Diplomatie · Versailles, Washington und Teheran
Trump und Pezeshkian unterzeichnen vorläufiges US-Iran-Abkommen bei Versailles-Dinner, beenden dreimonatigen Krieg und öffnen Straße von Hormus
Der US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Masoud Pezeshkian haben im französischen Schloss Versailles eine 14-Punkte-Absichtserklärung unterzeichnet, die einen dreimonatigen Krieg beendet und einen 60-Tage-Zeitplan für dauerhafte Verhandlungen über Irans Atomprogramm und Sanktionen vorsieht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Reuters, AP NEWS und ANSA.it. Geändert . So entsteht er
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Kurz gefasst
Das Abkommen stoppt sofort die Feindseligkeiten an allen Fronten, einschließlich Libanon, hebt die US-Seeblockade innerhalb von 30 Tagen auf und sichert die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus für 60 Tage.
Beide Seiten müssen eine dauerhafte Einigung aushandeln, die Irans Atomprogramm, Sanktionserleichterungen und die Verwaltung der Straße von Hormus umfasst. Das Fenster kann im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden.
Nachdem die Gespräche mehrmals fast gescheitert waren, halfen pakistanische Vermittler und ein später Vorstoß Katars, das 14-Punkte-Memorandum zu sichern, das Premierminister Shehbaz Sharif als Zeuge unterzeichnete.
Analysten sagen, das Abkommen verleiht Iran Legitimität, ohne sein Raketenprogramm, seine Stellvertreter oder seinen Atomweg anzugehen, und lässt Israel isolierter und seinen Libanon-Feldzug eingeschränkt zurück.
- 14.06.Vizepräsident JD Vance und der iranische Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf unterzeichnen das Memorandum digital; Trump sieht zu.
- 15.06.Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif verkündet das 14-Punkte-Abkommen; Straße von Hormus wird wieder geöffnet, US-Seeblockade aufgehoben.
- 17.06.Trump unterzeichnet eine Papierkopie beim Versailles-Dinner; Pezeshkian unterzeichnet in Teheran.
- 19.06.Formelle Unterzeichnungszeremonie geplant am Freitag in der Schweiz, ausgerichtet von Pakistan mit Katar als Co-Vermittler.
Überraschung im Schloss
Was als G7-Dinner geplant war, wurde zur Bühne für das erste US-iranische Präsidentenabkommen seit der Revolution von 1979. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron öffnete Versailles für einen privaten Empfang zu Amerikas 250. Geburtstag, und Trump nutzte den Moment. „Wir haben in Versailles unterschrieben“, sagte er Reportern, als er das Dinner mit Hummer, Kaviar und Vanilleeis verließ. Der französische Finanzminister Roland Lescure sagte, die Unterzeichnung sei selbst für Kabinettsmitglieder eine Überraschung gewesen. „Wir haben die Teller abgeräumt“, erinnerte er sich, nachdem Außenminister Marco Rubio gegangen war, um das Dokument zu drucken, und zurückkehrte.
Bedingungen des Interimsabkommens
Das Islamabader Memorandum of Understanding, wie das an den Kongress gesandte Dokument genannt wird, erklärt die sofortige und dauerhafte Einstellung der Militäroperationen an allen Fronten, einschließlich des Libanon. Die Vereinigten Staaten werden die Seeblockade iranischer Häfen innerhalb von 30 Tagen vollständig aufheben, während Iran für 60 Tage die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus kostenlos garantiert. Beide Seiten verpflichten sich, innerhalb dieser 60 Tage eine endgültige Einigung auszuhandeln, mit der Option auf Verlängerung. Iran muss außerdem seine Vorräte an hoch angereichertem Uran verdünnen, und die von den USA unterstützten Sanktionen werden aufgehoben, so dass Teheran frei Öl verkaufen kann. Das Abkommen tritt sofort in Kraft.
Der Weg zur Unterzeichnung
Pakistanische Vermittler, denen sich später Katar anschloss, verbrachten Wochen damit, nächtliche Anrufe und wechselnde Forderungen unter einen Hut zu bringen.
„Es gab viele Momente während der Verhandlungen, in denen es so aussah, als würde der Prozess zum Erliegen kommen.“
Israel und regionale Reaktionen
Der israelische Analyst Danny Citrinowicz bezeichnete das Abkommen als strategische Katastrophe.
„Wir sind angetreten, um das Regime mit US-Unterstützung zu stürzen, und haben damit geendet, dass Washington dem Regime, das wir stürzen wollten, faktisch Legitimität verleiht und es stärkt.“
Was als Nächstes kommt
Ein 60-tägiges Verhandlungsfenster ist nun geöffnet, und der schwierigste Teil könnte noch bevorstehen.
„Washington und Teheran scheinen unterschiedliche Interpretationen desselben Textes zu haben. Iran wird versuchen, die Ambiguität in Hebelwirkung umzuwandeln, während die USA versuchen werden, den Druck aufrechtzuerhalten, bis Zugeständnisse beim Atomprogramm gesichert sind.“
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- ReutersHigh-wire diplomacy delivered US-Iran deal but hardest stage lies ahead, sources say
- ReutersUS-Iran deal redraws the Middle East: Iran gains, rivals alarmed
- ReutersWhite House sends text of interim US-Iran agreement to US Congress
- AP NEWSHow Trump decided to sign a deal with Iran at Versailles palace
- Donald Trump
- US-Präsident, der das Interimsabkommen mit Iran in Versailles unterzeichnete.
- Masoud Pezeshkian
- Iranischer Präsident, der das Interimsabkommen in Teheran unterzeichnete.
- Shehbaz Sharif
- Pakistanischer Premierminister, der die Gespräche vermittelte und das Abkommen ankündigte.
- Emmanuel Macron
- Französischer Präsident, der das Versailles-Dinner ausrichtete, bei dem Trump unterzeichnete.
- Marco Rubio
- US-Außenminister, der das Memorandum vor der Unterzeichnung prüfte.
- JD Vance
- US-Vizepräsident, der die digitale Version des Memorandums am Sonntag unterzeichnete.
- Mohammad Bagher Ghalibaf
- Iranischer Parlamentssprecher, der das digitale Memorandum am Sonntag unterzeichnete.
- Danny Citrinowicz
- Senior-Iran-Forscher am israelischen Institut für Nationale Sicherheitsstudien, der das Abkommen als strategische Katastrophe bezeichnete.
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