
Wohnungsbrand in Rentis löst Evakuierung aus und bringt zwei Menschen ins Krankenhaus
23 Feuerwehrleute brachten in den frühen Morgenstunden des Donnerstags ein Feuer im zweiten Stock in der Fleming-Straße unter Kontrolle, während Rettungskräfte zwei Bewohner wegen Rauchgasvergiftung behandelten.
Einsatz am Fleming-Straße
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, dem 8. Oktober 2026, brach in einer Wohnung im Stadtteil Rentis bei Nikaia im Regionalbezirk Piräus ein Feuer aus. Das Operationszentrum der Griechischen Feuerwehr erhielt gegen 5:45 Uhr Ortszeit einen Alarm zu dem Vorfall und entsandte Einsatzkräfte zu einem siebengeschossigen Wohngebäude in der Fleming-Straße, das in kommunalen Berichten auch als 20 Fleming Avenue geführt wird. Das Feuer war in einer Wohnung im zweiten Stock ausgebrochen und breitete sich rasch in den Innenräumen aus, wobei dichter Rauch entstand, der sich durch die Gemeinschaftsflure und Treppenhäuser zog. Die ersten Einsatzkräfte rückten zunächst mit 15 Feuerwehrleuten und fünf Einsatzfahrzeugen an, unterstützt von einem speziellen Teleskopmastfahrzeug. Die Feuerwehr verstärkte anschließend den Einsatz vor Ort und stockte die Einsatzkräfte auf 23 Feuerwehrleute und sieben Fahrzeuge auf, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und eine Ausbreitung nach außen zu verhindern. Kurz darauf brachten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle, blieben jedoch vor Ort, um verbliebene Glutnester zu löschen und das Gebäude zu belüften.
- Das Operationszentrum der Feuerwehr wird gegen 5:45 Uhr über einen Brand im zweiten Stock informiert.
- Die Einsatzkräfte ordnen die Räumung der oberen Stockwerke an und retten zwei eingeschlossene Bewohner aus dichtem Rauch.
- 23 Feuerwehrleute bringen die Flammen unter Kontrolle und belüften das Gebäude.
- Die Brandermittlungseinheit Piräus rückt aus, um die Wohnung und elektrische Geräte zu untersuchen.
Evakuierung und medizinische Versorgung
Dichter Rauch konzentrierte sich im zweiten Stock und breitete sich in die oberen Gemeinschaftsbereiche aus, was die Rettungskräfte zu einer vorsorglichen Evakuierung des gesamten Wohngebäudes veranlasste. Die Bewohner verließen ihre Wohnungen und begaben sich auf die Straße, während dichter Rauch die Innenflure füllte und die Sicht einschränkte. Der öffentlich-rechtliche Sender ERT berichtete, dass zwei ältere Bewohner während des Vorfalls in ihrer Wohnung eingeschlossen wurden und von den Feuerwehrleuten direkt herausgebracht werden mussten. Sanitäter des Nationalen Zentrums für Notfallversorgung (EKAV) versorgten die Bewohner vor Ort und brachten zwei Personen zur vorsorglichen medizinischen Behandlung ins Krankenhaus. Ein Mann erlitt eine schwere Atemnot infolge einer erheblichen Rauchgasvergiftung, zudem registrierten die Rettungskräfte eine leichte Verletzung unter den Gebäudebewohnern. Die Feuerwehr führte über längere Zeit strukturelle Kontrollen in allen sieben Stockwerken durch, um sicherzustellen, dass keine verbliebenen Bewohner in Wohnungen oder gemeinsamen Fluren eingeschlossen waren.
Untersuchung der Brandursache
Nachdem das Feuer gelöscht war, rückte die Abteilung für Brandstiftungsdelikte Piräus zum Grundstück in der Fleming-Straße aus, um die ausgebrannte Wohnung zu untersuchen und den Ursprung des Feuers zu ermitteln. Erste Berichte von der Einsatzstelle lieferten unterschiedliche Erklärungen dazu, wie das Feuer in der Wohnung im zweiten Stock ausgebrochen war. Der Wohnungseigentümer erklärte gegenüber dem Sender SKAI, das Feuer sei von elektronischen Ladegeräten ausgegangen, die direkt neben einer Matratze eingesteckt gewesen seien. Erste Berichte unter Berufung auf den öffentlich-rechtlichen Sender ERT deuteten hingegen darauf hin, dass das Feuer ausbrach, nachdem eine unbeaufsichtigte brennende Zigarette auf eine Matratze gefallen war und diese entzündet hatte. Die Ermittler begannen, die elektrischen Installationen, Geräte und verkohlten Einrichtungsgegenstände in der Wohnung zu untersuchen, um festzustellen, ob ein elektrischer Defekt oder weggeworfene Rauchwaren den Vorfall ausgelöst hatten. Die Stadtbehörden hielten am Donnerstagmorgen einen Absperrbereich um den Gebäudeeingang aufrecht, während Inspektoren die Luftqualität und die strukturelle Sicherheit prüften, bevor die vertriebenen Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren durften.

