Sicherheit · Małkinia, Ostrów Mazowiecka und Ostrołęka

Vorwürfe gegen zwei polnische Polizisten nach Tod eines 51-Jährigen nach Flucht aus dem Krankenhaus

Die Staatsanwaltschaft in Ostrołęka hat gegen zwei Beamte der Polizeiwache Małkinia Vorwürfe erhoben, nachdem ein 51-jähriger Mann aus einem Krankenhaus geflohen war und später starb. Einem der Beamten wird zudem vorgeworfen, drei Schüsse auf den fliehenden Mann abgegeben zu haben, ohne rechtliche Grundlage.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von rmf24.pl und Nasz Dziennik. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Małkinia, Ostrów Mazowiecka, Ostrołęka · Polen

Die Flucht

Ein 51-jähriger Mann war in Ostrów Mazowiecka im Rahmen einer Fahndung festgenommen worden und sollte eine sechsmonatige Haftstrafe verbüßen, weil er keinen Unterhalt gezahlt hatte. Bevor er in die Haftanstalt kam, wurde er für medizinische Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht. Am 5. April entkam er, als die Beamten ihn vom Röntgenraum auf eine Station bringen wollten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft bewachte ein Beamter ihn, während der andere sich von der Stelle entfernte. Einer der Beamten nahm daraufhin die Verfolgung außerhalb des Klinikgeländes auf; der Mann habe die Anweisungen nicht befolgt, während der Beamte von seiner Dienstwaffe Gebrauch machte, so die Staatsanwaltschaft.

Ein Rettungswagen wurde zum Ort gerufen, der verletzte Mann in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht, wo mit der Reanimation begonnen wurde. Er konnte nicht gerettet werden.

Ergebnisse der Obduktion

Die Obduktion ergab Schusswunden an beiden Unterschenkeln und eine Wunde im Bereich des rechten Schulterblatts. Aus dem rechten Deltamuskel wurde ein deformiertes Geschoss geborgen. Nach einem Gutachten waren die Schussverletzungen nicht die unmittelbare Todesursache. Als unmittelbare Todesursache wurde ein Herz-Lungen-Versagen festgestellt, das heißt, Herz und Lunge stellten ihre Funktion nicht mehr wirksam aufrecht.

Vorwürfe gegen Sylwester A.

Elżbieta Edyta Łukasiewicz, Sprecherin der Bezirksstaatsanwaltschaft Ostrołęka, erklärte, die gesammelten Beweise hätten es ermöglicht, gegen zwei Beamte der Polizeiwache Małkinia, Sylwester A. und Paweł J., Vorwürfe zu erheben. Sylwester A. sieht sich zwei Vorwürfen gegenüber. Der erste betrifft die Vernachlässigung der Dienstpflichten bei der Bewachung des Häftlings, weil er nach Auffassung der Ermittler den Mann nicht gefesselt habe, was die Flucht ermöglicht habe. Der zweite betrifft die Überschreitung der Befugnisse durch drei Schüsse auf den fliehenden Mann, für die es nach Auffassung der Staatsanwaltschaft keine rechtliche Grundlage gab. Zudem wird ihm vorgeworfen, keine medizinische Hilfe geleistet zu haben, insbesondere die Schusswunde am rechten Unterschenkel nicht verbunden und keine Herzdruckmassage durchgeführt zu haben.

Vorwürfe gegen Paweł J. und Präventivmaßnahmen

Paweł J. wird Vernachlässigung der Dienstpflichten vorgeworfen. Der Vorwurf umfasst, den Häftling nicht gefesselt und den Ort zum Zeitpunkt der Flucht verlassen zu haben. Beide Beamten wurden vom Dienst suspendiert und als Präventivmaßnahme gegen eine Vermögensbürgschaft auf freien Fuß gesetzt. Diese Maßnahmen stellen kein Urteil dar, und die Vorwürfe sind gerichtlich nicht geprüft.

Stand des Verfahrens

Die Vorwürfe wurden am 29. Oktober 2026 bekannt, und der Fall wird von der Bezirksstaatsanwaltschaft Ostrołęka bearbeitet. Die Darstellung der Staatsanwaltschaft stützt sich auf die bisher gesammelten Beweise, einschließlich der Ergebnisse der Obduktion und des Gutachtens zur Todesursache. Nach polnischem Verfahrensrecht gelten die beiden Beamten bis zu einer anderslautenden Gerichtsentscheidung als unschuldig.

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