Sicherheit · Melbourne

Verurteilter Mörder scheitert mit Klage gegen Vegemite-Verbot in Gefängnis in Victoria

Andre McKechnie, der in Victoria eine lebenslange Haftstrafe verbüßt, argumentierte, der Brotaufstrich sei Teil seiner australischen Kultur. Der Oberste Gerichtshof von Victoria wies seine Klage am Montag, 26. Oktober, ab.

KI-Text auf Grundlage von Berichten von Η Ναυτεμπορική, The Telegraph, AD.nl und weiteren Medien. Veröffentlicht . So entsteht er

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Kurz gefasst

Melbourne · Australien
Wie es dazu kam
  1. 1923Vegemite wird erstmals in Melbourne als Alternative zu Marmite entwickelt
  2. 2006Vegemite wird in den Gefängnissen von Victoria verboten
  3. April 2025Einem kanadischen Cafébesitzer wird befohlen, Vegemite-Gläser aus den Regalen zu nehmen
  4. 26.10.Der Oberste Gerichtshof von Victoria weist die Klage McKechnies ab

Das Urteil des Gerichts

Andre McKechnie, 54, verlor seinen Fall gegen die Justizvollzugsbehörde von Victoria am Montag, 26. Oktober, als der Oberste Gerichtshof von Victoria sich weigerte, das Gefängnisverbot für Vegemite aufzuheben. Richterin Claire Harris stellte keine Verletzung seines Rechts auf Nahrung fest, die geeignet ist, seine Gesundheit und sein Wohlbefinden zu erhalten. Sie sagte, Vegemite könne als Teil der australischen Kultur angesehen werden, und die Menschenrechtscharta könne sich auf bestimmte Lebensmittel erstrecken. Dennoch urteilte sie, das Verbot sei eine verhältnismäßige Maßnahme der Gefängnisbehörden. Sie kam zu dem Schluss, die Verweigerung des Zugangs zu dem Aufstrich sei vernünftig und nachweislich gerechtfertigt.

Das Argument des Gefangenen

McKechnie verklagte die Justizvollzugsbehörde des Bundesstaates mit der Begründung, das Verbot verweigere ihm einen integralen Bestandteil seiner Kultur als Australier. Bei der Anhörung erklärte er, wie ihn die Verweigerung beeinträchtigte.

„Wenn ich kein Vegemite essen kann, fühle ich mich meiner australischen Kultur beraubt, traurig und von meiner Familie und meiner Gemeinschaft abgeschnitten.“

Andre McKechnie

Seine Klage stützte sich zudem auf eine gesetzliche Pflicht, Nahrung bereitzustellen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden von Gefangenen erhält, doch die Richterin erklärte, ein solcher Verstoß sei nicht nachgewiesen. Das Gericht erkannte an, dass Vegemite als Teil der australischen Kultur gelten könne, hielt jedoch fest, dass kulturelle Rechte vor allem durch die Tatsache der Inhaftierung begrenzt werden.

Warum es das Verbot gibt

Vegemite ist in den Gefängnissen von Victoria seit 2006 verboten. Die Liste der verbotenen Gegenstände von Corrections Victoria nennt die Sorge, der Aufstrich beeinträchtige Drogenspürhunde, weil sein starker Geruch sie ablenken könne. Auch sein Hefegehalt bedeutet, dass er zur Alkoholherstellung verwendet werden könnte. Die Behörden erklären, Häftlinge könnten die Paste nutzen, um verbotene Gegenstände zu tarnen oder hinter Gittern Alkohol herzustellen. Das Produkt ist auch in Queensland, South Australia und Tasmanien verboten, während New South Wales es in seinen Justizvollzugsanstalten erlaubt.

McKechnie wurde vor mehr als 30 Jahren in Queensland eines Messermordes für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt. Er verbüßte einen Teil dieser Strafe in Queensland, bevor er etwa zehn Jahre nach Haftbeginn in ein Gefängnis in Victoria verlegt wurde.

Vegemites Geschichte und der Streit mit Kanada

Vegemite wurde erstmals 1923 in Melbourne als Alternative zu Großbritanniens Marmite entwickelt. Australier verwenden es zum Aromatisieren von Schokolade, Pizza, Backmischungen und Eiscreme sowie traditioneller Backwaren mit einem Kreuz obenauf. Der Aufstrich wurde zudem im April 2025 zu einem internationalen Streitfall, als einem australischen Cafébesitzer in Kanada gesagt wurde, er solle Gläser davon aus seinen Regalen entfernen, weil er lokale Gesundheitsvorschriften nicht einhalte. Premierminister Anthony Albanese schaltete sich ein und nannte es seltsam, dass Kanada den Verkauf von Marmite erlaube. Dem Cafébesitzer wurde später erlaubt, den Aufstrich weiter zu verkaufen.

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