Sicherheit · Fornos de Algodres und Penalva do Castelo

Waldbrand in Fornos de Algodres breitet sich über 10 km aus – 370 Feuerwehrleute bekämpfen die Flammen

Das Feuer brach in der Nacht zum Montag, 2. November, in Maceira aus und hat sich seither bis nach Penalva do Castelo im Distrikt Viseu ausgebreitet. Feuerwehr und Luftfahrzeuge kämpften am Dienstag, 3. November, bei wechselnden Winden weiter gegen die Flammen; der Bürgermeister sagte, es sei nicht absehbar, wann das Feuer unter Kontrolle gebracht werden könne.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Diário de Notícias, Notícias ao Minuto, SIC Notícias und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Fornos de Algodres, Penalva do Castelo · Portugal
Wie es dazu kam
  1. 2.11.Alarmierung wegen eines Vegetationsbrands in Maceira
  2. In der NachtFeuer flammt erneut auf, nachdem es als unter Kontrolle galt
  3. 3.11.Luftfahrzeuge beginnen mit dem Löscheinsatz
  4. 3.11.ANEPC-Zählung erreicht 370 Einsatzkräfte am Brand

Nächtliches Wiederaufflammen

Ein Vegetationsbrand brach in der Nacht zum Montag, 2. November, in Maceira in der Gemeinde Fornos de Algodres im Distrikt Guarda aus, der erste Alarm wurde um 22:50 Uhr registriert. Die Flammen fraßen sich durch Gestrüpp und landwirtschaftliche Nutzflächen und kamen den Häusern von Fonte Fria nahe. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer bis zum Ende der Nacht unter Kontrolle zu bringen, doch es flammte in der Nacht erneut auf und gewann an Stärke, als am frühen Dienstag, 3. November, starke Winde aufkamen.

„Das Feuer kam den Häusern von Fonte Fria nahe, aber wir konnten es unter Kontrolle bringen, und die Lage galt zum Ende der Nacht als beherrscht.“

Alexandre Lote, Bürgermeister

Bürgermeister Alexandre Lote sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa, die erneuten Brände seien nach dieser ersten Kontrolle ausgebrochen. Luftfahrzeuge waren erst ab 09:00 Uhr am Dienstag im Einsatz, und die Bodentruppen zu Fuß wurden im Gestrüpp und auf den Landwirtschaftsflächen verstärkt. Der Einsatz wuchs im Laufe des Vormittags und Nachmittags stetig an, während das Feuer weiterzog.

Kräfte vor Ort

Notícias ao Minuto berichtete, dass am Dienstag um 10:00 Uhr 191 Einsatzkräfte, 55 Fahrzeuge und drei Luftfahrzeuge gegen das Feuer kämpften. Die nationale Katastrophenschutzbehörde ANEPC verzeichnete um 11:00 Uhr 206 Einsatzkräfte und 61 Fahrzeuge sowie um 15:30 Uhr 370 Einsatzkräfte, vier Luftfahrzeuge und 101 Fahrzeuge. Der Bürgermeister sagte, es seien rund 400 Einsatzkräfte, fünf Luftfahrzeuge und mehr als 100 Fahrzeuge im Einsatz – eine Zahl, die er in einem Interview mit derselben Agentur nannte. Frühere, von Diário de Notícias gemeldete Zählungen bezifferten den Einsatz am Morgen auf 247 Einsatzkräfte; die Zahlen steigen also weiter, und die jüngste ANEPC-Zählung ist der aktuellste verfügbare Stand.

Einsatzkräfte beim Brand in Fornos de Algodres am 3. NovemberEinsatzkräfte
2026-11-03T10:00
191 Einsatzkräfte
2026-11-03T11:00
206 Einsatzkräfte
2026-11-03T15:30
370 Einsatzkräfte

Daten aus dem Artikeltext

Wind und trockene Vegetation

Der Bürgermeister beschrieb den Wind als sehr stark und häufig drehend, was die Arbeit für die Einsatzkräfte nach seinen Worten sehr schwierig macht. Die Feuerfront sei nahezu 10 km lang und habe sich bereits in den Distrikt Viseu ausgebreitet. Kommandant João Rodrigues vom subregionalen Kommando Beiras und Serra da Estrela sagte gegenüber Rádio Observador, das Feuer habe in der Nacht eine Länge von etwa 6 km gehabt und sei mit dem Wind um rund 4 km weiter vorgerückt; den Wind nannte er den Motor des Feuers. Zwei aktive Flanken von je etwa 6 km Länge würden mit Boden- und Luftkräften bekämpft, und der Wind werde voraussichtlich den ganzen Tag über seine Geschwindigkeit halten. Die nächtliche Vegetation bestand vor allem aus Stechginster von 1,5 bis 2 Metern Höhe, am Dienstag waren zunehmend auch Kiefernbestände betroffen.

SIC Notícias berichtete, es habe seit Wochen nicht geregnet, sodass der Boden nicht genug Feuchtigkeit halte, um die Trockenheit der Vegetation auszugleichen.

Dörfer im Weg des Feuers

Matança ist das Dorf, das die größte Sorge bereitet, weil die Flammen dort nahe an verstreute Häuser in den Hügeln heranrückten, während der Ortskern durch nahe gelegene landwirtschaftliche Flächen besser geschützt war. Auch Maceira, Forcadas in Aguiar da Beira, Prado und Matela – letzteres bereits in Penalva do Castelo – werden beobachtet. Der Bürgermeister sagte, in Fornos de Algodres seien keine Dörfer oder Häuser gefährdet, er rechne jedoch damit, dass die Lage bei einem Windwechsel anders aussehen könnte. Ein Anwohner sagte gegenüber SIC Notícias, er habe einen Olivenhain bei Fonte Fria verloren und habe das Land noch nicht erreichen können, um den Schaden zu begutachten. Der Bergabschnitt, in dem das Feuer vorrückte, habe in seinen 65 Jahren noch nie gebrannt, sagte er.

Verletzte und Ausblick

Ein freiwilliger Feuerwehrmann wurde während des Einsatzes unwohl; der Bürgermeister sagte, er werde überwacht, es sei nichts Ernstes. Der Ausgang hänge stark vom Wetter am Nachmittag ab, sagte der Bürgermeister, und es sei noch nicht möglich zu sagen, wann das Feuer unter Kontrolle gebracht werde. Aktualisierte Einsatzzahlen werden während des laufenden Einsatzes auf der ANEPC-Seite veröffentlicht.

„Das wird stark vom Wetter am Nachmittag abhängen, das Verhalten des Windes wird entscheidend sein.“

Alexandre Lote, Bürgermeister

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