Volvo Cars wies im dritten Quartal einen bereinigten operativen Verlust von 3,7 Milliarden Kronen aus, nach einem Gewinn von 5,8 Milliarden Kronen im Vorjahr.
Volvo Cars streicht weltweit 2.500 Stellen, davon 2.000 in Schweden; die volle finanzielle Wirkung wird bis Ende 2027 erwartet.
Volvo Cars meldet einen Umsatzrückgang in China von fast 50 % im Jahresvergleich und führt dies auf den harten Wettbewerb durch neue chinesische Marken zurück.
Volvo Cars ist im dritten Quartal 2026 in die roten Zahlen gerutscht und meldet einen bereinigten operativen Verlust von 3,7 Milliarden Kronen. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen auf derselben Basis einen Gewinn von 5,8 Milliarden Kronen ausgewiesen. Das Nettoergebnis drehte von einem Gewinn von 4,5 Milliarden Kronen im dritten Quartal 2025 in einen Nettoverlust von 5,7 Milliarden Kronen, während der Umsatz um 23 % auf 66,9 Milliarden Kronen sank. Medien rechneten den operativen Verlust zu unterschiedlichen Kursen in Euro um und kamen auf rund 330 Millionen beziehungsweise rund 333 Millionen Euro. Volvo machte einen langsamen Produktionsanlauf des neuen Elektro-SUV EX60 sowie eine schwache Nachfrage in China und den Vereinigten Staaten für die Entwicklung verantwortlich.
Daten aus dem Artikeltext
Der von Geely kontrollierte Autobauer will weltweit 2.500 Stellen streichen, davon 2.000 in Schweden. Bloomberg beziffert den Abbau auf rund 6 % der weltweiten Belegschaft; das Unternehmen beschäftigt 42.600 Menschen. Volvo erwartet Einsparungen von 5 Milliarden Kronen bei indirekten und variablen Kosten, zusätzlich zu bereits laufenden Sparprogrammen. Der Abbau soll über die Beendigung von Beraterverträgen, natürliche Fluktuation und gezielte Abfindungsangebote erfolgen; die volle finanzielle Wirkung soll bis Ende 2027 eintreten. Die neue Runde folgt auf 3.000 Stellenstreichungen, die Håkan Samuelsson laut ORF im Jahr 2025 nach seiner Rückkehr als Vorstandsvorsitzender angekündigt hatte. Bis Ende 2027 erwartet das Unternehmen, dass die indirekten Ausgaben insgesamt fast 25 % unter dem Niveau von 2024 liegen.
Der Absatz in China sank im Jahresvergleich um fast 50 %, und das Unternehmen verweist auf den harten Wettbewerb durch neue chinesische Marken, der die Preise deutlich gedrückt hat. In den Vereinigten Staaten belasten die anhaltenden Folgen der Zölle und der Wegfall von Kaufanreizen für elektrifizierte Fahrzeuge das Geschäft. Samuelsson sagte, die schwache Entwicklung in diesen beiden Märkten bedeute, dass die Hälfte der Konzernaktivitäten nicht zur Profitabilität beitrage. Volvo will Mitte 2027 die ersten beiden Modelle einer Serie von sechs speziell für China entwickelten Fahrzeugen vorstellen und die Produktion starten; sie entstehen in engerer Zusammenarbeit mit Geely. Das Ziel, bis 2030 nur noch Elektroautos zu verkaufen, hatte der Konzern bereits 2024 aufgegeben.
Samuelsson bezeichnete das dritte Quartal als sehr enttäuschend und sagte, der Konzern agiere weiterhin in einem sehr schwierigen Umfeld, das von Handelsspannungen, Deglobalisierung und dem Klimawandel geprägt sei. Die langfristige Strategie des Unternehmens bleibe der richtige Weg, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Volvo stellte die Ergebnisse als Ausdruck einer weiteren Verschlechterung des externen Umfelds dar, die vor allem von den Märkten in China und den Vereinigten Staaten getrieben sei. Die Erklärung begleitete den Quartalsbericht, der auch die Sparziele und den Zeitplan für den Stellenabbau bis Ende 2027 enthielt.
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Der von Geely kontrollierte Autobauer meldete für das dritte Quartal einen bereinigten operativen Verlust von 3,7 Milliarden Kronen und will weltweit 2.500 Stellen streichen, davon 2.000 in Schweden.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von N-tv, Le Soir, 7sur7 und weiteren Medien. Veröffentlicht .