Fußball · Los Angeles, Tijuana und Seattle
Irans Stürmer Mehdi Torabi erhält neues US-Visum, nachdem sein Einreise-Visum mitten im Turnier abgelaufen ist
Mehdi Torabis US-Visum für einmalige Einreise lief nach Irans erstem WM-Spiel in Los Angeles ab, sodass er nicht wieder in das Land einreisen konnte. Ein Teamverantwortlicher bestätigte am Dienstag, dass ein neues Visum ausgestellt wurde, das ihm die Teilnahme am restlichen Turnier ermöglicht.
KI-Text auf Grundlage von Berichten von Mediapart, Le Parisien, Blick.ch und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er
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Kurz gefasst
Mehdi Torabis US-Visum war nur für eine Einreise gültig, anders als die Visa seiner Teamkollegen für mehrere Einreisen, und es lief nach Irans erstem Spiel in Los Angeles ab.
Ein Teamverantwortlicher bestätigte am Dienstag, dass Torabi ein neues Visum erhalten hat, das ihm die Teilnahme am Rest der WM ermöglicht.
Rund 15 Mitglieder der iranischen Delegation wurden US-Visa verweigert, und Kapitän Mehdi Taremi hatte Schwierigkeiten am Flughafen von Los Angeles.
Der Iran verlegte sein Basislager von Tucson, Arizona, nach Tijuana, Mexiko, aufgrund geopolitischer Spannungen, was wiederholte Grenzübertritte für Spiele erforderlich macht.
Cheftrainer Amir Ghalenoei sagte, dass kurzfristige Reiseänderungen aufgrund des US-Israel-Krieges gegen Iran die Leistung des Teams beeinträchtigt haben.
- 15.06.Iran spielt gegen Neuseeland in Los Angeles; Torabis Visum läuft nach dem Spiel ab
- 16.06.Irans Verband bestätigt Bemühungen um Visumerneuerung; neues Visum noch am selben Tag bekannt gegeben
- 21.06.Spiel gegen Belgien in Los Angeles geplant (Torabi voraussichtlich verfügbar)
- 26.06.Spiel gegen Ägypten in Seattle geplant
Das Visum-Problem
Der iranische Stürmer Mehdi Torabi schwebte in der Schwebe, nachdem sein US-Visum nach dem ersten Gruppenspiel der Gruppe G gegen Neuseeland in Los Angeles abgelaufen war. Anders als seine Teamkollegen, die vor Turnierbeginn Visa für mehrere Einreisen erhalten hatten, war Torabis Visum nur für eine einmalige Einreise gültig, wie die offizielle iranische Nachrichtenagentur Irna mitteilte. Das Ablaufen erfolgte, nachdem die Mannschaft nach Los Angeles zum Auftakt gereist war; Torabi kam in diesem Spiel, das Iran nach zweimaligem Rückstand unentschieden spielte, nicht zum Einsatz.
„Nach der Reise der Mannschaft nach Los Angeles zum Spiel gegen Neuseeland und nach Abschluss dieses Spiels lief Torabis Visum ab.“
Der iranische Fußballverband leitete sofort Verfahren ein, um ein neues Visum zu beschaffen, damit der Angreifer zur Nationalmannschaft für die verbleibenden Gruppenspiele stoßen konnte. Am Dienstag bestätigte ein Teamverantwortlicher, dass diese Bemühungen erfolgreich waren, und gab bekannt, dass Torabi ein neues Visum erhalten habe, das ihm die Teilnahme am Rest der Weltmeisterschaft ermögliche.
Spannungen in der Delegation
Das Visumproblem ist kein Einzelfall. Rund 15 Mitglieder der iranischen Delegation wurden US-Visa rundweg verweigert, berichtete Irna. Kapitän Mehdi Taremi und ein Mitarbeiter hatten ebenfalls Schwierigkeiten am Flughafen von Los Angeles zum Zeitpunkt ihrer Abreise. Cheftrainer Amir Ghalenoei bezeichnete sein Team als „unterdrückt“ und verwies auf kurzfristige Änderungen der Reiseplanung aufgrund des Krieges, den die USA und Israel Ende Februar gegen Iran begonnen hatten.
„Wir werden unterdrückt.“
Der Verband hatte ursprünglich geplant, die Mannschaft in Tucson, Arizona, zu stationieren, verlegte das Trainingslager aber aufgrund des geopolitischen Kontexts nach Tijuana, Mexiko. Das bedeutet, dass Team Melli für jedes seiner drei Gruppenspiele in die USA einreisen und anschließend nach Mexiko zurückkehren muss – eine logistische Regelung, die die Visumunsicherheit noch verstärkt.
Was als Nächstes kommt
Der Iran hofft, dass Torabi für das Spiel gegen Belgien am Sonntag in Los Angeles, dem zweiten Gruppenauftritt, zur Verfügung steht. Ein drittes Spiel gegen Ägypten folgt am 26. Juni in Seattle. Torabi kam gegen Neuseeland nicht zum Einsatz, wo Iran zweimal zurücklag und dann ein Unentschieden rettete. Das neue Visum ebnet ihm den Weg, in den beiden verbleibenden Gruppenspielen mitzuwirken.
Geopolitischer Hintergrund
Die Visumkomplikationen sind eingebettet in ein angespanntes diplomatisches Umfeld. Die USA und Israel hatten Ende Februar 2026 militärische Maßnahmen gegen Iran eingeleitet, und die iranische Fußballdelegation hat die Auswirkungen während der gesamten WM-Vorbereitung zu spüren bekommen. Mitarbeiter mussten lange auf Visumsgenehmigungen warten, und einige Mitglieder des Trainerstabs haben nie ihre erhalten. Ghalenoei sagte, die Mannschaft sei gezwungen gewesen, nach dem Neuseeland-Spiel direkt nach Mexiko zurückzukehren, anstatt wie geplant in den USA zu übernachten. Die Turnierorganisatoren und die US-Behörden äußerten sich zunächst nicht zu der Visumssituation.
Fragen zu diesem Text
Quellen und Kontext
- MediapartMondial-2026: l'attaquant iranien dont le visa américain avait expiré en reçoit un nouveau
- Le ParisienSon visa a expiré en pleine Coupe du monde : un joueur de l'Iran pas certain de pouvoir participer au reste du Mondial 2026
- Blick.chLe visa d'un joueur iranien est déjà arrivé à expiration
- RFIMondial 2026: expiration de visa, changements de dernières minutes, l'équipe d'Iran s'estime "opprimée"
- Mehdi Torabi
- Iranischer Stürmer, dessen US-Visum für einmalige Einreise nach dem ersten WM-Spiel der Mannschaft ablief; erhielt am 16. Juni 2026 ein neues Visum
- Mehdi Taremi
- Kapitän der iranischen Nationalmannschaft, der während der WM Schwierigkeiten am Flughafen von Los Angeles hatte
- Amir Ghalenoei
- Cheftrainer der iranischen Fußballnationalmannschaft, der sein Team als von kurzfristigen Reiseunterbrechungen 'unterdrückt' bezeichnete
- Orte
- Los Angeles, Seattle
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