
Feuerwehr bekämpft Waldbrand bei Tarsos, Viotia: 40 Bodenkräfte und 4 Lufteinheiten im Einsatz
In einem agroforstlichen Gebiet nahe Tarsos, Viotia, brach am Montag gegen 17:30 Uhr ein Waldbrand aus. Die Feuerwehr setzte 40 Bodenkräfte, neun Fahrzeuge und vier Lufteinheiten ein; Häuser sind nicht bedroht.
Brand nahe Tarsos ausgebrochen
Ein Waldbrand brach am Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 17:30 Uhr in einem agroforstlichen Gebiet nahe der Ortschaft Tarsos in der Gemeinde Levadeon in Viotia, Mittelgriechenland, aus. Laut der Griechischen Feuerwehr entstand das Feuer in der Vegetation und brennt nach neuesten Berichten abseits von Wohngebieten und kritischer Infrastruktur. Es wurden keine Evakuierungen angeordnet, und das Feuer stellt keine unmittelbare Gefahr für Häuser oder Menschenleben dar.
Löscharbeiten
Die Feuerwehr reagierte schnell nach der Alarmierung. Insgesamt wurden 40 Feuerwehrleute eingesetzt, unterstützt von zwei Fußtrupps der 4. EMAK (Spezialeinheit für Katastropheneinsätze) und neun Löschfahrzeugen. Zudem begannen Luftangriffe mit zwei Hubschraubern und zwei Flugzeugen, die wiederholt Wasser über dem betroffenen Gelände abwarfen. Die Gemeinde Levadeon stellte ebenfalls Wassertankwagen zur Unterstützung der Bodenmannschaften bereit, um die Eindämmungsbemühungen zu verstärken.
Ermittlungen eingeleitet
Während das Feuer noch andauerte, leiteten die Behörden Schritte zur Klärung seines Ursprungs ein. Ein Team der Direktion zur Bekämpfung von Brandstiftungsdelikten mit Sitz auf Euböa wurde zum Einsatzort entsandt. Seine Aufgabe ist es, die Umstände zu untersuchen, unter denen das Feuer ausbrach, und nach möglichen Anzeichen vorsätzlicher Zündung zu suchen. Die Beteiligung einer Brandstiftungsermittlungseinheit ist eine Standardmaßnahme, wenn im Sommer in ländlichen oder agroforstlichen Gebieten ein Waldbrand ausbricht.
Aktueller Stand
Am späten Nachmittag war das Feuer noch aktiv, breitete sich jedoch von besiedelten Gebieten weg aus. Die Feuerwehr überwachte die Lage weiterhin und berichtete, dass die Flammen keine Häuser oder Infrastruktur bedrohten. Mit kreisenden Luftfahrzeugen und Bodenmannschaften, die an der Errichtung von Brandschneisen arbeiteten, bestand die Erwartung, dass der Brand unter Kontrolle gebracht werden könnte, wenn sich die Wetterbedingungen nicht verschlechtern. Zum Zeitpunkt der letzten Lagebesprechung wurden keine weiteren Verstärkungen angefordert.


