Konflikte · Olechky, Cherson und Nischni Nowgorod
Russland lehnt Verlängerung der Waffenruhe von Olechky ab – der längsten seit der Invasion 2022
Moskau hat einen ukrainischen Vorschlag abgelehnt, die Waffenruhe um Olechky im besetzten Süden der Ukraine zu verlängern; sie endet am Sonntagabend. Ein Vertreter der ukrainischen Präsidentschaft und eine lokale Militärquelle rechnen damit, dass die Kämpfe unmittelbar nach dem Ende der Pause wieder beginnen.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Le Soir, 20minutes, 20 Minuten und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Russland hat einen ukrainischen Vorschlag abgelehnt, die Waffenruhe zu verlängern, die am Sonntag, 1. November, kurz vor 23:00 Uhr Ortszeit enden soll.
Die Waffenruhe begann am Dienstag, 27. Oktober, und ist die längste seit dem Beginn der russischen Invasion im Februar 2022; weder Kiew noch Moskau meldeten Verstöße.
Zelensky sagte, russische Angriffe über Nacht auf Energieanlagen in vier Regionen hätten Hunderttausende Familien ohne Strom gelassen.
- 27.10.Die Waffenruhe beginnt und ermöglicht die Evakuierung von Einwohnern, die die Stadt verlassen wollen
- 1.11.Der Gouverneur meldet einen massiven Drohnenangriff in der Region Nischni Nowgorod
- 1.11.Die Waffenruhe soll enden; Russland lehnt den ukrainischen Vorschlag einer Verlängerung ab
Eine Waffenruhe mit festem Ende
Russland hat einen ukrainischen Vorschlag abgelehnt, die Waffenruhe um Olechky zu verlängern, eine Stadt im russisch besetzten Süden der Ukraine. Ein hochrangiger Vertreter der ukrainischen Präsidentschaft sagte gegenüber AFP, das Außenministerium habe eine Verlängerung angeboten, die Russen wollten jedoch keine. Die Waffenruhe begann am Dienstag, 27. Oktober, am Morgen und soll am Sonntagabend, 1. November, kurz vor 23:00 Uhr Ortszeit enden. Ihr Zweck war, Einwohner, die die Stadt verlassen wollten, evakuieren zu können; die Stadt liegt an der Frontlinie in der Region Cherson, die Zufahrten sind vermint, und sie leidet seit Monaten unter schwerer Versorgungsknappheit.
Die längste Pause des Krieges
Die Waffenruhe ist die längste seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022. Weder Kiew noch Moskau meldeten eine Verletzung der Vereinbarung – anders als bei früheren Teil-Waffenruhen, darunter eine zum orthodoxen Osterfest. Die Pause brachte auch den Einwohnern der Stadt Cherson am anderen Ufer des Dnipro eine gewisse Entlastung, die unter dem Kreuzfeuer beider Armeen leben. Nur wenige der von AFP Befragten rechneten damit, dass die Ruhe anhält. Eine lokale Militärquelle, die nicht genannt werden wollte, sagte voraus, die Kämpfe würden "noch schlimmer als zuvor". Die russischen Truppen am gegenüberliegenden Ufer hätten die ruhigen Tage genutzt, um neue Soldaten heranzuführen, Munitionsbestände zu verlegen und mit Aufklärungsdrohnen Informationen über ukrainische Stellungen zu sammeln.
Angriffe auf Energieanlagen und Grenzregionen gehen weiter
Die Pause beendete die Angriffe anderswo nicht. Russland griff weiterhin die ukrainische Energieinfrastruktur an, die mit nahendem Winter bereits schwer beschädigt ist. Volodymyr Zelensky sagte, russische Angriffe über Nacht auf Energieanlagen in vier Regionen hätten "Hunderttausende Familien ohne Strom" gelassen. Das ukrainische Energieministerium teilte mit, die Ausfälle träfen insbesondere die Regionen Dnipropetrowsk und Kiew. Die Ukraine setzte auch ihre Angriffe auf Russland und die besetzten Gebiete fort. Die russischen Behörden meldeten, ein Industriebetrieb rund 400 km östlich von Moskau sei bei einem Drohnenangriff beschädigt worden. Gleb Nikitine, Gouverneur der Region Nischni Nowgorod, berichtete von einem massiven Drohnenangriff in der Nacht und am Sonntagmorgen und fügte hinzu:
„Mehr als hundert Drohnen wurden zerstört.“
Die Ukraine erklärte, sie habe eine große Ölraffinerie in derselben Region getroffen. Die von Russland eingesetzten Behörden im besetzten Luhansk meldeten vier Tote durch ukrainische Angriffe auf ihr Gebiet seit Samstagabend.
Diplomatie vor APEC und G20
US-Außenminister Marco Rubio und der russische Außenminister Sergei Lavrov führten am Rande eines G20-Treffens in Atlanta einen kurzen Austausch. Die beiden erörterten, ob sich ihre Staatschefs beim APEC-Gipfel am 18. und 19. November in Shenzhen in China treffen könnten. Gemeint sind Donald Trump und Vladimir Putin. Das Treffen in Atlanta bereitet den G20-Gipfel im Dezember in Miami vor, wo die Spannungen zunehmen könnten, weil Trump Putin eingeladen hat. Trump hat zudem erklärt, es sei "kein Problem" für ihn, auch Zelensky einzuladen. Die Waffenruhe von Olechky endet nun ohne vereinbarte Verlängerung, während der diplomatische Kanal zwischen Washington und Moskau weiterläuft.
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Quellen und Kontext
- Le SoirKrieg in der Ukraine: Moskau lehnt Verlängerung der Waffenruhe von Oleschky abGuerre en Ukraine : Moscou refuse de prolonger la trêve d'Olechky · Original auf Französisch
- 20minutesEnde der Waffenruhe in Oleschky und eine kleine Bombe von Donald TrumpFin de la trêve à Olechky et petite bombe lancée par Donald Trump · Original auf Französisch
- 20 MinutenWaffenruhe in Oleschky beendet: Ukraine fürchtet Wiederaufnahme der KämpfeTrêve à Olechky terminée : l'Ukraine redoute une reprise des combats · Original auf Französisch
- 7sur7Letzter Tag einer außergewöhnlichen Waffenruhe in OleschkyDernier jour d'une trêve exceptionnelle à Olechky · Original auf Französisch
- Gleb Nikitine
- Gouverneur der Region Nischni Nowgorod, der einen Drohnenangriff meldete
- Volodymyr Zelensky
- Präsident der Ukraine, der russische Angriffe auf Energieanlagen verurteilte
- Marco Rubio
- US-Außenminister, der einen kurzen Austausch mit Lavrov führte
- Sergei Lavrov
- Russischer Außenminister, der mit Rubio ein mögliches Treffen der Staatschefs erörterte
- Donald Trump
- US-Präsident, der Putin zum G20-Gipfel in Miami einlud
- Vladimir Putin
- Russischer Präsident, dessen mögliches Treffen mit Trump erörtert wurde
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