Wahlen · Guadalajara und Málaga

Abascal ruft vor Spaniens Wahl am 29. November zu massenhafter Beteiligung auf

Vox-Chef Santiago Abascal sagte bei einer Kundgebung in Guadalajara vor rund 2.500 Menschen, die Hoffnung hänge von der Mobilisierung der Wähler ab. Am selben Tag drängte die nationale Sprecherin von Vox in Málaga auf Remigration.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Foto: Vox España, CC0 (Wikimedia Commons, Ausschnitt). Archivbild, 2025

Eine Kundgebung in Guadalajara

Santiago Abascal, Vorsitzender von Vox und Kandidat der Partei für das Amt des Ministerpräsidenten, sprach am 7. November 2026 bei einer Kundgebung im Auditorium Pedro Díaz in Guadalajara. Die Ortspolizei schätzte die Menge auf etwa 2.500 Menschen. Abascal bezeichnete die vergangenen acht Jahre als eine sehr dunkle Zeit, die die Geschichte hart verurteilen werde, und rief zu einer massenhaften Mobilisierung der Wähler auf, um die Hoffnung unter den Spaniern wiederherzustellen. Er versprach jungen Menschen anständige Löhne, Wohnraum und eine Zukunft in Spanien ohne Auswanderung und gab ein ähnliches Versprechen an ältere Menschen, die seine Gegner seiner Darstellung nach in die Irre führten, indem sie behaupteten, Vox werde ihnen die Renten wegnehmen. Diese Behauptung nannte er schmutzig und widerwärtig, während er einen Wandel anbot, den er als tiefgreifend, aber ruhig beschrieb.

Zu Beginn seiner Rede sagte Abascal:

„Wir haben Gründe zur Hoffnung.“

Santiago Abascal, Vox-Vorsitzender und Kandidat

Wahlbeteiligung und die Gefahr der Selbstzufriedenheit

Abascal bat seine Anhänger, Menschen in ihrem Umfeld zu überzeugen, die zu Hause bleiben könnten oder glaubten, alle Parteien seien gleich. Er sagte, Vox habe die PP bereits gezwungen, Teile ihrer Agenda zu übernehmen, etwa den nationalen Vorrang in einigen Regionen, und behauptete, die Partei hätte mit einem stärkeren Mandat mehr erreichen können. Er warnte seine eigenen Anhänger davor, den Sieg als selbstverständlich zu betrachten, und verwies auf die Demobilisierung und darauf, was Pedro Sánchez seiner Darstellung nach in den kommenden Tagen aushecken könnte. Er sagte, die Partei habe diese Art von Selbstüberschätzung bereits erlebt, und nannte die Umfragen und die Demobilisierung als ihre größten Gefahren:

„Das ist uns bereits passiert. Unser schlimmster Feind: die Umfragen. Unser schlimmster Feind: die Demobilisierung.“

Santiago Abascal, Vox-Vorsitzender und Kandidat

Remigration im Zentrum des Wahlkampfs

Isabel Pérez Moñino, nationale Sprecherin von Vox für die Agenda España, sprach am 7. November bei einer Pressekonferenz während eines Besuchs in Palma-Palmilla in Málaga. Sie argumentierte, eine permissive Grenzpolitik habe viele Viertel in eine multikulturelle Müllhalde verwandelt und die dort arbeitende Bevölkerung Unsicherheit, Kriminalität und Angst ausgesetzt. Sie bezeichnete die Remigration als zentrale Achse des Wahlkampfs der Partei und sagte, Vox werde bei der Einwanderung nicht zögern. Zu den Maßnahmen, die sie verteidigte, gehörten die Ausweisung von Menschen, die illegal nach Spanien einreisen, und die Abschiebung von Ausländern, die schwere Straftaten begehen, auch wenn sie gültige Dokumente besitzen, oder die mit leichten Delikten rückfällig werden. Sie sagte, die Unterstützung für die Partei wachse:

„Viele Spanier kommen überall in Spanien auf uns zu, Spanier, die vielleicht noch nie gewählt haben oder die andere Parteien gewählt haben, und sagen uns, dass sie am 29. November Vox unterstützen werden.“

Isabel Pérez Moñino

Umfragen und die Ausgangslage von 2023

Ein für ABC in Auftrag gegebenes Barometer von GAD3 gibt der PP 133 Sitze und Vox 65, womit beide Parteien zusammen eine absolute Mehrheit erreichen. Vox gewann bei der Parlamentswahl 2023 33 Sitze, und die meisten Umfragen verdoppeln diese Zahl. Eduardo Bayón, Berater für politische Kommunikation, verortet den Wendepunkt im Sommer 2024, als PP und Vox ihre Koalitionen in den Regionalregierungen von Extremadura, Aragón, Kastilien und León sowie der Valencianischen Gemeinschaft brachen. Er sagte, diese Trennung habe einen Bumerang-Effekt erzeugt, und Vox liege bei früheren Nichtwählern und Erstwählern vorn, mit einer Wahlabsicht von 19 oder 20 Prozent. Nach seiner Beschreibung kommt der neue Vox-Wähler aus der Enthaltung, aus dem PP-Stimmzettel von 2023 oder aus der Erstwahl.

Sitze: GAD3-Umfrage für PP und Vox sowie Vox' Ergebnis von 2023Sitze
PP, GAD3-Umfrage für ABC
133 Sitze
Vox, GAD3-Umfrage für ABC
65 Sitze
Vox, Parlamentswahl 2023
33 Sitze

Daten aus dem Artikeltext

Interview mit Prensa Ibérica

In einem am 8. November veröffentlichten Interview sagte Abascal, Vox müsse vor jeder Vereinbarung die Zahlen sehen, und er stellte infrage, ob Feijóo eine Vereinbarung mit Vox wolle. Er bezeichnete das regionale Finanzierungssystem als ungerecht und ungleich und warf der Regierung vor, die Kanarischen Inseln zu einem neuen Lampedusa machen zu wollen. Zur Landwirtschaft forderte er ein Ende der Überregulierung und einer Steuerlast, die seiner Darstellung nach Grundbesitzer dazu treibe, an Solarprojekte zu verkaufen. Er sagte, die Umfragen wiesen klar in eine Richtung, doch er sei nicht zuversichtlich, und erinnerte daran, dass die Umfragen 2023 einen Wandel angezeigt hätten, der nicht eingetreten sei.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Guadalajara, Málaga · Spanien

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