
Waldbrand bei Camarasa auf 21,8 Hektar stabilisiert – 14 Bewohner eingeschlossen, Schutzgebiet betroffen
Die Feuerwehr brachte den Brand am Samstag um 22:30 Uhr unter Kontrolle, nachdem er die Einschließung des Weilers Fontllonga erzwungen und die Straße C-13 gesperrt hatte. Ein Mann wurde mit leichten Verletzungen behandelt.
Ein Vegetationsbrand, der am Samstagnachmittag in Camarasa (Noguera, Lleida) ausgebrochen war, wurde von den Bombers de la Generalitat um 22:30 Uhr stabilisiert, nachdem er 21,8 Hektar Wald- und Ackerland versengt hatte. Vorläufige Daten der Agents Rurals bestätigten die Fläche, die von der weiterhin zwischen Camarasa und Vilanova de Meià gesperrten C-13 durchschnitten wird. Der Brand veranlasste die katalanische Zivilschutzbehörde, eine ES-Alert-Mobilfunknachricht mit der Anordnung zur Einschließung des Weilers Fontllonga zu versenden, der je nach Quelle zwischen 13 und 14 Einwohner zählt. Am Sonntagmorgen wurde die Einschließung aufgehoben, und die Bewohner isolierter Häuser wurden über die Mossos d'Esquadra und das Bürgermeisteramt informiert.
Brandverlauf und Eindämmung
Der erste Alarm erreichte die Bombers um 15:17 Uhr, und ein erster Einsatz von 20 Bodentrupps, fünf Flugeinheiten und 76 Feuerwehrleuten wurde in das Gebiet nahe Fontllonga entsandt. Als sich die Flammen auf das geschützte Naturgebiet Aiguabarreig Segre-Noguera Pallaresa ausbreiteten, weitete sich der Einsatz auf einen Höchststand von 55 Bodentrupps, 11 Flugeinheiten und 160 Einsatzkräften aus, unterstützt durch Wasserfahrzeuge der freiwilligen Waldschutzgruppen (ADF). Die Brandspitze zog durch bewaldetes Gelände und Getreidefelder zwischen dem Stausee von Camarasa und der Siedlung Fontllonga. Während der Nacht verblieben 16 Trupps vor Ort, um die Brandlinie zu sichern und Glutnester zu kühlen.
Die Einschließung von Fontllonga wird nach der Stabilisierung des Feuers aufgehoben.
Verletzte und medizinische Versorgung
Das medizinische Notfallsystem aktivierte zwei Krankenwagen und ein gemeinsames Team von SEM und Bombers. Ein Mann wurde in leichtem Zustand transportiert und später vor Ort entlassen. Es wurden keine weiteren Verletzten unter den Bewohnern oder Einsatzkräften gemeldet.
Weitere Brände am Wochenende in Katalonien
Der Brand von Camarasa war der schwerste von mehreren, die die Bombers de la Generalitat am Samstag forderten. Zuvor hatte ein Vegetationsbrand in Mont-roig del Camp die vorübergehende Einschließung der Gebiete Casalot, La Marina, Costa del Zefir und Miami Platja sowie die Sperrung der Bahnlinie R16 zwischen L'Aldea und L'Ametlla de Mar und der Autobahn A-7 erzwungen. Dieser Brand wurde bis 17:00 Uhr unter Kontrolle gebracht und verbrannte laut Agents Rurals 7 Hektar. Ein weiterer Brand brach im Viertel Racó de Santa Llúcia von Vilanova i la Geltrú aus und wurde schnell mit minimalen Auswirkungen unter Kontrolle gebracht. Ein vierter Vegetationsbrand wurde um 18:42 Uhr in Aiguamúrcia gemeldet, der 11 Bodentrupps und eine Flugeinheit anzog. Der Waldbrand von Sentmenat, der am Freitag unter Kontrolle gebracht worden war, hatte bereits Anfang der Woche 200 Hektar beeinträchtigt.
- Alarm eingegangen; 20 Bodentrupps, 5 Flugeinheiten und 76 Feuerwehrleute entsandt.
- Weiler Fontllonga per ES-Alert-Mobilfunknachricht eingeschlossen.
- Einsatz auf 55 Bodentrupps, 11 Flugeinheiten und 160 Einsatzkräfte ausgeweitet.
- Feuer stabilisiert; Autobahn C-13 blieb gesperrt.
- 16 Trupps arbeiten über Nacht; Einschließung aufgehoben und Bewohner informiert.
Straßen- und Umweltauswirkungen
Die Autobahn C-13 war zwischen Camarasa und Vilanova de Meià gesperrt, während das Feuer auf beiden Seiten der Straße brannte. Das geschützte Naturgebiet Aiguabarreig Segre-Noguera Pallaresa, wo die Flüsse Noguera Pallaresa und Segre aufeinandertreffen, war direkt betroffen. Es wurden keine Schäden an Gebäuden oder kritischer Infrastruktur innerhalb von Fontllonga gemeldet, und der Weiler blieb intakt.
- Camarasa
- 21.8 ha
- Mont-roig del Camp
- 7 ha
- Sentmenat
- 200 ha
Aktueller Stand
Seit Sonntagmorgen ist das Feuer stabilisiert, und die Brandlinie wird von einem reduzierten Kontingent überwacht. Die Mossos d'Esquadra und der Gemeinderat kümmern sich um die Rückkehr zur Normalität für die Bewohner der betroffenen isolierten Häuser.

