Wahlen · Minneapolis und Houston

Wählerinnen und Wähler hinterlassen „I Voted“-Aufkleber auf Gedenkstätten für von ICE-Beamten Getötete

In Minneapolis und Houston haben Wählerinnen und Wähler „I Voted“-Aufkleber auf Gedenkstätten für Menschen geklebt, die von ICE-Beamten erschossen wurden, darunter Alex Pretti und Renee Good im Januar.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von NRC, Il Fatto Quotidiano, BBC und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Minneapolis, Houston · Vereinigte Staaten
Wie es dazu kam
  1. Juli 2026Lorenzo Salgado Araujo wird von ICE-Beamten tödlich erschossen
  2. Sommer 2026Joan Sebastián Durán Guerrero wird von ICE-Beamten getötet
  3. 3.11.Tag der Zwischenwahl; Wähler hinterlassen „I Voted“-Aufkleber an den Gedenkstätten

Aufkleber auf den Gedenkstätten

Einwohner von Minneapolis haben „I Voted“-Aufkleber auf der Gedenkstätte für Alex Pretti angebracht, einen 37-jährigen Intensivpfleger an der Veterans-Affairs-Klinik der Stadt. Die Gedenkstätte war monatelang mit Blumen und Schildern bedeckt, die Aufkleber erschienen, nachdem die Menschen am Dienstag, 3. November, bei den Zwischenwahlen ihre Stimme abgegeben hatten. Pretti wurde im Januar von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde getötet, während einer groß angelegten Razzia im Raum Minneapolis. Renee Good, eine 37-jährige Autorin und Mutter, wurde am 7. Januar von einem ICE-Beamten erschossen, auch ihre Gedenkstätte erhielt Aufkleber.

Nach Zeugenaussagen und Videos, die Il Fatto Quotidiano zitiert, wurde Pretti zu Boden geworfen und geschlagen, als er einer Frau zu helfen versuchte. Die Beamten erklärten, er sei bewaffnet gewesen, und beriefen sich auf Notwehr – eine Darstellung, die Aufnahmen und Zeugenaussagen bestreiten. NRC berichtet, die Schüsse seien gefallen, nachdem er bereits zu Boden gebracht und entwaffnet worden war.

Eine Gedenkstätte in Houston

Wählerinnen und Wähler in Houston haben eine Gedenkstätte für Lorenzo Salgado Araujo, einen Bauarbeiter und Vater, der im Juli von ICE-Beamten tödlich erschossen wurde, mit Aufklebern und handgeschriebenen Notizen bedeckt. Einige der Botschaften lauten „I voted for you“ und „Por usted“, spanisch für „für Sie“. In der ersten Woche der vorgezogenen Stimmabgabe brachte Ronaldo Salgado, der älteste Sohn, seinen eigenen Aufkleber an, und die Houston Chronicle berichtet, Hunderte Menschen hätten dasselbe getan. Ronaldo sagte der Washington Post, die Resonanz habe ihn überrascht.

„Ich hätte nicht gedacht, dass es so groß werden würde.“

Ronaldo Salgado

Todesfälle in diesem Sommer und die breitere Kampagne

NRC berichtet, dass ICE-Beamte in diesem Sommer zwei weitere Menschen tödlich erschossen, Lorenzo Salgado Araujo und Joan Sebastián Durán Guerrero. Ende 2025 und Anfang dieses Jahres rückten Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde im Raum Minneapolis zu einer groß angelegten Operation aus. Die Tötungen von Good und Pretti lösten Anfang dieses Jahres in mehreren US-Städten große, friedliche Proteste gegen ICE aus. Der Bundesbehörde für Einwanderung ist von der Trump-Regierung aufgegeben, so viele Migranten ohne Papiere wie möglich aufzuspüren, damit Massenabschiebungen durchgeführt werden können. In Minneapolis richteten Nachbarschaftsgruppen Schnellreaktionsteams ein, um zu verhindern, dass Behördenvertreter Migranten festnehmen; viele dieser Gruppen haben ihre Aufmerksamkeit inzwischen den Wahlen zugewandt.

Latino-Wähler und die Zwischenwahlen

Umfragen vor dem Wahltag deuteten darauf hin, dass sich Latino-Wähler wieder den Demokraten zuwandten, wobei die Einwanderungspolitik weiterhin ein zentraler Streitpunkt mit der Regierung blieb. Eine Erhebung von NBC News und Telemundo im Oktober ergab, dass 67 % der Latino-Wähler sagten, Trumps Vorgehen sei zu weit gegangen. Dieselbe Erhebung ergab, dass 31 % angaben, sie selbst oder ihnen nahestehende Personen trügen inzwischen einen Ausweis bei sich, aus Sorge vor ICE, während 27 % jemanden kennen, der festgenommen oder abgeschoben wurde.

Latino-Wähler zu Trumps ICE-Vorgehen, Umfrage NBC News/Telemundo%
Vorgehen ist zu weit gegangen
67 %
Führen aus Sorge vor ICE einen Ausweis mit sich
31 %
Kennen jemanden, der festgenommen oder abgeschoben wurde
27 %

Daten aus dem Artikeltext

Ein pensionierter Arzt, der mit Pretti zusammengearbeitet hatte und nur mit seinem Vornamen Arne genannt wird, hinterließ einen Aufkleber an der Gedenkstätte und wurde emotional, als er über seine Stimme und Prettis Tod sprach. In Minnesota wählten die Bürger am selben Tag einen Senatskandidaten, einen Gouverneur und Kandidaten für das Repräsentantenhaus.

Fragen zu diesem Text

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