Sicherheit · Stein

Aargauer Polizei nimmt Asylbewerber fest – zerstückelte Leiche im Rhein bei Stein gefunden

Die Aargauer Staatsanwaltschaft teilt mit, der festgenommene 43-Jährige habe sich mit dem 33-jährigen Opfer aus Burundi ein Zimmer in einem Asylzentrum in Stein geteilt; bei einer Durchsuchung sichergestellte Beweismittel hätten den Verdacht gegen ihn erhärtet.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von 20minutes, Blick.ch, 20 Minuten und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Stein · Schweiz
Wie es dazu kam
  1. 27.10.Die Polizei durchsucht das Asylzentrum und den Fundort, die Bewohner werden verlegt
  2. Abend des 27. Oktober 2026Der Verdächtige wird festgenommen
  3. 30.10.Die Staatsanwaltschaft gibt die Festnahme bekannt und beantragt Untersuchungshaft

Leichenteile im Rhein gefunden

Erste Überreste waren am Sonntag, 25. Oktober, entdeckt worden, als drei Männer am Ufer bei Stein in der Nordschweiz in der Nähe eines Asylzentrums einen Sack mit einem menschlichen Bein im Wasser bemerkten. Die Polizei durchsuchte das Gebiet und fand weitere Säcke mit anderen Körperteilen. Das Institut für Rechtsmedizin identifizierte die Überreste später als die eines 33-jährigen Mannes aus Burundi, der am 24. Oktober von Bekannten als vermisst gemeldet worden war. Der Körper war zerteilt und in Müllsäcke verpackt worden, von denen einige in den Rhein geworfen und andere am Ufer abgelegt worden waren. Die Ermittler erklärten, das Opfer habe im selben Asylzentrum wie der Verdächtige gelebt.

Festnahme im Asylzentrum

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, der festgenommene 43-Jährige aus Bangladesch habe sich mit dem Opfer ein Zimmer im Zentrum in Stein geteilt. Die Polizei nahm ihn am Abend des Dienstag, 27. Oktober, fest, nachdem das Asylzentrum und das Umfeld des Fundorts mit Spezialkräften großflächig durchsucht worden waren. Die bei dieser Durchsuchung sichergestellten Beweismittel erhärteten den Verdacht gegen ihn, erklärte die Aargauer Staatsanwaltschaft. Die Bewohner wurden in andere Unterkünfte gebracht, das Gebäude wurde am späten Abend versiegelt. Am Freitag, 30. Oktober, gaben die Ermittlungsbehörden die Festnahme öffentlich bekannt und beantragten beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eröffnet.

Motiv und psychische Gesundheit

Die Ermittler haben den genauen Ablauf und ein Motiv noch nicht geklärt. Die Staatsanwaltschaft erklärte, derzeit gebe es keine Hinweise auf eine politisch oder religiös motivierte Tötung. Im Laufe der Ermittlungen zeigte der Verdächtige psychische Auffälligkeiten; ob und in welchem Umfang diese mit dem Tod zusammenhängen, wird weiter geprüft. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Auch die Frage, ob der Tod im Inneren des Asylgebäudes eintrat, ist weiterhin offen.

Schilderung gegenüber Blick

Die Blick-Reporterin Karin Frautschi sagte, sie habe den Verdächtigen einen Tag vor seiner Festnahme rund eine Stunde lang vor dem Asylzentrum interviewt. Blick berichtete, er habe offen in gebrochenem Deutsch und teils auf Englisch gesprochen und von sich aus angegeben, sein Mitbewohner werde vermisst. Laut Blick sagte er, er habe das Opfer am Abend zuletzt in ihrem gemeinsamen Zimmer gesehen, und die Polizei habe das Zimmer durchsucht und sein Telefon mitgenommen. Blick beschrieb ihn als gefasst und besorgt um seinen vermissten Mitbewohner; er habe den Eindruck gemacht, nicht zu verstehen, was geschehe. Diese Angaben stammen aus dem eigenen Bericht von Blick und finden sich nicht in den Erklärungen der Staatsanwaltschaft.

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