spezialisierte medizinische Gruppe der Staatlichen Feuerwehr wurden eingesetzt, die notfalls ein Feldlazarett aufbauen konnten. Der Bus war mit einer Gasanlage ausgestattet, was die Rettungsarbeiten zusätzlich erschwerte.
Im Moment sind drei Personen verletzt, zwei Erwachsene, darunter ein Minderjähriger. Der Fahrer wurde auf Alkohol getestet und ist nüchtern, bleibt aber den Beamten zur Verfügung.
Verkehrschaos
Die Straße Bitwy Warszawskiej war vollständig gesperrt, was den Verkehr um den Dworzec Zachodni, einen der verkehrsreichsten Verkehrsknotenpunkte Warschaus, lahmlegte. Die Polizei leitete den Verkehr manuell um, aber die Autofahrer standen in den Bezirken Wola und Ochota in riesigen Staus. Ein Pkw landete ebenfalls in der Unterführung, wie die Rzeczpospolita berichtet.
Ermittlungen
Der Fahrer, der nüchtern war, wird auch auf Drogen getestet. Die Polizei ermittelt, ob der Unfall durch einen technischen Defekt, Fahrerfehler oder einen anderen Faktor verursacht wurde. Die Gasanlage des Busses wird im Rahmen der Untersuchung überprüft. Eine offizielle Ursache wurde noch nicht ermittelt.

