Sicherheit · Warschau

Vermummter Mann schlägt Protestorganisatorin vor Warschauer Verfassungsgerichtshof – Messer bei ihm gefunden

Die Polizei hat einen 30-Jährigen festgenommen, nachdem er eine Organisatorin geschlagen hatte, die ihn gebeten hatte, seine Sturmhaube abzunehmen. Er trug ein Messer, eine Gasdruckpistole und Betäubungsmittel bei sich.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von wpolityce.pl, TVP Info, Super Express und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

Für MitgliederDie ersten 30 Sekunden zum Probehören. Synthetische Stimme (KI).

Kurz gefasst

Warschau · Polen
Wie es dazu kam
  1. 30. Oktober, 17:00–18:00 UhrPolizeikräfte treffen auf dem Gelände des Gerichtshofs ein, nach Informationen von Richterin Anna Korwin-Piotrowska
  2. 30. Oktober, gegen 18:00 UhrEine Mitteilung auf der Website des Gerichts kündigt das Ruhen der Amtsgeschäfte von Bogdan Święczkowski und Bartłomiej Sochański an
  3. 31. Oktober, gegen 11:00 UhrEine Organisatorin bittet einen vermummten Mann, seine Sturmhaube abzunehmen; er schlägt sie und flieht

Ein vermummter Mann schlägt eine Protestorganisatorin

Am Samstag, 31. Oktober, bemerkte eine Organisatorin einer Versammlung vor dem Verfassungsgerichtshof in Warschau gegen 11:00 Uhr einen Mann, dessen Gesicht von einer Sturmhaube bedeckt war. Als sie ihn bat, sie abzunehmen, schlug er sie und rannte davon, teilte die Polizei in einem Beitrag auf X mit. Andere Teilnehmer versuchten, ihn festzuhalten, doch der 30-Jährige riss sich los und lief weiter. Polizeikräfte, die die Versammlung absicherten, nahmen ihn fest. Wpolityce.pl berichtet, Demonstranten hätten ihm ein Messer aus der Hand gerungen und ihn aus der Menge gedrängt, woraufhin er zu einem geparkten Polizeiwagen gerannt sei, dessen Tür geöffnet habe und hineingeklettert sei, um sich vor seinen Verfolgern in Sicherheit zu bringen. Dieses Detail findet sich nur in der Darstellung dieses Mediums.

Was die Polizei bei ihm fand

Die Beamten fanden ein Messer, eine Gasdruckpistole, die Kugeln verschießt, und ein Abzeichen mit der Aufschrift „Security“, das laut Polizei in seiner Form einem Polizeiabzeichen ähnelt. Zudem fanden sie bei dem Mann Betäubungsmittel. Er wurde auf eine Polizeidienststelle gebracht, wo weitere Verfahrensschritte laufen. Wpolityce.pl berichtet zudem, Zeugen hätten ein großes Messer vom Typ eines Kampfmessers und ein Holster an seiner rechten Seite beschrieben, das einen Gegenstand zu enthalten schien, der einer Schusswaffe ähnelte. In der Erklärung der Polizei wird das Detail mit dem Holster nicht wiederholt.

Ein Streit über die Führung des Gerichtshofs

Der Protest fand im Rahmen eines Streits darüber statt, wer den Gerichtshof leitet. Am Freitag, 30. Oktober, trafen Polizeikräfte zwischen 17:00 und 18:00 Uhr auf dem Gelände ein, gestützt auf Informationen von Richterin Anna Korwin-Piotrowska über mögliche Gefahren für Leben oder Gesundheit der Richter und Mitarbeiter des Gerichtshofs sowie über die Gefahr einer Störung der öffentlichen Ordnung. Gegen 18:00 Uhr wurde auf der Website des Gerichts eine Mitteilung veröffentlicht, wonach die Amtsgeschäfte von Präsident Bogdan Święczkowski und Vizepräsident Bartłomiej Sochański ruhen und Korwin-Piotrowska, die dienstälteste Richterin, zur Leiterin des Gerichts ernannt wurde. Daraufhin versuchten Menschenmengen, auf das Gelände zu gelangen, und die Polizei meldete, dass drei Personen, die über den Zaun geklettert waren, festgenommen wurden. Święczkowski betrat das Gelände selbst und rief den Demonstranten über ein Megafon zu, Ruhe zu bewahren und sich zurückzuziehen.

Die Rückkehr des Präsidenten und die Reaktionen

Staatspräsident Karol Nawrocki brach eine Reise in den Senegal ab und kehrte nach Polen zurück, anschließend erschien er am Sitz des Gerichtshofs. Zuvor hatte er sich mit dem Ersten Präsidenten des Obersten Gerichts, Zbigniew Kapiński, und mit Święczkowski beraten. In einem Interview mit Polsat News beschrieb die PiS-Abgeordnete Anna Gembicka den Moment, in dem die Lage vor dem Gebäude angespannt wurde:

„Irgendwann entstand Verwirrung, und die Leute begannen zu rufen: Provokateur. Irgendwann zogen sie ihm das Messer aus den Händen.“

Anna Gembicka, PiS-Abgeordnete

Gembicka sagte außerdem, die Organisatoren hätten den Mann gebeten, die Maske abzunehmen, weil sie sich Sorgen um die Sicherheit machten. Die Polizei erklärte, die weiteren Verfahrensschritte mit dem Festgenommenen würden auf der Dienststelle fortgesetzt.

Fragen zu diesem Text

Quellen und Kontext

Pollar ist kostenlos und ohne Werbung im Text. Getragen wird es von seinen Mitgliedern.

Pollar unterstützen