Sicherheit · Sitia

Waldbrand auf Kreta führt zur Evakuierung von Karydi, 46 Feuerwehrleute im Einsatz

Die Rettungsdienste ordneten am Sonntag die Evakuierung der Bewohner von Karydi im Osten Kretas in Richtung Zakros an, während starker Wind einen Buschbrand in der Nähe von Chonos anfachte.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von in.gr, Ειδήσεις, NewsIT und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Sitia · Griechenland
Wie es dazu kam
  1. 20.09.Feuer entzündet sich in niedriger Vegetation in Chonos nahe Rousa Ekklisia und Windkraftanlagen
  2. ErsteinsatzFeuerwehr mobilisiert 31 Feuerwehrleute, 9 Fahrzeuge und 2 Hubschrauber
  3. 20.09.Notfallwarnung 112 ordnet Evakuierung von Karydi in Richtung Zakros an
  4. VerstärkungEinsatzkräfte werden auf 46 Feuerwehrleute, 15 Fahrzeuge und 3 Hubschrauber aufgestockt

Ausbruch im Gebiet Chonos

Am Nachmittag des Sonntags, 20. September 2026, brach in der Regionalbezirk Lasithi auf der Insel Kreta ein Waldbrand aus. Das Feuer entzündete sich in einem Gebiet mit niedriger Vegetation in der Gemeinde Chonos, die zur Stadt Sitia gehört. Die Rettungsdienste verzeichneten den Brandbeginn um etwa 14:30 Uhr. Der Brand entstand nahe der Siedlung Rousa Ekklisia, genauer gesagt in der Nähe lokaler Windkraftanlagen auf den Hügelkämmen. Rauch von den brennenden Sträuchern und dem Unterholz war kurz nach der Entzündung in Teilen Ostkretas sichtbar. Örtliche Einsatzkräfte und Gemeindebehörden leiteten sofortige Koordinierungsmaßnahmen ein, während sich der Brand über das unkultivierte Land ausbreitete.

Widrige Wetter- und Geländebedingungen

Die am Brandort eintreffenden Feuerwehrleute sahen sich im gesamten Sektor Chonos mit schwierigen Umweltbedingungen konfrontiert. Starke Winde, die am Sonntag über Ostkreta wehten, beschleunigten die Ausbreitung der Flammen durch die trockene niedrige Vegetation. Zusätzlich zu den starken Winden stellte die geografische Lage erhebliche logistische Hindernisse für Fahrzeuge dar, die versuchten, die aktive Front zu erreichen. Das Feuer entzündete sich in einem zerklüfteten, steilen Gebiet, das von den Einsatzkräften als schwer zugänglich eingestuft wurde. Diese kombinierten Faktoren behinderten die direkte Anfahrt mit Fahrzeugen zur Flammenfront, weshalb die Brandbekämpfungsleitung sofortige Luftunterstützung und spezialisierte Fußtruppen zur Sicherung der Brandgrenze anforderte.

Notfallwarnung und Evakuierungsanordnung

Als sich das Feuer über die Landschaft bewegte, gab das Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz eine dringende Warnung über das nationale Notrufsystem 112 heraus. Die automatisierte Evakuierungsnachricht wurde zwischen 16:43 und 17:00 Uhr Ortszeit an Mobilgeräte in der Region gesendet. Die Mitteilung ordnete die vorsorgliche Räumung aller Personen im weiteren Bereich der Siedlung Karydi an. Die Bewohner und Besucher in Karydi wurden angewiesen, die Siedlung zu evakuieren und in Richtung Zakros zu fahren, um einen sicheren Abstand zur Brandfront zu halten.

„Wenn Sie sich im Gebiet Karydi der Regionalbezirk Lasithi befinden, begeben Sie sich in Richtung Zakros. Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden.“

Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz

Mobilisierung und Luftunterstützung

Die Griechische Feuerwehr setzte zunächst ein Kontingent von 31 Feuerwehrleuten ein, begleitet von neun Löschfahrzeugen und zwei Löschhubschraubern. Zur ersten Bodenreaktion gehörten auch zwei spezialisierte Fußtruppen der 3. Sondereinheit für Forsteinsätze (EMODE), die damit beauftragt waren, das zerklüftete Gelände zu Fuß zu durchqueren. Als sich die Bedingungen verschlechterten und das Feuer sich weiter ausbreitete, verstärkten die Einsatzleiter die Truppen. Die Einsatzkräfte wurden auf 46 Feuerwehrleute mit 15 Feuerwehrfahrzeugen und drei Hubschraubern aufgestockt. Zusätzliche Wasserbehälter, die von der Gemeinde Sitia und lokalen Verwaltungsorganisationen (OTA) bereitgestellt wurden, schlossen sich dem Einsatz an, um eine kontinuierliche Wasserversorgung an der Front zu gewährleisten. Die Boden- und Luftmannschaften konzentrierten ihre Bemühungen darauf, die Flammen um die Windkraftanlagen einzudämmen und ein weiteres Vordringen in bewohnte Siedlungen zu verhindern.

In Sitia eingesetzte Feuerwehrressourcen
Anfängliche Feuerwehrleute
31
Verstärkte Feuerwehrleute
46
Anfängliche Fahrzeuge
9
Verstärkte Fahrzeuge
15
Anfängliche Hubschrauber
2
Verstärkte Hubschrauber
3

Daten aus dem Artikeltext

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