
13-jähriges Mädchen tot in See bei Groß Kummerfeld aufgefunden – Freundin mit Alkoholvergiftung
Rettungskräfte wurden zunächst gerufen, um ein 14-jähriges Mädchen mit Alkoholvergiftung zu behandeln, bevor sie entdeckten, dass ihre 13-jährige Freundin verschwunden war. Eine Suche mit über 100 Einsatzkräften barg den Leichnam, Wiederbelebungsversuche scheiterten jedoch.
Erster Notruf
Am Samstagabend wurden die Rettungskräfte in Groß Kummerfeld, einer Gemeinde im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein, zu einem 14-jährigen Mädchen mit Alkoholvergiftung in der Nähe eines Badesees alarmiert. Der Notruf ging gegen 20 Uhr ein, wie die regionale Leitstelle mitteilte. Die Helfer versorgten die Jugendliche vor Ort, doch während des Einsatzes stellten sie fest, dass ein 13-jähriges Mädchen, das bei ihr gewesen war, nun vermisst wurde.
Suche und Bergung
Eine groß angelegte Aktion wurde gestartet, bei der mehr als 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) den See und seine Umgebung durchkämmten. Die Suche dauerte mehrere Stunden. Schließlich orteten Taucher die Leiche der 13-Jährigen im Wasser. Sofort nachdem das Mädchen an Land gebracht worden war, wurden Wiederbelebungsversuche eingeleitet, die jedoch erfolglos blieben. Der Leichnam wurde noch am Unfallort für tot erklärt.
Ermittlungen
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen, um die genauen Umstände des Todes zu klären. Ein Polizeisprecher erklärte, dass die Ermittler prüfen, ob die Verstorbene ebenfalls Alkohol konsumiert hatte, bevor sie ins Wasser ging. Die 14-Jährige, die zunächst wegen einer Alkoholvergiftung behandelt wurde, wurde von Rettungssanitätern versorgt und überlebte. Weitere Einzelheiten zu ihrem Zustand wurden nicht bekannt gegeben.
Lokale Auswirkungen
Der Vorfall ereignete sich an einem beliebten Badeplatz im Kreis Segeberg. Der See wird zwar nicht offiziell beaufsichtigt, aber in den Sommermonaten von Anwohnern frequentiert. Die Behörden haben das Gebiet nicht gesperrt, erinnerten die Öffentlichkeit jedoch an die Wassersicherheit und die Gefahren von Alkohol in Verbindung mit Schwimmen. Die Ermittlungen dauern an; Stand Sonntagmorgen wurden keine Anklagen erhoben.

