Wahlen · Guadalajara und Málaga
Abascal ruft vor Spaniens Wahl am 29. November zu massenhafter Beteiligung auf
Vox-Chef Santiago Abascal sagte bei einer Kundgebung in Guadalajara vor rund 2.500 Menschen, die Hoffnung hänge von der Mobilisierung der Wähler ab. Am selben Tag drängte die nationale Sprecherin von Vox in Málaga auf Remigration.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von El Periódico, ABC TU DIARIO EN ESPAÑOL, europa press und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Bei einer Rede am 7. November in Guadalajara vor nach Schätzung der Ortspolizei etwa 2.500 Menschen sagte Abascal, die Hoffnung hänge davon ab, die Wähler vor der Wahl am 29. November zu mobilisieren.
Isabel Pérez Moñino, nationale Sprecherin für die Agenda España, stellte die Remigration in Palma-Palmilla in Málaga in den Mittelpunkt, einschließlich der Abschiebung von Ausländern, die trotz gültiger Dokumente schwere Straftaten begehen.
Ein GAD3-Barometer für ABC gibt der PP 133 Sitze und Vox 65, gegenüber den 33 Sitzen, die Vox bei der Parlamentswahl 2023 gewann.

Eine Kundgebung in Guadalajara
Santiago Abascal, Vorsitzender von Vox und Kandidat der Partei für das Amt des Ministerpräsidenten, sprach am 7. November 2026 bei einer Kundgebung im Auditorium Pedro Díaz in Guadalajara. Die Ortspolizei schätzte die Menge auf etwa 2.500 Menschen. Abascal bezeichnete die vergangenen acht Jahre als eine sehr dunkle Zeit, die die Geschichte hart verurteilen werde, und rief zu einer massenhaften Mobilisierung der Wähler auf, um die Hoffnung unter den Spaniern wiederherzustellen. Er versprach jungen Menschen anständige Löhne, Wohnraum und eine Zukunft in Spanien ohne Auswanderung und gab ein ähnliches Versprechen an ältere Menschen, die seine Gegner seiner Darstellung nach in die Irre führten, indem sie behaupteten, Vox werde ihnen die Renten wegnehmen. Diese Behauptung nannte er schmutzig und widerwärtig, während er einen Wandel anbot, den er als tiefgreifend, aber ruhig beschrieb.
Zu Beginn seiner Rede sagte Abascal:
„Wir haben Gründe zur Hoffnung.“
Wahlbeteiligung und die Gefahr der Selbstzufriedenheit
Abascal bat seine Anhänger, Menschen in ihrem Umfeld zu überzeugen, die zu Hause bleiben könnten oder glaubten, alle Parteien seien gleich. Er sagte, Vox habe die PP bereits gezwungen, Teile ihrer Agenda zu übernehmen, etwa den nationalen Vorrang in einigen Regionen, und behauptete, die Partei hätte mit einem stärkeren Mandat mehr erreichen können. Er warnte seine eigenen Anhänger davor, den Sieg als selbstverständlich zu betrachten, und verwies auf die Demobilisierung und darauf, was Pedro Sánchez seiner Darstellung nach in den kommenden Tagen aushecken könnte. Er sagte, die Partei habe diese Art von Selbstüberschätzung bereits erlebt, und nannte die Umfragen und die Demobilisierung als ihre größten Gefahren:
„Das ist uns bereits passiert. Unser schlimmster Feind: die Umfragen. Unser schlimmster Feind: die Demobilisierung.“
Remigration im Zentrum des Wahlkampfs
Isabel Pérez Moñino, nationale Sprecherin von Vox für die Agenda España, sprach am 7. November bei einer Pressekonferenz während eines Besuchs in Palma-Palmilla in Málaga. Sie argumentierte, eine permissive Grenzpolitik habe viele Viertel in eine multikulturelle Müllhalde verwandelt und die dort arbeitende Bevölkerung Unsicherheit, Kriminalität und Angst ausgesetzt. Sie bezeichnete die Remigration als zentrale Achse des Wahlkampfs der Partei und sagte, Vox werde bei der Einwanderung nicht zögern. Zu den Maßnahmen, die sie verteidigte, gehörten die Ausweisung von Menschen, die illegal nach Spanien einreisen, und die Abschiebung von Ausländern, die schwere Straftaten begehen, auch wenn sie gültige Dokumente besitzen, oder die mit leichten Delikten rückfällig werden. Sie sagte, die Unterstützung für die Partei wachse:
„Viele Spanier kommen überall in Spanien auf uns zu, Spanier, die vielleicht noch nie gewählt haben oder die andere Parteien gewählt haben, und sagen uns, dass sie am 29. November Vox unterstützen werden.“
Umfragen und die Ausgangslage von 2023
Ein für ABC in Auftrag gegebenes Barometer von GAD3 gibt der PP 133 Sitze und Vox 65, womit beide Parteien zusammen eine absolute Mehrheit erreichen. Vox gewann bei der Parlamentswahl 2023 33 Sitze, und die meisten Umfragen verdoppeln diese Zahl. Eduardo Bayón, Berater für politische Kommunikation, verortet den Wendepunkt im Sommer 2024, als PP und Vox ihre Koalitionen in den Regionalregierungen von Extremadura, Aragón, Kastilien und León sowie der Valencianischen Gemeinschaft brachen. Er sagte, diese Trennung habe einen Bumerang-Effekt erzeugt, und Vox liege bei früheren Nichtwählern und Erstwählern vorn, mit einer Wahlabsicht von 19 oder 20 Prozent. Nach seiner Beschreibung kommt der neue Vox-Wähler aus der Enthaltung, aus dem PP-Stimmzettel von 2023 oder aus der Erstwahl.
- PP, GAD3-Umfrage für ABC
- 133 Sitze
- Vox, GAD3-Umfrage für ABC
- 65 Sitze
- Vox, Parlamentswahl 2023
- 33 Sitze
Daten aus dem Artikeltext
Interview mit Prensa Ibérica
In einem am 8. November veröffentlichten Interview sagte Abascal, Vox müsse vor jeder Vereinbarung die Zahlen sehen, und er stellte infrage, ob Feijóo eine Vereinbarung mit Vox wolle. Er bezeichnete das regionale Finanzierungssystem als ungerecht und ungleich und warf der Regierung vor, die Kanarischen Inseln zu einem neuen Lampedusa machen zu wollen. Zur Landwirtschaft forderte er ein Ende der Überregulierung und einer Steuerlast, die seiner Darstellung nach Grundbesitzer dazu treibe, an Solarprojekte zu verkaufen. Er sagte, die Umfragen wiesen klar in eine Richtung, doch er sei nicht zuversichtlich, und erinnerte daran, dass die Umfragen 2023 einen Wandel angezeigt hätten, der nicht eingetreten sei.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- El PeriódicoSantiago Abascal: Vor einer Einigung müssen wir die Zahlen sehen und wissen, ob Feijóo eine Einigung mit Vox will. Ich sehe das nicht so klarSantiago Abascal: 'Antes del acuerdo, habrá que ver números y saber si Feijóo quiere acuerdo con Vox. No lo veo tan claro' · Original auf Spanisch
- El PeriódicoSantiago Abascal: Bei minderjährigen Migranten ist das Erste, was zu tun ist, sie an die Grenze zu bringenSantiago Abascal: 'Con los menores migrantes, lo primero que hay que hacer es ponerlos en la frontera' · Original auf Spanisch
- El PeriódicoInterview mit Santiago Abascal, Präsident von VoxEntrevista a Santiago Abascal, presidente de Vox · Original auf Spanisch
- ABC TU DIARIO EN ESPAÑOLDas Profil des neuen Vox-Wählers: ehemalige Nichtwähler und junge Menschen, die am 29. November zum ersten Mal wählenEl perfil del nuevo votante de Vox: exabstencionistas y jóvenes que se estrenan en el 29N · Original auf Spanisch
- Santiago Abascal
- Vox-Vorsitzender und Kandidat der Partei für das Amt des Ministerpräsidenten
- Pedro Sánchez
- Amtierender Ministerpräsident Spaniens, von Abascal als politischer Rivale genannt
- Feijóo
- Politiker, dessen Bereitschaft zu einer Vereinbarung mit Vox Abascal infrage stellte
- Orte
- Guadalajara, Spanien, Málaga, Grenada
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