Wahlen · Sevilla und Madrid
Vox beharrt auf „nationaler Priorität“ für Deal in Andalusien, lässt Kabinettseintritt aber offen und spricht von „langsamen, aber guten“ Gesprächen
Der nationale Sprecher der rechtspopulistischen Partei betont, dass politische Kursänderungen und der Vorrang für Spanier bei staatlichen Hilfen unerlässlich seien, während eine direkte Regierungsbeteiligung weiterhin offen bleibt. Die Verhandlungen mit der konservativen PP verlaufen nach ersten Kontakten „langsam, aber gut“.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von EL PAÍS, europa press, EL MUNDO und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Die Wahl in Andalusien zwang die Volkspartei dazu, externe Unterstützung zu suchen. Die 14 Sitze von Vox sind für die Amtseinführung von Juanma Moreno erforderlich.
Vox besteht darauf, Spaniern einen bevorzugten Zugang zu staatlichen Hilfen und Dienstleistungen zu gewähren. Sprecher José Antonio Fúster nannte dies eine bedingungslose Verpflichtung.
Vox lässt offen, ob die Partei in die Regierung eintritt – ein weicherer Kurs als bei den jüngsten Vereinbarungen in Extremadura, Aragón sowie Kastilien und León.
Generalsekretär Ignacio Garriga betonte die Besonnenheit und erklärte, die Gespräche konzentrierten sich auf politische Änderungen statt auf Ministerposten.
- 17.05.Regionalwahl in Andalusien: PP verliert absolute Mehrheit, Vox gewinnt 14 Sitze.
- 9.06.Erstes Treffen zwischen den Verhandlungsteams von Vox und PP.
- 11.06.Konstituierende Sitzung des andalusischen Parlaments; Vox erhält keinen Sitz im Parlamentspräsidium.
- 15.06.Vox-Sprecher Fúster und Generalsekretär Garriga bestätigen laufende Gespräche, fordern „nationale Priorität“ und lassen Kabinettsbeteiligung offen.
Verhandlungen nach Verlust der PP-Mehrheit
Nach der andalusischen Regionalwahl am 17. Mai, bei der die Volkspartei (PP) ihre absolute Mehrheit verlor, haben Vox und die PP in dieser Woche Verhandlungen aufgenommen, um die Amtseinführung des amtierenden Präsidenten Juanma Moreno zu sichern. Der erste Kontakt zwischen den Verhandlungsteams fand am Dienstag, den 9. Juni, statt. Der nationale Vox-Sprecher José Antonio Fúster erklärte am Montag, die Gespräche verliefen „langsam, aber gut“. Ignacio Garriga, der Generalsekretär der Partei, mahnte separat zu „Diskretion und Besonnenheit“ und betonte, dass sich Vox eher auf politische Maßnahmen als auf Regierungsposten konzentriere.
Die Forderung nach „nationaler Priorität“
Vox hat das Prinzip der „nationalen Priorität“ – Spaniern bei der Vergabe öffentlicher Hilfen und Dienstleistungen den Vorzug vor Ausländern zu geben – zu einer nicht verhandelbaren Bedingung für seine zwei Stimmen gemacht. Fúster bezeichnete dies als „eine Verpflichtung, ohne jeden Zweifel“ und sagte, Moreno „weiß bereits, was wir wollen“. Die Forderung spiegelt Klauseln wider, die bereits in Koalitionsvereinbarungen in Extremadura, Aragón sowie Kastilien und León eingeführt wurden. Vox verweist auf Meinungsumfragen, die eine breite öffentliche Unterstützung für die Maßnahme über ideologische Grenzen hinweg nahelegen.
„Es ist eine Verpflichtung, ohne jeden Zweifel. Jeder weiß es, und niemand spricht über etwas anderes.“
Kabinettseintritt bleibt offen
Im Gegensatz zum Vorgehen in drei anderen autonomen Gemeinschaften macht Vox die Beteiligung an der andalusischen Regierung nicht zur Vorbedingung für seine parlamentarische Unterstützung. Fúster sagte, die Partei sei offen für verschiedene Formeln: „Die Art der Umsetzung kann in jeder Region sehr unterschiedlich sein. Wenn wir Garantien haben, dass dies wie vereinbart geschieht, großartig. Wenn wir glauben, dass Vox in den Regierungen sitzen muss, damit diese Maßnahmen umgesetzt und Fristen eingehalten werden, ist das ebenfalls großartig.“ Garriga pflichtete dem bei und sagte, die Priorität liege darin, die Politik zu ändern, nicht Ministerposten zu besetzen.
Strategische Neuausrichtung bei Vox
Die flexiblere Haltung markiert eine Abkehr von der Position, die Parteichef Santiago Abascal im März einnahm, als er erklärte, Vox werde in Regionalregierungen eintreten. Parteikreise deuten an, dass die Führung nun abwägt, ob es vor einer Parlamentswahl vorteilhafter ist, sich als Minderheitspartner in einer PP-geführten Exekutive oder als externe Kraft zu präsentieren, die von außen die Politik bestimmt. Die Entscheidung in Andalusien könnte einen Präzedenzfall schaffen.
Breitere politische Agenda und Diskretion
Neben der Einwanderung und dem Prinzip der nationalen Priorität nannte Garriga Wohnungsbau, Steuern, den Schutz der Landwirtschaft und den Wohnungsnotstand als Themen, die Vox angehen will. Er sagte, die Partei werde „Maßnahme für Maßnahme“ vorgehen und forderte die PP auf, dieselbe Diskretion zu wahren, wobei er warnte, dass eine „Schlagzeile“ die Gespräche zum Scheitern bringen könnte. „Wir sind uns der Chance bewusst, die wir haben, und wir werden sie nicht verschwenden“, sagte er.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- EL PAÍSVox exige a Moreno la "prioridad nacional", pero no condiciona su apoyo a entrar en el Gobierno andaluz
- europa pressVox dice que la negociación con el PP en Andalucía "va bien" y avisa...
- EL MUNDOVox eleva la presión en Andalucía y avisa a Moreno de que la "prioridad nacional" será una condición clave: "Él ya sabe lo que nosotros queremos"
- LaVanguardiaVox apela a la "prudencia" en las negociaciones con el PP y no aclara si pedirá estar en la Junta
- Juanma Moreno
- Amtierender Präsident von Andalusien und PP-Kandidat für die Wiederwahl, der die Stimmen von Vox für seine Amtseinführung benötigt.
- José Antonio Fúster
- Nationaler Sprecher von Vox, der die Forderungen und die Verhandlungsposition der Partei darlegte.
- Ignacio Garriga
- Generalsekretär von Vox, der bei den Gesprächen in Andalusien Diskretion und politische Prioritäten betonte.
- Santiago Abascal
- Parteichef von Vox, der zuvor signalisiert hatte, dass die Partei in Regionalregierungen eintreten werde, dessen Position nun jedoch flexibler sein könnte.
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