Wahlen · Zamora, Santander und Valladolid
Vox setzt Wahlkampf nach Zugunglück von Urda fort und gibt Sánchez' Regierung die Schuld
Santiago Abascal erklärte, Vox werde die Wahlkampfveranstaltungen nach einem Zugunglück in Urda in der Provinz Toledo nicht aussetzen, und nannte die Regierung eine kriminelle Organisation. Die gemeldeten Opferzahlen weichen voneinander ab: Ein Medium nennt mindestens 30 Tote, ein anderes mindestens 50.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von LaSexta, LaVanguardia, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Vox wird seine Veranstaltungen nach dem Zugunglück von Urda nach Angaben von Generalsekretär Ignacio Garriga und Santiago Abascal nicht aussetzen; eine Veranstaltung in Valladolid ist für 19:00 Uhr am 28. Oktober angesetzt.
LaSexta berichtet von mindestens 30 Toten, ABC von bislang mindestens 50, El País spricht bei dem Unglück von Urda von Dutzenden Toten.
Abascal nannte die Regierung Sánchez eine kriminelle Organisation und erklärte, er werde ihre Erklärungen nicht glauben; dabei verwies er auf das Unglück von Adamuz im Januar, bei dem nach Angaben von La Vanguardia 46 Menschen starben.
Abascals Kundgebung auf der Plaza de la Marina in Zamora zog am 27. Oktober nach Angaben von Europa Press etwa 1.500 Menschen an; zentrale Botschaft war die nationale Priorität.
- 27.10.Kundgebung von Vox auf der Plaza de la Marina in Zamora mit etwa 1.500 Teilnehmern
- 28.10.Vox kündigt an, seine Wahlkampfveranstaltungen nach dem Zugunglück von Urda fortzusetzen
- 28.10.Angesetzte öffentliche Veranstaltung von Vox in Valladolid
Vox setzt seine Wahlkampfveranstaltungen nach dem Unglück fort
Vox wird seinen Wahlkampf nach einem Zugunglück in Urda in der Provinz Toledo nicht aussetzen; die gemeldeten Opferzahlen unterscheiden sich je nach Medium. LaSexta nennt mindestens 30 Tote, ABC bislang mindestens 50, El País spricht lediglich von Dutzenden. Ignacio Garriga, Generalsekretär der Partei, sprach den Familien sein Beileid aus und erklärte, Vox werde weiterhin die Probleme anprangern, unter denen die Spanier litten. El País berichtet, Vox sei die einzige Partei, die sich entschieden habe, ihren Wahlkampf nach dem Unglück nicht auszusetzen.
Garriga begründete die Entscheidung als Pflicht gegenüber der Öffentlichkeit:
„Vox wird unermüdlich daran arbeiten, weiter anzuprangern, was alle Spanier in jedem Winkel Spaniens erleiden.“
Abascal gibt Sánchez' Regierung die Schuld
Bei einem Auftritt in Santander am Mittwoch, 28. Oktober, sagte Santiago Abascal, er empfinde absolute Wut auf das, was er eine kriminelle Organisation nannte: die Regierung unter Pedro Sánchez. Er warf der Regierung vor, Steuergelder, die für die Infrastruktur bestimmt seien, für Personenschutz, ideologischen Fanatismus, eine Invasion, Bestechungsgelder und Schmuck auszugeben. Er erklärte, er werde keine Erklärung der Regierung zum Unglück von Urda glauben. Zudem verwies er auf das Zugunglück von Adamuz im Januar, bei dem nach Angaben von La Vanguardia 46 Menschen starben, und sagte, was dort geschehen sei, sei bis heute unklar.
Seine Haltung formulierte er so:
„Ich bringe meine absolute Wut auf eine Regierung zum Ausdruck, die eine kriminelle Organisation ist.“
Abascal sagte, Vox werde seine Veranstaltungen nicht aussetzen, weil die Partei die Opfer ehre, indem sie den Verfall der öffentlichen Dienste, der Infrastruktur und der Institutionen anprangere. Er sei es gewohnt, dass einige nach Tragödien Wahlkämpfe aussetzen wollten und Politiker zu Trauergästen bei Beerdigungen machten:
„Wir sind es gewohnt, dass einige nach Tragödien Wahlkämpfe aussetzen wollen und Politiker zu Trauergästen bei Beerdigungen machen.“
Kundgebung in Zamora und die Botschaft der nationalen Priorität
Am 27. Oktober sprach Abascal bei einer Kundgebung auf der Plaza de la Marina in Zamora, zu der nach Angaben von Europa Press etwa 1.500 Menschen kamen. Dort rief er die Wähler auf, die Regierung abzuwählen, und stellte die nationale Priorität, die Spanier bei Sozial- und Wohnhilfen bevorzugt, ins Zentrum des Wahlkampfs. Miguel Suárez Arca, Vox-Kandidat für den Kongress in Zamora, sagte, die Provinz habe in den vergangenen Jahrzehnten 100.000 Einwohner verloren, und auf vier Beerdigungen komme eine Geburt. Carlos Pollán, Vorsitzender der Partei in Kastilien und León und Vizepräsident der Regionalregierung, sagte, die Politik werde junge Menschen in ihren Heimatorten halten.
Anstehende Termine und Präzedenzfall
Die öffentliche Veranstaltung von Vox in Valladolid ist für 19:00 Uhr am 28. Oktober angesetzt, am selben Tag wie Abascals Presseauftritt in Santander. El País erinnert daran, dass Vox auch nach dem Unglück von Adamuz am 18. Januar keine Veranstaltungen aussetzte, das sich während des Wahlkampfs zur Regionalwahl in Aragonien ereignete.
Wahlkampfauftritt
Abascal forderte seine Anhänger auf, den Umfragen nicht zu trauen und sich die Mühe zu machen, ihre Angehörigen zur Wahl der Partei zu überzeugen. Er sagte, Vox müsse die stärkste Partei Spaniens werden, und es gebe Gründe zur Hoffnung. Er ist der Kandidat der Partei für das Amt des Regierungspräsidenten bei der Wahl am 29N. Die Wahlkampfveranstaltungen von Vox gehen weiter, mit den für denselben Tag angesetzten Auftritten in Santander und Valladolid.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- LaSextaVox setzt seine Wahlkampfveranstaltungen nicht aus, während Abascal Sánchez für das Zugunglück in Toledo verantwortlich macht: Er hat absolut alles zerstörtVox no suspende sus actos de campaña mientras Abascal responsabiliza a Sánchez del accidente de tren en Toledo: "Ha destruido absolutamente todo" · Original auf Spanisch
- LaVanguardiaAbascal drückt seine absolute Wut aus und beschuldigt die Regierung, eine kriminelle Organisation zu seinAbascal expresa su "absoluta rabia" y acusa al Gobierno de ser una "organización criminal · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLAbascal beschuldigt die kriminelle Regierung, den Schmerz der Opfer des Unfalls von Urda zu nutzen, um die Vorwahlkampfphase zum 29N abzusagenAbascal acusa al "Gobierno criminal" de usar el "dolor de la víctimas" del accidente de Urda para cancelar la precampaña del 29N · Original auf Spanisch
- EL PAÍSAbascal, der einzige Anführer, der seine Wahlkundgebungen trotz der Tragödie beibehältAbascal, único líder que mantiene sus mítines electorales pese a la tragedia · Original auf Spanisch
- Santiago Abascal
- Vorsitzender von Vox und Kandidat der Partei für das Amt des Regierungspräsidenten
- Pedro Sánchez
- Ministerpräsident, dessen Regierung Abascal für das Unglück verantwortlich macht
- Ignacio Garriga
- Generalsekretär von Vox, der sein Beileid aussprach und erklärte, die Partei werde den Wahlkampf fortsetzen
- Carlos Pollán
- Vorsitzender von Vox in Kastilien und León und Vizepräsident der Regionalregierung
- Óscar Puente
- Verkehrsminister, dessen Äußerungen Abascal kritisierte
- Orte
- Zamora, Spanien, Santander, Valladolid
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